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Von Nationalsozialisten ermordete Juden in Riga: NS-Ausstellung in Ahlen

Im Ahlener Rathaus wurde am vergangenen Donnerstagabend die Ausstellung "Riga Bikernieki" eröffnet.

Sie widmet sich den Juden, die während des zweiten Weltkriegs von Nationalsozialisten im Wald Bikernieki in Riga ermordet wurden. In Ahlen und Drensteinfurt wohnen viele Judenfamilien, die die Hinterbliebenen dieser ermordeten Opfer sind.

Der Regierungspräsident Dr. Reinhard Klenke erklärte bei der Eröffnung der Ausstellung, dass es die Pflicht sei, dass die schrecklichen Taten von damals nicht in Vergessenheit geraten und die Menschheit sich immer wieder daran erinnern sollte.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Juden, Ahlen, NS, Riga
Quelle: www.wn.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2013 22:29 Uhr von pippin
 
+8 | -4
 
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@para_shut:
Was hat das "daran erinnern" mit Geld zu tun???

An diese Zeit und an das, was die Nazis und ihre Schergen getan haben MUSS erinnert werden. Allein um dem braunen Dreckspack keinen Fuß breit an Boden zu überlassen!

Was ich nicht akzeptiere sind allgemeine Vorwürfe gegen die heutige Generation. Ich persönlich habe keinen Menschen (egal welcher Herkunft oder Konfession) ermordet oder absichtlich verletzt! Von daher ziehe ich mir den Schuh "Der böse Deutsche" nicht an.
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03.08.2013 23:26 Uhr von schlammschlacht
 
+6 | -2
 
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@pippin:
Korrekt, es muss daran erinnert werden,

ABER, warum MÜSSEN WIR (Baujahr 70er Jahre) für das gerade stehn, was vorher passiert ist, wenn z.B. ein Napolen mit seinen "geistreichen" Übernahmen nur winzige Kosten verursacht hat.

Es ist garnicht die Frage, wie SCHRECKLICH das Nazi-Regime und die Folgen war, das ist klar, aber warum muss ICH für die ENTSCHEIDUNGEN meines OPA´s zahlen...
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04.08.2013 02:53 Uhr von Patreo
 
+3 | -6
 
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Parashut weißt du warum es notwendig zu sein scheint,

weil es immer noch Menschen gibt, wie hier die Holocaustüberlebende in den Dreck ziehen:
http://www.shortnews.de/...

Und zeigen, dass Rassismus und Menschenhass keine auskurierte Krankheit unserer Gesellschaft sind und die Dummheit und der Hass im Herzen tief verwurzelt sind.

Nicht für Opas Entscheidungen bist du verantwortlich,
sondern für Ghost Rider und Saufhaufen, die dieses Forum für ihr rechtsradikales Gedankengut und die deutsche Identität dafür missbrauchen
Das sind die Entschiedungen von HEUTE, die zeigen, dass die von Damals gutgeheißen werden und von einigen nicht bereut werden.


[ nachträglich editiert von Patreo ]
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04.08.2013 09:16 Uhr von Komikerr
 
+2 | -0
 
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Ausgerechnet in Riga?!?

Ausgrechent wo jedes Jahr noch in der verdammten Stadt und im ganzen verdammten Land Nazi Aufmärsche stattfinden und an die glücksseelige Zeit erinnern?
Und da kein EU - Schwein oder Israeli danach kräht?

Armseelig
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04.08.2013 09:30 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -1
 
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"sondern für Ghost Rider und Saufhaufen, die dieses Forum für ihr rechtsradikales Gedankengut und die deutsche Identität dafür missbrauchen"

Ist eigenartig, wenn es um Islamisten und kriminelle Migranten geht sollen wir doch auch differenzieren obwohl die Realität (in U und S-Bahnen der Großstädte bzw. Geschehnisse in der Welt) anders aussieht. ;)
Die Deutschen sollen sofort in in devoter Haltung gehen wenn mal einer mal was böses macht, aber wenn andere was machen sind es Einzelfälle mit unglücklichem Umstand.

"Das sind die Entschiedungen von HEUTE, die zeigen, dass die von Damals gutgeheißen werden und von einigen nicht bereut werden."

Wieviele solcher Gestalten sind dir schon persönlich über den Weg gelaufen? Also mir gerade mal 2.
Wenn du 1000 Leute dieser Einstellung findest dann ist das nichts gemessen auf 80 Millionen.
Die Sache mit den Rechtsradikalen wird mehr aufgebauscht als sie wirklich ist und dient nur dazu die Deutschen immer schön in gebückter Haltung zu halten.
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04.08.2013 11:41 Uhr von Patreo
 
+1 | -0
 
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Du stellst die deutsche Identität als etwas in einer dritten Person dar zu der wir beide nicht zugehörig scheinen.
Es geht hier auch darum, dass solche Aussagen toleriert werden, mit pluszeichen positiv honoriert und von kaum jemand anderem bekämpft werden?

Wie sieht es aus mit dem dem Diskurs über das muslimische Mädchen mit den gesundheitlichen Problemen, welchem Hilfe aufgrund ihres Kopftuches verwehrt wurde.
Scheinbar die Tat eines Einzelnen, zeigen die Kommentare, dass es das rechte Gedankengut sich scheinbar auf mehr als nur zwei Menschen bezieht.
Dieses Forum erscheint zumindest paradigmatisch für eine aktive rassistische Tendenz, welche zumindest von einer anderen größeren Anzahl in Schutz genommen oder passiv toleriert wird.
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04.08.2013 11:52 Uhr von Patreo
 
+1 | -0
 
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Ich persönlich hätte von dieser Ausstellung nichts mitbekommen, wenn diese nicht bewusst als Nachricht hier eingefügt worden wäre, was bedeutet, dass sofern man sich nicht für Ahlen interessiert oder die seite wn.de regemäßig verfolgt von dieser Ausstellung kaum was mitbekommen hätte.
Dennoch sind die Kommentare derjenigen trotzdem auf eine subjektiv selektierte Nachricht, eines kleineren Ereignisses, durchweg negativ, was den Eindruck entstehen lässt, dass man draufgeklickt hat nicht um sich zu informieren, sondern nur um seine Negativität zu der gesamten Thematik kundzutun (siehe Parashut, der ausschließlich sowas schreibt):
Meine These betrifft daher meine Beobachtung, dass es solange rassistisches Gedankengut von gewissen Identitäten frei propangiert und dieses passiv (und teilweise anerkennend) akzeptiert wird,
solche Veranstaltungen ein guter Beweis sind, dass es in Deutschland immer noch eine bedrohliche Tendenz zum rechten Gedankengut, trotz aller Informationen geben könnte.

Wenn man 1000 Leute dieser Gesinnung findet und 10000 die sowas tolerieren, weitere 10000 die es akzeptieren und weitere 100000 die es passiv unterstützen/sympathisisieren potenziert sich hier eine bedrohliche Tendenz.
Mir geht es daraum als Deutscher gegen so etwas offen vorzugehen und zu sagen, nein diese Menschen haben nicht recht, wenn sie davon ausgehen, dass KZ Dachau ein straffes Fitnessprogramm für die Insassen darstellte oder dass die Überlebenden länger überlebt haben, um Geld aus den Deutschen auszuquetschen, dass man solche Aussagen nicht unbeantwortet stehen lässt, als seien sie wahr bzw. gerechtfertigt.
Mir geht es darum zu zeigen, dass wir Deutschen solche Mahnmale nicht brauchen, weil wir solchen Rassisten Argumentativ keine Chance lassen.

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