03.08.13 14:12 Uhr
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Mit Stricknadeln gegen Neonazis - Bunter Protest in Bad Nenndorf

Das im Kreis Schaumburg gelegene Bad Nenndorf ist eigentlich ein gemütlich und ruhend wirkender Kurort. Wären da nicht neonazistische Kräfte, die seit 2006 alljährlich zum Trauermarsch in das verschlafene Nest rufen.

Mit ihrer Aktion wollen die Rechtsextremisten auf Kriegsverbrechen hinweisen, die dort angeblich nach dem Zweiten Weltkrieg seitens der britischen Besatzungsmacht begangen worden sind.

Aber den Neu-Nazis schlägt Protest entgegen. Im letzten Jahr rief Vera Winker die Initiative "Stricken gegen Rechts" ins Leben, an der sich auch in diesem Jahr mehrere hundert Frauen beteiligt haben sollen.


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WebReporter: WolfGuest
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Protest, Bad, Neonazis, Bad Nenndorf
Quelle: www.sat1regional.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2013 14:12 Uhr von WolfGuest
 
+14 | -2
 
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"Stricken gegen Rechts" erinnert mich an ältere Aktionsformen wie .... "Saufen gegen Nazis" ..... "F*cken für den Frieden". XDDDD
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03.08.2013 16:37 Uhr von Knoffhoff
 
+9 | -7
 
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Wenn tatsächlich durch die Briten Kriegsverbrechen begangen sein sollten, weshalb gelten Diejenigen, welche daran erinnern als Nazis?
Uns wird doch das alltäglich auch vor die Augen gehalten!
Was ich auch jedesmal frage: Wie der Begriff "Nazi" geprägt worden.
Aus der Herleitung von "Nationalsoziallisten" kommt "Naso" in Betracht.
Aber dies klingt vermutlich nicht hart genug.
Sei´s drum, viele Deutsch haben keinen Nationalstolz und agieren nur als Nestbeschmutzer.
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03.08.2013 16:51 Uhr von WolfGuest
 
+2 | -1
 
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meinung @KnoffHoff

ich sehe es nicht so, dass diejenigen, die an kriegsverbrechen (ob nun tatsächliche oder vermeintliche; IMO ist jeder krieg ein verbrechen) erinnern deshalb als neo-nazistisch betrachtet werden. schließlich kommt auch kein (normal) denkender auf die idee, das gedenken für die bei den alliierten bombardierungen umgekommenen in diese schublade zu stecken. wenn jedoch, wie auch in diesem fall, die geistigen erben des ns-kults zum "trauermarsch" rufen, dann soll man das auch so bezeichnen. gleiches gilt zum beispiel für dresden. dort gedenken seit jahrzehnten tausende menschen, die nichts positives am sog. dritten reich finden können. tausende "normalos" und als kontrast dazu eben auch ein paar nazis unter führung der npd.
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03.08.2013 17:26 Uhr von WolfGuest
 
+3 | -5
 
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frage @KillingTO

gehören die drei hj-pimpfe mit ihren trommeln zur front deutscher äpfel und wollen die "trauer"-nazis auf die schippe nehmen oder sind die ernst gemeint? XDDDD
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03.08.2013 19:05 Uhr von realdexter
 
+1 | -3
 
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"Mit ihrer Aktion wollen die Rechtsextremisten auf Kriegsverbrechen hinweisen, die dort angeblich nach dem Zweiten Weltkrieg seitens der britischen Besatzungsmacht begangen worden sind."

Warum ist das genau verwerflich? Bzw. ein Schritt zurück warum sind sie deshalb Rechtsextremisten?

(Ich nehme die Frage zurück, falls es sich bei den Demonstranten um einschlägig bekannte Rechtsextremisten handelt. Aber es kotzt mich echt an, dass man hier aufgrund einer berechtigten Demonstration vorverurteilt wird.)
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03.08.2013 19:23 Uhr von WolfGuest
 
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antwort @realdexter

wie ich schon @knoffhoff schrieb: das hinweisen auf kriegsverbrechen macht die teilnehmer des "trauermarsches" nicht zu neonazistischen aktivisten. sie waren es schon vorher und sind es auch außerhalb dieses alljährlichen spektakels, das von einigen auch ersatz für die "rudolf hess märsche" betrachtet wird. auf neonazi-seiten wird zur teilnahme aufgerufen.
im aufruf der "initiative" ist die sprache eindeutig. in widerlicher "stürmer"-manier ist hier von "vasallenstaat" und "kriegstreibender internationaler hochfinanz" die rede. es wird gegen debatten in "jüdischen gemeinden" gehetzt.
dass die veranstalter die erwarteten "trauernden" darum bitten, auf militärkleidung oder "gewaltverherrlichende aufdrucke" zu verzichten, zeigt wohl sehr deutlich, dass sie genau wissen, wen sie anziehen und für wen sie diesen spuk betreiben. kein wunder, nazis kennen sich eben.
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03.08.2013 19:41 Uhr von muhukuh
 
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@KnoffHoff realdexter

ich erkläre das mal an einem beispiel den auch der letzte sn freizeit neonazi (sympathisant) verstehen wird.

wenn der in euren augen salafistische kulturbereicher an einem trauermarsch teilnimmt, ist dieser für euch immer noch ein salafistischer kulturbereicher. da er es schon vorher für euch war und die teilnahme auch nichts daran ändert.

[ nachträglich editiert von muhukuh ]
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03.08.2013 19:46 Uhr von mort76
 
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realdexter,
in der Quelle sieht man Fotos von den Trauerzug-Teilnehmern- wenn du dir die ansiehst, siehst du sofort, daß das eine ziemlich bräunliche Mischpoke ist, gewandet dem üblichen Neonazi-Dreßcode gemäß.

Ich würde auch nicht unbedingt mit Naziflaggen und Trommeln auf einen Trauermarsch ziehen- das verbietet sich von selbst, wenn man trauert, und keine Propaganda betreibt.

Und man wird auch davon ausgehen können, daß die Dorfbewohner genau wissen, wer da "trauert"...und das ist offensichtlich nicht die dortige Bevölkerung, denen ich so einen Trauermarsch ja noch abkaufen würde, sondern wiedermal nur diejenigen, die versuchen, Täter als Opfer darzustellen.

Auf einem Trauermarsch für Juden, Schwule, Behinderte und Nazigegner wird man DIE Kameraden sicher nicht zu sehen bekommen...oder auf einem Trauermarsch für diverse Zivilisten anderer Länder, die vorher von ihren Vorbildern ermordet wurden.
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03.01.2015 21:50 Uhr von Knutscher
 
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Immer wieder schön zu erleben, wie Neudeutsche Bürger mittlerweile integriert sind und sich für die entgegengebrachte Gastfreundschaft mit Engagement bedanken ;)

Das ausgrenzende Verhalten der Frauen dagegen ist doch recht fragwürdig

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