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Zeitungsumfrage: Alternative für Deutschland (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Die Trierer Zeitung "Trierischer Volksfreund" startete online eine Wahlumfrage, an der sich über 500 Leser beteiligten.

Ergebnis: Die Union kommt auf 40 Prozent, die SPD auf 22 Prozent, Grüne erhielt zwölf Prozent, FDP und Linkspartei je fünf Prozent und die Piratenpartei erhielt zwei Prozent der Leserstimmen.

Die neue Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) kam auf "erstaunliche 8 Prozent", so die Redaktion des "Volksfreundes".


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WebReporter: shooting-star
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Umfrage, Leser, Alternative für Deutschland
Quelle: www.volksfreund.de

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02.08.2013 20:00 Uhr von realdexter
 
+33 | -7
 
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Ich habe von den etablierten Parteien sowas von die Schnauze voll.. es gibt keine Opposition gegen diesen Euro-Wahnsinn. Das wird sich hoffentlich ändern.
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02.08.2013 20:05 Uhr von Bud_Bundyy
 
+12 | -30
 
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02.08.2013 20:19 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+31 | -10
 
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Das ist noch zu wenig!

Am liebsten wäre es mir wenn es die stärkste Parte im Bund wäre.

Einwanderungskriterien nach kanadischen Vorbild:-)
Volksabstimmung wie in der Schweiz!

Und einen punktuellen Ausstieg aus den Euro bzw. die reformierung dieser "Währung".

Der Besitz der deutschen Mittelschicht ist um 15% innerhalb eines Jahres gefallen und Deutschland ist trotz seiner Leistungsfähigkeit in dieser Hinsicht auf einen lächerlichen, inakzeptablem 23. Platz!

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/...

Welchen Vorteil hat der Euro nochmal für uns nicht superreiche Mittelschicht?

[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]
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02.08.2013 20:30 Uhr von TheRoadrunner
 
+14 | -3
 
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Wenn eine Partei bundesweit zwischen 2 und 3,5% liegt, dann ist es alles andere als erstaunlich, dass bei manchen Gruppen der Stimmenanteil etwas höher ist.
Eine online-Umfrage wird ja nicht mal den Anspruch erheben wollen, dass sie repräsentativ ist. Zudem kann man vermutlich nicht ausschließen, dass Personen ihre Stimme mehrfach abgeben.
Bei der "Sonntagsfrage" im Videotext von Sat 1 (Seite 183) liegt die AfD übrigens gerade bei 23% :)
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02.08.2013 20:39 Uhr von Kanga
 
+13 | -8
 
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also ich glaube..das die ..wenn es so weitergeht mit allem..die 20% mindestens erreichen werden..

wen kann man denn wählen..ausser die AfD
und wählen gehen muss man..weil sonst wird sich nichts verändern..und uns wird immer mehr das geld aus den taschen gezogen..und in anderen ländern verbrannt
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02.08.2013 23:07 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -8
 
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Warum schreibt denn hier keiner was über die PDV? Habt ihr euch schon mal das Programm angeschaut? http://www.parteidervernunft.de/
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02.08.2013 23:25 Uhr von Paul511
 
+3 | -4
 
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(AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent
Was soll das werden.

Wie bei den Piraten die am Ende kaum noch einen Unterschied zu unseren zwei alternativlosen sich selbst bezeichneten Volksparteien haben.

Wenn ich nicht mehr Spielraum dulde als meinen Eigenen kann sich meine Kongruenz nur so verhalten wie ich.

Schön zu sehen an der PDS und den Rechten, sind bissel anders also werden die vom Verfassungsschutz beobachtet und zum Feindbild gemacht.
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03.08.2013 00:15 Uhr von ms1889
 
+18 | -4
 
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jo, is schon ekelerregend wie sehr cdu/fdp leute an ihren stühlen kleben (besonders merkel, sie tut rein gar nix für ihr volk ausser zur eigenen bereicherung/parteien bereicherung).

ich hoffe das cdu unter 5%, spd unter 6% und grüne 3% bekommen bei der wahl... diese parteien sind mitlerweile schädlich für deutschland, da sie diktatur ähnliche strukturen etabliert haben.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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03.08.2013 05:42 Uhr von Pantherfight
 
+10 | -2
 
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Richtig so, die "Verarschungsparteien" sollen endlich mal abgesetzt werden. 40 Prozent CDU ? Wie hohl ist das ? Wie krank kann man sein, daß man sowas wählt. Das sind keine Menschen sondern Marionette der Marktwirtschaft!
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03.08.2013 07:28 Uhr von Delinix
 
+6 | -9
 
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@Halma (02.08., 21:56)
Sie verkennen die Lage.
Die Regierungs- als auch die Oppositionsparteien haben jeweils Papiere entworfen, wie mit der AfD umzugehen ist.
Die Folge daraus ist, dass die neue und demokratische Partei jetzt totgeschwiegen wird.
Obwohl sich ein großer Teil der Bevölkerung dafür interessieren würde (denn sie hätten gegen den Euro sowie gegen die „Rettungsmaßnahmen“ gestimmt, wurden aber leider nie gefragt), wird seitdem kein Vertreter der AfD mehr in eine Talkshow o.ä. eingeladen.
Bei zwei Talkshows zuvor, bei denen Prof. Lucke eingeladen war, hatte dieser eine – vor allem im Vergleich mit den anderen geladenen Gästen –derart gute Figur gemacht, dass sich die Sendung letztlich quasi als Werbeveranstaltung für die Alternative für Deutschland erwies.
Dem wollte man vorbeugen und deshalb kommt die AfD nun im öffentlich-rechtlichen TV praktisch nicht mehr vor.
Eben dies gilt auch für die privaten Sender und die meisten Print- und Online-Medien.
Auch ist die Partei offenbar aus den regelmäßigen Wahlumfragen gestrichen oder es wird auf eine Weise gefragt, die eine anschließende Zuordnung der Antwort auf die Alternative für Deutschland nicht mehr zulässt. Fällt IHNEN das denn nicht auch auf?

Wie auch immer -
Für die Mitglieder und Unterstützer der AfD bedeutet das, dass sie auch selbst keinerlei Anhaltspunkte haben, wie es um ihre Partei steht, wie erfolgreich ihr eigenes Engagement war usw. usw.

Da ist es doch eine Freude wert, wenn sich plötzlich und unerwartet ein kleines Licht am Horizont zeigt, weil ein kleines Provinzblatt die Regel „schreibt bloß nichts über die AfD“ nicht eingehalten hat und man durch diesen ganzen verlogenen Pressenebel hindurch auf einmal ein Stückchen Wahrheit erkennen kann.

Ok, 500 Befragte sind nicht besonders viel. Aber glauben Sie ja nicht, dass die offiziellen Befragungen soviel seriöser sind.

Ich wünschte, die anderen Provinzblätter täten es dem „Trierischen Volksfreund“ gleich und starteten eine solche Umfrage.
Dann könnten Sie sehr leicht erkennen, dass es sich hier keinesfalls um eine „Peinlichkeit“ – wie Sie behaupten – handelt.
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03.08.2013 07:54 Uhr von Delinix
 
+5 | -4
 
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@Truth_Hurts
Richtig. Wenn die FDP TATSÄCHLICH eine echte und gute Mittelstandspolitik gemacht hätte – dafür ist sie ja mal angetreten – und sich zusätzlich auch um mehr echte DEMOKRATIE gekümmert hätte, dann wäre vermutlich keine Alternative für Deutschland gegründet worden.
Denn dann wäre es ja nie so weit gekommen, dass sich tausende von enttäuschten Bürgern nicht mehr „zuhause“ fühlen, weil immer wieder eine Politik gemacht wird, die sie von Grund auf ablehnen.

Wo kommen wir denn hin, wenn sich Parteien und Politiker aufschwingen, mehr zu sein, mehr zu bedeuten als die Bürger, die sie vertreten sollen und von denen sie bezahlt werden!
Wie kommt denn ein Politiker dazu, zu behaupten, eine bestimmte Frage sei zu kompliziert, zu vielschichtig oder setze zuviel Sachkenntnis voraus, um von uns BÜRGERN entschieden zu werden!

Dass diese Politiker keinesfalls klüger sind als die Bürger, die sie vertreten, kann man gut an dem erkennen, was durch die vergeblichen „Rettungsmaßnahmen“ angerichtet wurde. Den Dominostein, vor dem sich unsere Politiker angeblich so fürchten, haben sie selbst durch ihre von Beginn an verkehrte Euro-Politik umgestoßen. Nun bleibt uns nur noch, den Fall der ganzen Domino-Kette abzuwarten.

Um auf Ihre Behauptung zurück zu kommen:
Die Alternative für Deutschland gibt es, weil alle anderen Parteien versagt haben – auch die FDP.
Insofern ist es müßig, nun zu sagen, die AfD sei eine bloße Neuauflage der FDP.
Denn nicht die FDP hat sich zum Ziel gesetzt, die €-Rettungspolitik zu beenden,
nicht die FDP hat sich zum Ziel gesetzt, für mehr Demokratie zu sorgen und durch geeignete Maßnahmen und zum Wohle unserer Volkswirtschaft notwendigerweise den Mittelstand zu fördern,
sondern es war die Alternative für Deutschland, die das tat.
Sie ist die die einzige Partei, die diese Ziele hat und insoweit unterscheidet sie sich auch massiv von den anderen Parteien.
Meine Stimme hat sie auf jeden Fall und ihre Daseinsberechtigung wird sie durch ein unerwartet gutes Abschneiden bei der BT-Wahl auch Ihnen gegenüber beweisen.
Vielleicht entscheiden Sie sich ja auch, Ihre Resignation aufzugeben und der neuen Partei wenigstens mal eine Chance zu geben! Was haben Sie denn zu verlieren? Schlimmer kann es doch nicht werden!
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03.08.2013 09:46 Uhr von Nothung
 
+1 | -6
 
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Warum schreibt denn hier keiner was über die Partei Die Partei? Habt ihr euch schon mal das Programm angeschaut?
http://www.die-partei.de/
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03.08.2013 09:58 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -0
 
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@ delinix
"Die Folge daraus ist, dass die neue und demokratische Partei jetzt totgeschwiegen wird."
Dafür liest man aber verdammt viel darüber, und nicht nur hier.

"Auch ist die Partei offenbar aus den regelmäßigen Wahlumfragen gestrichen..."
Unsinn.
http://www.wahlrecht.de/...
Selbst bei den Umfragen, die AfD mit einem - führen, kannst du auf den Link klicken und siehst, dass die AfD dort in der Vergangenheit mit 2-3% geführt wurde. Ich würde das so interpretieren, dass die AfD dann unter der Schwelle ist, bei der mit repräsentativen Umfragen von rund 1000 Leuten zuverlässige Ergebnisse geliefert werden können.

Übrigens darf man sich meines Erachtens schon fragen, wie die AfD für mehr Demokratie sorgen will, wenn sie das nicht mal innerhalb der eigenen Partei schafft, siehe z.B. hier:
http://www.fr-online.de/...
oder etwas weitergehend:
http://alternativernewsletter.wordpress.com/...

"Denn dann wäre es ja nie so weit gekommen, dass sich tausende von enttäuschten Bürgern nicht mehr „zuhause“ fühlen"
Wenn unter 80 Millionen ein paar Tausend enttäuscht sind, ist das wohl sehr verkraftbar.

"Schlimmer kann es doch nicht werden! "
Der größte Unsinn zum Schluss. Man schaue nach Griechenland oder Spanien oder auch Frankreich. Schlimmer kann es nicht werden? Uns geht es im Vergleich zu diesen Ländern wunderbar, und es kann damit sehr wohl sehr viel schlimmer werden.
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03.08.2013 14:52 Uhr von Baststar
 
+2 | -3
 
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was jetzt ausgerechnet die Leute zur AfD zieht versteh ich nicht... aber hauptsache nicht cdu/spd/gruene/fdp, das ist schonmal vernünftig ;)
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04.08.2013 06:37 Uhr von Maaaa
 
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WebReporter: shooting-star
seit 14.07.2013
5 News worüber? FDP +

Keine unlautere Wahlwerbung?
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04.08.2013 10:21 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ baststar
Sind dir NPD, Republikaner, pro Deutschland einerseits oder Linke, Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands andererseits lieber? Für mich ist die AfD unter den derzeit nicht im Bundestag vertretenen Parteien noch eine der vernünftigsten.

@ comic1
"Jeder, der denken kann, sollte der AfD recht viel Erfolg wünschen"
Das ist deine Meinung. Ich frage mich aber, wie eine Partei die Demokratie in Deutschland stärken will, die nicht einmal die Demokratie in den eigenen Reihen achtet.

"hier nochmals ihr Wahlprogramm, das von der BILD-Zeitung [...] geflissentlich verschwiegen wurde ..."
Die BILD ist lediglich auf die Parteien eingegangen, die gegenwärtig im Bundestag sitzen. Das halte ich für legitim.
Es wäre nicht gerade übersichtlich, auf sämtliche der 30 für die Bundestagswahl 2013 zugelassenen Parteien einzugehen.
Wer seine politische Bildung aus der BILD bezieht, dem ist meines Erachtens aber ohnehin nicht zu helfen.

Zum Wahlprogramm an sich: Ich sehe da nur Forderungen, aber keine Angaben, wie diese umgesetzt werden sollen. Zudem gibt es schon bei der ersten Forderung Widersprüche zu dem, was Lucke in der Öffentlichkeit verbreitet.
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04.08.2013 10:26 Uhr von trakser
 
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Das ist in erster Linie ein Beweis dafür, dass "erstaunliche 8 Prozent" der Teilnehmer der Onlineumfrage bei der Onlineumfrage die "Alternative für Deutschland" bevorzugen.

Ob sie das auch bei der Wahl tun steht auf einem anderen Blatt.

Auf einem dritten Blatt steht, wieviele Wähler der etablierten Parteien der Umfrage überhaupt keine Bedeutung zugemessen haben und deshalb nicht teilgenommen haben. Ich vermute mal, dass man gerade als Anhänger einer Kleinpartei überdurchschnittlich motiviert ist, seine Partei bekannt zu machen, indem man ihnen zum Beispiel bei solchen Umfragen ihre Stimme gibt (was dann zu solchen Meldungen wie dieser hier führt).
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04.08.2013 16:11 Uhr von Baststar
 
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@TheRoadrunner
Nee nee denkt doch nicht immer gleich an das Schlimmste ;) Ich kann die AfD nur wenig einschätzen... anders als bei den Piraten ;)
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06.08.2013 09:33 Uhr von Delinix
 
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@TheRoadrunner

„Dafür liest man aber verdammt viel darüber, und nicht nur hier.“
Man liest nur in den Foren und dort, wo es ohnehin viele Sympathisanten gibt. Die Mainstream-Medien aber (wie z.B. Spiegel, FAZ, FR, SZ usw. usw. schweigen diese Partei entweder tot oder schreiben schlecht über sie.


http://www.wahlrecht.de/
Den Link kann ich zurückgeben. Bitte lesen Sie aufmerksam, was dort über Manipulationsmöglichkeiten steht und recherchieren Sie dort und anderswo darüber, wie oft in der Vergangenheit manipuliert wurde – und aus welchen Gründen.

“Selbst bei den Umfragen, die AfD mit einem - führen, kannst du auf den Link klicken und siehst, dass die AfD dort in der Vergangenheit mit 2-3% geführt wurde. Ich würde das so interpretieren, dass die AfD dann unter der Schwelle ist, bei der mit repräsentativen Umfragen von rund 1000 Leuten zuverlässige Ergebnisse geliefert werden können.“

Ganz genauso ist es ja auch gewollt… „Ich würde das so interpretieren…“ Da muss ich jetzt aber doch lachen, pardon!

“Übrigens darf man sich meines Erachtens schon fragen, wie die AfD für mehr Demokratie sorgen will, wenn sie das nicht mal innerhalb der eigenen Partei schafft, siehe z.B. hier:
http://www.fr-online.de/
oder etwas weitergehend:
http://alternativernewsletter.wordpress.com/

Dann informieren Sie sich doch bitte einmal beim Original und nicht dort, wo man entweder die Alternative für Deutschland als Bedrohung für die Durchsetzung der eigenen Ziele empfindet (Ziele, die gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt werden) oder auf einer Seite, wo zu kurz gekommene und abgelehnte Bewerber um einen Parteiposten sich den Frust über ihre Enttäuschung vom Leib schreiben. Ich habe diesen Text schon vor längerer Zeit gelesen und finde ihn äußerst unsachlich. Man merkt auch sehr deutlich, woher der Wind weht – der Mann ist aus gutem Grund nicht als Bewerber angenommen worden. Wenn Sie genau „hinlesen“, dann wissen Sie auch, was ich meine. Das Ganze erinnert schon sehr an Streiterei in Kleingartenparzellen…

Die Partei Alternative für Deutschland bemüht sich sehr, rechtsradikale aus ihrer Partei fernzuhalten. Deshalb dauert das Aufnahmeverfahren auch einigermaßen lange, weil nämlich jeder ziemlich genau überprüft wird.
Die Partei will und kann es sich nicht leisten, der nur darauf wartenden Presse ein derartiges Fressen vorzuwerfen.

“Wenn unter 80 Millionen ein paar Tausend enttäuscht sind, ist das wohl sehr verkraftbar.“
Auch das ist nicht richtig. Denn es gab vor (z.B.) den Rettungspaketen Umfragen, die belegen, dass ein sehr hoher Prozentsatz (die Mehrheit) der Bürger diese Maßnahmen ablehnt. Da können Sie wohl kaum von ein paar Tausenden sprechen.

“Man schaue nach Griechenland oder Spanien oder auch Frankreich. Schlimmer kann es nicht werden? Uns geht es im Vergleich zu diesen Ländern wunderbar, und es kann damit sehr wohl sehr viel schlimmer werden.“

Spätestens hier wird klar, dass Sie sich mit der Materie nicht wirklich auskennen und sogar etwas verteidigen, dessen Auswirkungen Sie offensichtlich überhaupt nicht abschätzen können.
Denn erstens geht es uns im Vergleich zu den Menschen dort gar nicht wunderbar – das ist lediglich eine Behauptung unserer Blockpartei CDUCSUFDPSPDGrüne sowie ihrer so gut wie gleichgeschalteten Medien – und zweitens KANN es schlimmer werden.

Zu Ihrer ersten Behauptung:
Bitte informieren Sie sich über die normalen Arbeitsbedingungen der Menschen in den südlichen Schuldenländern. Dazu gehören z.B. die tägliche Arbeitszeit, die Lebensarbeitszeit, das Renteneintrittsalter, die Höhe des Prozentsatzes des letzten oder des durchschnittlichen Arbeitslohns, der als Rente ausgezahlt wird, der Beitrag zu den Sozialversicherungen, die sonstigen sozialen Leistungen. Die Daten, die Sie erhalten, sagen etwas anderes aus. Wir in Deutschland gehören zu den wenigen, die bis 67 arbeiten. Wir erhalten auch einen geringeren Prozentsatz des Lohns als Rente und zahlen einen viel höheren Satz zu den Sozialversicherungen ein.
Dass es für viele Menschen jetzt ums Ganze geht, wenn sie Kürzungen hinnehmen müssen, ist doch klar. Die meisten hatten sich mit zig Krediten derart hoch verschuldet, dass sie jetzt am Essen sparen, damit sie wenigstens ihre Raten für den Geländewagen, den Audi oder Mercedes und die Eigentumswohnung abbezahlen können.
In GR haben die Menschen zu praktisch 100% ein eigenes Haus, ca. 50% haben zusätzlich eine Ferienwohnung und sehr viele ganz „normale“ Bürger besitzen zusätzlich zu dem einen eigenen Haus sogar noch ein zweites und ein drittes (meist für die Kinder). Solche Leute kenne ich persönlich - das sind ganz normale Maler und Klempner, Lehrer und Lebensmittelhändler. Zeigen Sie mir doch mal denjenigen Maler o.ä. in Deutschland, der sich so etwas leisten kann.
Ich kann übrigens die Lebensverhältnisse in GR sehr gut beurteilen, denn ich wohne dort.
Ende Teil1
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06.08.2013 09:34 Uhr von Delinix
 
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Teil 2
Das alles – die entsprechenden Daten und die wirklichen Lebensumstände - würden Sie sofort entdecken und verstehen, wenn Sie es WOLLTEN. Ich fürchte aber, dass Sie das womöglich gar nicht tun und lieber den Menschen weiter den verfälschten Sachverhalt auftischen, den Sie aus unseren Medien haben.

Nun zu Ihrer zweiten Behauptung:
Und schlimmer werden kann es DOCH, und zwar hier bei Ihnen in Deutschland. Denn die vielen Hilfspakete haben nicht dazu beigetragen, das zu verbessern, was Schuld ist an der Krise: die Wettbewerbsfähigkeit. Ganz im Gegenteil. Die Wettbewerbsfähigkeit sinkt. Und das nicht nur in GR, sondern auch in Spanien, Portugal und den anderen Krisenländern.
Zur Wettbewerbsfähigkeit gehörte übrigens VOR dem Euro, dass man die eigene Währung auch abwerten und sich auf diese Weise gegen eine Konkurrenz wehren konnte. Allein Frankreich hat 2x jährlich abgewertet. Das geht mit dem Euro nicht mehr und damit fehlt dem betreffenden Land ein wichtiges Instrument zur Steuerung der Volkswirtschaft.

Das Geld aus den Hilfspaketen geht fast komplett an die Gläubigerbanken in Frankreich und Deutschland. OK, könnten Sie jetzt sagen, das ist ja auch wichtig. Schulden müssen bezahlt werden und wenn man es nicht für GR tut, dann gäbe es einen Bankencrash. Hört sich erstmal gut und richtig an.
Aber das wäre eine sehr verkürzte Darstellung. Denn in Wahrheit kommen durch die Gewährung von Hilfspaketen immer weitere Schulden hinzu. Der Schuldenberg steigt weiter an – während die Wettbewerbsfähigkeit sinkt. Die Banken sind natürlich erfreut über das tolle Geschäft, denn dafür, dass sie ihr Geld wiederbekommen, dafür haften ja SIE in Deutschland. Die Bank erhält also in JEDEM Fall ihr Geld zurück – da wäre sie ja schön blöd, die „Rettung“ nicht zu befürworten. Unsere Politiker tun das auch. Die einen, weil sie im Vorstand einer Bank sitzen, die anderen, weil sie andere Vorteile davon haben. Und wieder andere tun es, weil sie gar nicht kapieren, worum es bei der angeblichen Rettung in Wahrheit geht.
Und das ist auch kein Wunder, wenn man bedenkt, WEN wir da alles in den Bundestag gewählt haben. Die Redaktion von Monitor hatte vor der Abstimmung über den ESM mal die Abgeordneten befragt, ob sie wüssten, um welche Beträge es da ginge… Fehlanzeige. Die Antworten waren einfach nur peinlich. Die hatten keine Ahnung, worum es ging, aber sie haben fast alle den ESM abgenickt.

Wenn es also so weiter ginge wie bisher – ein Rettungspaket flogt dem anderen – und Draghi „druckt“ immer wieder frisches Geld für die Märkte und diesem frischen Geld stehen keinerlei Güter und Waren mehr gegenüber – na, dann können sicher auch Sie sich vorstellen, was passiert:

Erstens bekommen wir alle eine nette Inflation - angefangen hat es ja schon: Sie bekommen praktisch keine Zinsen mehr für Ihr Geld, müssen aber hinnehmen, dass es, wenn Sie es brauchen, inzwischen viel weniger wert ist als vorher – weil die Preise gestiegen sind.
Zweitens werden die Rating-Agenturen auch nicht schlafen. Sie werden in Kürze bemerken, dass der Schuldenberg, den sich Deutschland aufgehalst hat, viel zu groß ist, um noch abbezahlt zu werden. Das ist dann der Moment der ABWERTUNG Deutschlands als Schuldner. Danach steigen logischerweise die Zinsen, die Deutschland am Finanzmarkt bezahlen muss, um sich zu refinanzieren und danach werden als erstes die Ausgaben für den Sozialbereich in Deutschland gekürzt. Den Rest überlasse ich Ihrer Phantasie.
Zum Schluss wird der ganze Euroraum eine wachsweiche Währung haben, ähnlich wie früher die Lira war. Und dann ist auch der Gedanke, als „großer und starker Wirtschaftsraum“ mit den anderen großen Marktteilnehmern KONKURRIEREN zu können, ohnehin futsch.

Der Karren sitzt schon tief im Dreck. Ganz heraus kommen wir nicht mehr. Aber wir können wenigstens verhindern, dass er versinkt. Deshalb muss man der Wahrheit ins Auge blicken und zugeben, dass DIESE Euro-Konstruktion falsch war und dass man sie schnellstens ändern muss. Weil aber mit DIESER falschen Konstruktion auch sämtliche Karrieren der Politiker verbunden sind und weil inzwischen die Lobby der Banken und Versicherer und deren ANLEGER und deren Einfluss auf unsere Politiker hier in Deutschland und natürlich auch in Brüssel und anderswo so unermesslich mächtig geworden ist, deswegen gestaltet sich die Sache mit der Wahrheit so schwer. Sie kann ja nicht einmal richtig ausgesprochen werden, weil fast alle Medien ebenfalls abhängig sind und weil Menschen wie SIE da sind, die alles glauben, was sie in diesen Medien lesen.
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06.08.2013 11:20 Uhr von Delinix
 
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@Halma

Einen Teil Ihrer Ausführungen habe ich bereits mit der Antwort an TheRoadrunner beantwortet.

„Ich habe aber auch Veranstaltungen gesehen wo Herrn Luckes Argumente so demontiert wurden dass er selbst ausfallend wurde und die Diskussionsteilnehmer in einem Ton angefahren hat bei dem ich ihn am Hals gepackt hätte.“

Ich habe so etwas noch nie gesehen. Deshalb bitte ich dringend um Hergabe der Quelle.

“Das einzige was mir auffällt sind die kruden Thesen der Anbeter der AfD..“

Das ist keine sonderlich sachliche Äußerung. Mir fehlen da die Argumente für „krude“ und für „Anbetung“.

“Ich halte die offiziellen, von Forschungsgruppe Wahlen oder anderen seriösen Instituten gemachte Umfragen für weit aussagekräftiger.“

Dann entsprechen Sie dem Ideal der Zielgruppe. Womöglich sind Sie auch der Auffassung, die Erde sei eine Scheibe. In anderen Zusammenhängen nennt man diese Eigenschaft auch gern „Mitläufer“.


„… aber Onlineumfragen können sie nehmen und zur Säuberung nach dem morgendlichen Stuhlgang nutzen wenn es um die Aussagekraft geht. Die tendiert nämlich gegen null.“

Ihnen sagen wahrscheinlich auch die „neuen“ Medien nichts – da befinden Sie sich mit unserer Kanzlerin in guter Gesellschaft. Deshalb ist Ihnen sicher auch entgangen, dass z.B. Obama seinen ersten und vermutlich auch den zweiten Wahlsieg allein dem Internet zu verdanken hat. Wie sagte doch Gorbatschow… wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

“Die Alternative für Deutschland wurde gegründet von enttäuschten Mitgliedern der CDU und der FDP, den einen war man nicht konservativ genug, den anderen nicht liberal. Solange man einfach nur gegen die aktuelle Politik ist funktioniert das ohne Probleme, sobald es aber an die Lösungen geht treffen zwei Welten aufeinander. Wenn man sich die AfD genau ansieht hapert es nämlich genau da. Es werden einfache Parolen skandiert, wenn es aber ins Detail geht ist da nichts mehr und das trotz der Professoren.“

Ich glaube, Sie kennen die AfD gar nicht. Es kann sein, dass die Gründungsmitglieder ausschließlich aus den von Ihnen genannten Parteien kamen – aber unmittelbar danach hagelte es Mitglieder aus ALLEN politischen Parteien und auch aus dem Nichtwählerbereich. Ich selbst war lange Jahre in der SPD. Dort war es mir zu undemokratisch, abgesehen davon vertrat die SPD schon damals nicht mehr die Interessen der Bevölkerung. Ich habe es leider erst spät gemerkt, schade.
Auch hier stellen Sie übrigens wieder Behauptungen auf, die Sie an keiner Stelle belegen. Das ist nicht nur unfair und widerspricht den moralischen Regeln, mit denen wir in Mitteleuropa aufgewachsen sind, sondern es ist auch ein Versuch der Manipulation. Ich bitte also um Hergabe der Argumente, WOHER Sie wissen wollen, dass „den einen die CDU bzw. FDP nicht konservativ genug oder nicht liberal genug“ war und WARUM Sie meinen, dass 2 Welten aufeinander treffen und WORAN genau Sie erkennen, dass es irgendwo „hapert“ und WANN und bei welcher Gelegenheit „da nichts mehr“ war trotz der Professoren! Das alles sind nur Ihre Behauptungen und sie sind einfach so in den Raum gestellt. Vor Gericht z.B. würden Sie damit eine Bruchlandung hinlegen.
Aber mit genau DIESER Reaktion auf unliebsame Kritik haben wir zu rechnen, wenn wir bei den nächsten BT-Wahl die SPD oder die Grünen wählen… mit einer intoleranten und selbstherrlichen, fast schon faschistoiden Anmaßung, alles und jedes über die Belange der Bevölkerung zu wissen und sie dabei niemals befragen zu müssen.
Ende Teil 1
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06.08.2013 11:21 Uhr von Delinix
 
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Teil 2

“Dafür dass zwei bekennende Antidemokraten im Vorstand sind…“

Bitte belegen. Vermutlich spielen Sie auf Herrn Adam und seinen Artikel in der WELT an. Dort hatte Herr Adam sich vor einigen Jahren an einer Diskussion beteiligt. Er hat einen bereits zuvor bekannten Standpunkt einer anderen Person erläutert, weil ihm die öffentliche Diskussion in dieser Angelegenheit nicht ausführlich genug war. Der Standpunkt war, dass es überlegenswert sei, darüber nachzudenken, ob man Personen, die von einem bestimmten System profitieren, das gleiche Wahlrecht einräumen sollte wie anderen Personen, die nicht im gleichen Maße davon profitieren. Zu den Personen, die davon profitieren, gehören AUCH Sozialhilfeempfänger - aber eben nicht nur. Und genau an DIESER Stelle wird gern von Ihnen und anderen manipuliert. Es wird nämlich unterstellt, Herr Adam sei gegen das Wahlrecht für Sozialhilfeempfänger. Gern unterschlägt man dabei die Tatsache, dass auch andere, reichere Personenkreise zu den Profitierenden gehören. Es ist billig und unfair, jemanden zu diskreditieren, weil er sich an der Diskussion eines Themas beteiligt, dass im Übrigen schon jahrzehnte alt ist und das aus soziologischer Sicht durchaus diskutabel ist. Denn auch Sie werden nicht leugnen, dass es - angenommen, die Profiteure stellten die Mehrheit dar – zu ziemlichen Verzerrungen in der Wahrnehmung der Bürgerinteressen kommen kann. Das können Sie z.Zt. sehr gut in Griechenland beobachten, wo der Staat sich seine Wählerklientel selbst heran “gezüchtet“ hat, indem er lukrative Posten im Staatsdienst mit sehr guter Bezahlung an seine Wähler vergab. Die griechischen Beamten stellen mit ihren Familien die Mehrheit – der Rest muss bezahlen und wird die ungeliebte und korrupte Regierung nicht mehr los. Dort haben – wie überall – auch die eindeutigen Profiteure das gleiche Wahlrecht wie die anderen. Sie sehen, das Thema ist es durchaus wert, diskutiert zu werden. Und nicht jeder, der es tut, ist ein Anti-Demokrat.


„ sowie das Verhalten Herrn Luckes bei der Parteigründung und auf dem Landesparteitag in Bayern eine ziemlich trügerische Hoffnung. Herr Lucke neigt zur Ordre de Mufti, sein Wort ist Gesetz. Warum äußern sich eigentlich die Mitglieder des Vorstands selbst so gut wie nie? Die haben keine eigene Meinung scheint es.“

Die Partei Alternative für Deutschland ist erst wenige Monate alt. Dafür ist sie bereits jetzt in ihrer Gründungsgeschichte weit fortgeschritten. Es gibt Landesverbände in allen Bundesländern, jede Menge Kreisverbände und viele Direktkandidaten. Das ist für die 5-6 Monate doch eine Menge.
Ich bin mir sicher, dass Sie in Kürze auch mehr von den anderen Mitgliedern des Vorstands mehr hören werden – vor allem, wenn sie demnächst in den BT gewählt werden.
Der Grund für das rasche Zusammenfinden in der neuen Partei war u.a. das Programm, das man auf der Webseite der Partei nachlesen konnte. Dieses Programm entsprach in vielen – um nicht zu sagen: in allen – Punkten dem, was die meisten von uns bis dahin vermisst haben. Deshalb konnte es auch in der Kürze der Zeit – die AfD hat ja bis zur BT-Wahl kaum Zeit gehabt und musste erst ihre Landesverbände gründen mit den dazugehörigen Unterstützer-Unterschriften – ihr Wahlprogramm erst einmal ohne große Diskussion verabschieden. Mit einem Mangel an Demokratie hat das nichts zu tun, denn inzwischen sind alle Landesverbände gebeten worden, sich an der Ausgestaltung des Programms zu beteiligen. Es wird überall rege gearbeitet. Ich selbst kenne keine demokratischere Partei. Wir werden zu allem befragt und können zu allem Vorschläge machen, die auch Eingang in die Realität finden können.


„Wie können sie behaupten dass Menschen die nicht in der Lage sind ihr eigenes Konto anhand der Kontoauszüge nachzurechnen in der Lage sind Entscheidungen zu fällen die sich zum Beispiel auf mehrere Volkswirtschaften auswirken?“

• Ich behaupte, dass die allermeisten Menschen ihre Kontoauszüge durchaus lesen können.
• Ferner behaupte ich, dass man die allermeisten Sachzusammenhänge so darstellen kann, dass es die meisten Menschen verstehen. Tut man das nicht, so ist es Absicht, weil man keine Mitbestimmung will.
• Ich behaupte auch, dass man kein jahrelanges Studium braucht, um festzustellen, dass der ESM für uns in Deutschland gefährlich ist. Im Übrigen legen ja unsere Abgeordneten auch kein jahrelanges Studium zurück, sondern sie erhalten ihre Information im ungünstigsten, aber leider realistischen Fall erst 24 Stunden vor der Abstimmung. So geschah es vor der Abstimmung über den ESM. Die mehrere Hundert Seiten starke Info kam etwa einen Tag zuvor. Trotzdem wurde abgestimmt – und zwar mit einem JA zum ESM.
• Auch behaupte ich, dass die allermeisten Menschen das ganze Jahr über wissen, was sie wollen und was nicht. Und dabei müssen sie sich nicht einmal besonders anstrengen – wie Sie unterstellen.
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06.08.2013 11:22 Uhr von Delinix
 
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Teil 3
„Denn zur Verantwortung gehört sich zu informieren, nicht aus den vorgefertigten Meldungen und Meinungen. Sondern aus den wirklich guten Quellen. Der sture Blick in den eigenen Geldbeutel versperrt den Blick auf den Weg.“

Ich empfehle Ihnen, Ihre „wirklich guten Quellen“ mal ernsthaft auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Vielleicht sind sie ja gar nicht so glaubhaft, wie Sie annehmen… Sie wissen doch: wes’ Brot ich eß’, des’ Lied ich sing’. Und Ihren Satz mit dem Blick, der dem armen und unwissenden Bürger versperrt wird, weil er stur in seinen eigenen Geldbeutel schaut… also, da fällt mir nun wirklich nichts mehr ein, außer, dass er unglaublich vermessen ist. NATÜRLICH schaut der Bürger in sein eigenes Portemonnaie! Das muss er auch, denn es tut kein anderer! Er muss seinen Besitzstand wahren! Oder möchten Sie ihm diese Aufgabe gern abnehmen? Und ihm stattdessen ein monatliches Taschengeld gewähren?
Mit der Behauptung, der Bürger wolle ja gar keine Verantwortung übernehmen, machen es sich die Parteien sehr leicht. Sie muss herhalten als Rechtfertigung für immer weniger Demokratie, für immer weniger Berücksichtigung von Umfrageergebnissen, für immer mehr Übertragung von parlamentarischen Rechten an Gremien in der EU, die wir niemals gewählt haben und auch nie werden wählen können.


“Wenn man das absägen der Eurorettung nach Vorlage der AfD nimmt, die sich übrigens liest wie von Bank of America geschrieben, kommt es zu massiven Kreditausfällen auf Seite der deutschen Banken und Industrie. Darauf hat Herr Lucke keine Lösung, bei einer Podiumsdiskussion darauf angesprochen wurde er sehr kleinlaut zu dem Thema. Obwohl das ja sein Fachgebiet sein soll.“

Das der Weg, den die Währungsunion bzw. die EU eingeschlagen hat, nicht richtig ist, pfeifen inzwischen die Spatzen von den Dächern. Schauen Sie auch, wohin er führt, wenn er weiter verfolgt wird? Hierzu habe ich mich bereits in meiner Antwort an TheRoadrunner geäußert. Wie kann man nur leugnen, dass die Gefahren, wenn der Weg weiter verfolgt wird, um ein Vielfaches größer sind, als wenn man jetzt einschreitet und den Weg abändert?! NATÜRLICH sind die Probleme groß – es war ja auch von Anfang an FALSCH, den Euro SO einzuführen. Er hätte die letzte Maßnahme sein sollen und nicht die erste. Das ändert aber nichts daran, dass der Crash unausweichlich sein wird und uns alle noch viel mehr Geld kosten wird, wenn wir jetzt nicht aufhören mit den völlig erfolglosen Rettungsmaßnahmen und den betreffenden Ländern nicht endlich ihre Entscheidungsgewalt über ihre EIGENE Währung zurück geben. Denn OHNE eine Abwertung wird es NIE funktionieren.
Es ist unverantwortlich und es bedeutet das Verschleudern unseres kompletten Geldes, die falsche Politik fortzuführen, nur damit die Karrieren der Politiker nicht zerstört und das Geschäft der Banken, Versicherungen und deren Anleger nicht verhindert wird.
Zu Ihrem Hinweis auf die Podiumsdiskussion hätte ich gern die Quelle. WELCHE Diskussion war es und INWIEFERN wurde Prof. Lucke „kleinlaut“? Die echten Argumente, bitte!

“Fassen wir mal zusammen. Die AfD ist ein Sammelbecken an Unzufriedenen wie vor ihr Schillpartei und andere. Ihr Personal besteht neben ein paar Professoren aus Lobbyisten, Marktradikalen, Antidemokraten und Rückwärtsgewandten. Die Forderungen die aus dem Umfeld der AfD kommen lassen einem die Haare zu Berge stehen. Wenn man sich ansieht wer die führenden Köpfe bezahlt kommt man zu dem gleichen Ergebnis.“

Hier entlarven Sie sich endlich gänzlich. Der Versuch, die AfD mit der Schill-Partei zu vergleichen, zeigt, wie sehr Ihnen die echten Argumente fehlen. Denn hier lese ich nur platte Parolen auf Bildzeitungsniveau. Zum Thema „Antidemokrat“ habe ich mich schon geäußert – ich hoffe, es ist Ihnen noch in Erinnerung. Bezahlt werden die AfD-Leute von den Mitgliedern, nicht aus irgendwelchen obskuren Quellen, wie Sie - wieder einmal unbelegt - unterstellen. Der deutsche Mittelstand ist aber sehr interessiert an der AfD und ich hoffe deshalb sehr, dass eines Tages von dort höhere Spenden kommen.

Es tut mir leid, dass es wieder so viel Text geworden ist – aber wenn ich all die platten und nicht belegten Behauptungen widerlegen will, dann geht es leider nicht kürzer.
Vielen Dank an Alle, die mitgelesen haben und so geduldig waren!
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10.08.2013 19:11 Uhr von skipjack
 
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Liebe AfDler,

wenn ihr jetzt noch vorschlagt, die GEZ abzuschaffen, den Soli baldigst zu beenden und den Mindestlohn einzuführen, werdet ihr die **% bald haben.

Wetten???
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15.08.2013 15:43 Uhr von dasheinerle
 
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Stern - 15.8.2013 - AfD über 5 % - Forsa - Das Rumoren des Eisbergs

Heute im Stern (15.08.2013):
-Zwischenruf aus Berlin- von Hans-Ulrich Jörges

Dort wird Manfred Güllner, Chef des Forsa-Institutes (gilt als SPD-nah) zitiert:
"Die (AfD)kriegen Zulauf ... Inzwischen habe ich Bammel davor". ... "denn über die gemessenen Umfragewerte, die bekennenden Wähler hinaus, sei mit einer Dunkelziffer verdeckter Sympathisanten zu rechnen."
..Das könnten (meint Güllner) auch mehr als fünf Prozent sein." ..
Der Forsa-Chef erkennt "ein latentes Potential von sieben bis acht Prozent" ..
Niemand weiß wie groß der Afd-Eisberg unterhalb der Wasserlinie ist.
In diesem Potential rumore es.
Stern: "Seit ihrer Gründung genießt die professoral geprägte Partei .. herausgehobenes Interesse konservativer Blätter..."

Mein Fazit: Interessanter Artikel - Da lohnt sich mal ein Kauf des Sterns ;-)

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