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Schweiz: Lehrlinge bekommen 12.000 Euro Prämie und verdienen danach bis zu 4.450 Euro

In der Schweiz herrscht ein gewaltiger Mangel an qualifizierten Lehrlingen. Deshalb zahlen Arbeitgeber hohe Prämien für die Unterschrift auf dem Ausbildungsvertrag.

Mit Autos, Sprachkursen oder schlicht 15.000 Franken (12.000 Euro) wird den Lehrlingen der Einstieg versüßt.

Besonders gefragt sind Lehrlinge in der fleischverarbeitenden Industrie, als Baumeister, Fliesenleger oder Techniker. Nach der Lehre kann man monatlich bis zu 5.500 Franken (4.450 Euro) brutto verdienen.


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WebReporter: CerialOverride
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schweiz, Prämie, Lehrling
Quelle: www.20min.ch

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.08.2013 15:39 Uhr von Crawlerbot
 
+51 | -13
 
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Schon der 9 Titel den ich heute Gemeldet habe.

*Lehrlinge verdienen bis zu 4.450 Euro*

Nein tun sie nicht, das kriegen sie nach der Lehre.
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01.08.2013 15:41 Uhr von Lucianus
 
+49 | -2
 
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DAS passiert wenn es an Fachkräften (richtigen) mangelt!!

Es wird versucht sie zu bekommen und das Gehalt wird erhöht.

Nicht wie hier, wo die Firmen nur Brüllen das es keine gäbe für "anständigen" Lohn. (knapp über hartz IV satz)
Also anders gesagt keine Experten für Hungerlohn arbeiten.
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01.08.2013 15:44 Uhr von Borgir
 
+24 | -3
 
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Dass man in der Schweiz gut verdient ist kein Geheimnis. Allerdings relativiert sich das ein wenig aufgrund der Lebenshaltungskosten dort. Wenn man Grenzänger ist, also hier wohnt und in der Schweiz arbeitet, sieht das deutlich positiver aus.
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01.08.2013 15:49 Uhr von Justus5
 
+23 | -5
 
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Ich werd wieder Lehrling, und geh in die Schweiz.
Scheiß auf die Lebenshaltungskosten, ich nehm ein Zelt aufm Campingplatz.... ;)
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01.08.2013 15:49 Uhr von Lucianus
 
+1 | -7
 
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Borgir .. machst du das ? Hätte da nämlich mal ne Frage:

Wie, an wen führt man Lohnsteuern (und anderes) ab? Bei welchem Amt ist man arbeitend gemeldet? etc.
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01.08.2013 17:16 Uhr von Kantiran82
 
+3 | -1
 
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Und hier in Deutschland sind zuviele Überqualifizierte Arbeiter die kaum Arbeit finden weil alle schon arbeit haben da Deutschland ein Arbeitsreiches Land ist
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01.08.2013 19:34 Uhr von keineahnung13
 
+14 | -2
 
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meine Fresse in Deutschland läuft was echt schief...


mehr muss man ja eigentlich nimmer dazu sagen... naja ich versuch mal die CDU abzuwählen
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01.08.2013 20:34 Uhr von blaupunkt123
 
+4 | -3
 
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Naja ein wenig übertrieben ist es schon.

Das verdient bei uns ja nichtmal ein Ingenieur
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01.08.2013 21:51 Uhr von generalviper
 
+8 | -2
 
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Juhu.
Hoffentlich bleibt das noch ein Jahr so.
Dann habe ich meinen Techniker (in Abendform) mit einem sehr guten Notenschnitt in der Tasche, und meine Koffer gepackt.

Habe schon bei einigen Firmen mit diversen Abteilungsleitern, Personalchefs, Angestellten usw gesprochen, da ich als Service Monteur viel bei verschiedenen Firmen bin.

Was die einem Techniker als "Einstiegsgehalt" zahlen wollen, hat mir Tränen in die Augen getrieben. Nicht wenige lagen unter meinem derzeitigen Gehalt, oder nur ganz knapp drüber.

Einige holen sich inzwischen sogar Leiharbeiter (als Techniker Stelle) mit der Planung, diesen richtig in die Firma zu integrieren, sprich, mindestens 2-3 Jahre zu behalten.

Es liegt also meiner Meinung nach weder ein Fachkräftemangel vor, sondern einfach eine "ich will alles, aber nichts zahlen" Mentalität vor...
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01.08.2013 23:53 Uhr von cvzone
 
+9 | -0
 
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Was man auch dabei bedenken muss, die Löhne sind in der Schweiz eh deutlich höher, da die Lebenshaltungskosten der pure Wahnsinn verglichen mit Deutschland sind.
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02.08.2013 06:04 Uhr von xyr0x
 
+2 | -3
 
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Schon 2007 habe ich in der Ch 4900 brutto (Euro) in einem Handwerksberuf verdient.

Gelebt habe ich billiger als in Deutschland. Das teure war lediglich die Miete. Essen, Getränke etc. waren billiger wenn man sich auskannte. Man muss das Wasser ja nicht beim Goldshcmied kaufen.

Dinge wie Parkhaus oder Pizzaservice waren auch teurer, aber das ist dann eine Frage von "muss es sein?".

Allgemein waren in der Region Bern alle Schweizer super freundlich und weggehen wollte ich eigentl. nichtmehr. Musste aus privaten Gründen aber zurück.

Technik und Wohnungseinrichtungen kann man Grenznah auch in Deutschland kaufen und darf diese frei in die Schwet einführen wem dort die 2-3% mehr zuvel sind.

Die Schweizer wollen von dir aber Qualität sehen und nicht Made in Germany. So schnell der Traum anfängt so schnell ist er auch wieder beendet. Wichtig sind noch die Ausländerscheine bzw. die Aufenthaltsgenehmigung. Generell hilft dort aber der Arbeitgeber diese zu erhalten.
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02.08.2013 06:17 Uhr von keineahnung13
 
+3 | -1
 
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@ CerialOverride
ja das Stimmt Deutschland hatte mal Geld... wo ich lebe die Stadt hatte auch mal Geld und die Einwohnerzahl stieg eher.... (angeblich gegen halbe Mio oder sowas)´ und jetzt stirbt sie eher aus (kommt mir so vor)
aber das muss schon sehr sehr lange her sein...

naja eins muss man in der Schweiz aber auch sehen... das Essen ist auch viel teurer und Wohnung wird wohl auch nicht billig sein.... aber trotzdem werden die wohl noch viel mehr zum Leben übrig haben^^

Achso und die SPD hat Deutschland nicht pladd gemacht.... würde sagen eher die CDU.... würde sagen bei Schröder wurde viel mehr gespart und fande davon auch nicht alles Gut um das gleich mal zu sagen... aber seit die CDU wieder was zu melden hat, wird das Geld doch viel viel mehr sinnlos verbrannt.... naja mal auf die Wahlen abwarten... jedenfalls CDU,FDP, Grünen und die NPD werde ich nicht wählen das weiß ich jetzt schon.
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02.08.2013 18:10 Uhr von Muffel22
 
+4 | -0
 
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Bei der Diskussion um "Fachkräftemangel" in Deutschland sollte man wissen, das die Bundesregierung unter einer Fachkraft einen jenen versteht, der Brutto im Jahr mehr als 48.000€ verdient. Unabhängig von seiner Qualifikation. Jeder Straßenkehrer mit mehr als 48.000€ ist also eine Fachkraft.

Da das reale Lohneinkommen in Deutschland seit 20 Jahren kontunuierlich fällt, haben wir ergo natürlich immer weniger die dieses Einkommen erzielen. Also haben wir in Deutschland einen Fachkräftemangel.

Dieser Mangel muss natürlich ausgeglichen werden, und wo bekommen wir nun "Fachkräfte" her? Na klar aus dem Ausland. Sei es Greencard oder zur Not auch ohne.

Und was macht der neolieberale Block aus SPD, CDU etc. nun?, na klar wir holen "Fachkräfte" aus dem Ausland. Die müssen dann allerdings keine 48.000€ verdienen. Nach Möglichkeit natürlich so wenig wie möglich...

Und damit haben wir dann den Fachkräftemangel nach neolieberalen Maßstäben behoben...
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02.08.2013 21:38 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+4 | -2
 
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Wozu denn in die Schweiz gehen, wenn man als Ingenieur in Deutschland das selbe bekommt, wie dort ein Bauarbeiter? LOOOL

Und dieses Märchen von den erhöhten lebensunterhaltungskosten in der Schweiz, vielleicht sind diese dort doppelt so hoch wie bei uns in D, aber das ist egal wenn man das vierfache verdient.

[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]
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03.08.2013 10:49 Uhr von Draco Nobilis
 
+2 | -1
 
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Tja so sieht es aus wenn man Fachkräftemangel bekämpfen will. Aber schon klar warum kein Mainstreammedium eine solche News abdruckt.

Wenn man auf einmal über den Tellerrand gucken würde fällt auf einmal auf wie sehr man hier beschissen wird(Bildungssystem, Löhne für Fachkräfte etc. pp.)

@ keineahnung13 :
Die SPD/CDU ist wie Pepsi/Cola!
Die selbe Scheiße mit anderem Etikett.
Im ernst, wer denkt die SPD ist auch nur einen deut besser sollte sich informieren.
Der Spruch "Wer hat uns verraten, die Sozialdemokraten!" kommt nicht von ungefähr.
Die SPD hat damals die härtesten Fehlentscheidungen getroffen(H4, Deregulierung des Finanzmarktes, Steuerbegünstigungen für Reiche). Und das war nur die Spitze des Eisberges.


[ nachträglich editiert von Draco Nobilis ]
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03.08.2013 11:00 Uhr von Draco Nobilis
 
+3 | -1
 
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Zum Thema Schweiz, ich kenne auch einige.
Die Lebenshaltungskosten sind natürlich doppelt so hoch das ist vollkommen korrekt.

ABER:
- DE: 1500 Netto - 1100 Fixkosten vs. Schweiz >3000 Netto - 2200€ Fixkosten. Trotz doppelter Fixkosten bleibt beim Schweizer mehr übrig ja woah ich bin ein Zauberer-.-
- nein, nicht alles an Lebenshaltungsgütern ist in Schweiz doppelt so teuer...
- Als Schweizer kann man Ware importieren! D.h. die meißten Sachen auf die das zutrifft sind in der Schweiz nicht teurer weil sonst alle aus dem Ausland kaufen würden.
Ipad, Samsunggeräte, Kleidung, etc. pp. als Beispiele...

[ nachträglich editiert von Draco Nobilis ]
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03.08.2013 15:42 Uhr von ladyinpink
 
+2 | -0
 
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Die Berechnung ist außerdem mangelhaft.
5.500 CHF sind ca 4.450 €, ABER es bleiben damit, würde man dieses Gehalt in Deutschland beziehen 2.500 Netto, ABER in der Schweiz zahlt der Arbeitsgeber nichts zur Krankenversicherung d.h. man müsste nochmal einen ganzen Brocken für die Versicherung abziehen. Damit blieben 2.000 netto und das ist wirklich nicht die Welt.....


@ Draco Nobilis und andere:

So, bitte erst mal selbst in der Schweiz arbeiten und dann Meinung abgeben. Die meisten hier haben Null Ahnung davon.

Ich arbeite selbst in der Schweiz,

Dass man das vierfache verdient ist absoluter Schwachsinn.

Für eine normale 25 m2 Zimmerwohnung in der Stadt kommt man nicht unter 1000CHF weg.

Für Lebensmittel geht das Doppelte drauf, das Versicherungssystem ist extrem löchrig und grundsätzlich mit Franchisen ausgestattet, sodass JEDER im Prinzip alle Arztkosten sein Leben lang selbst zu tragen hat (je nach gewählter Franchise etc) und Häuser, wie sie in Deutschland leicht zu kaufen oder bauen sind, sind in der Nähe größerer Städte nicht unter 1 Mio CHF zu kaufen.

Meine Arbeitskollegen suchen ein Eigenheim und als Paar (mit Dr. Titel, Anwalt etc) sind die Preise selbst mit schweizer Gehalt NICHT zu bezahlen......

Also bitte, wäre es das Paradies, würde doch jeder in die Schweiz gehen können, kann aber nicht jeder und tut nicht jeder.

Dass man davon profitiert, in der Schweiz zu wohnen, aber im Ausland zu wohnen, das stimmt.

Ich habe im Schnitt 1500 € Netto pro Monat mehr als Gleichaltrige im selben Beruf, die in Deutschland arbeiten.



[ nachträglich editiert von ladyinpink ]
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03.08.2013 15:42 Uhr von ladyinpink
 
+1 | -0
 
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Das wären 2.500 €. man müsste davon aber noch ne saftig teure Krankenversicherung abziehen, da in der Schweiz der Arbeitgeber keinen Cent zahlt, also bleiben gute 2.000€
Das ist nicht die Welt, der Artikel spricht von "bis zu 4.450€"...2.000€ netto können auch Handwerker mit Meister etc in Deutschland bekommen.....


@ Draco Nobilis und andere:

So, bitte erst mal selbst in der Schweiz arbeiten und dann Meinung abgeben. Die meisten hier haben Null Ahnung davon.

Ich arbeite selbst in der Schweiz,

Dass man das vierfache verdient ist absoluter Schwachsinn.

Für eine normale 25 m2 Zimmerwohnung in der Stadt kommt man nicht unter 1000CHF weg.

Für Lebensmittel gegen das Doppelte drauf, das Versicherungssystem ist extrem löchrig und grundsätzlich mit Franchisen ausgestattet, sodass JEDER im Prinzip alle Arztkosten sein Leben lang selbst zu tragen hat (je nach gewählter Franchise etc) und Häuser, wie sie in Deutschland leicht zu kaufen oder bauen sind, sind in der Nähe größerer Städte nicht unter 1 Mio CHF zu kaufen.

Meine Arbeitskollegen suchen ein Eigenheim und als Paar (mit Dr. Titel, Anwalt etc) sind die Preise selbst mit schweizer Gehalt NICHT zu bezahlen......

Also bitte, wäre es das Paradies, würde doch jeder in die Schweiz gehen können, kann aber nicht jeder und tut nicht jeder.

Dass man davon profitiert, in der Schweiz zu wohnen, aber im Ausland zu wohnen, das stimmt.

Ich habe im Schnitt 1500 € Netto pro Monat mehr als Gleichaltrige im selben Beruf, die in Deutschland arbeiten.

[ nachträglich editiert von ladyinpink ]
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04.08.2013 15:24 Uhr von Jesus_From_Hell
 
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Draco

Der Spruch "Wer hat uns verraten..." kommt von der Dolchstoßlegende, die Rechten/Konservativen/Monarchisten/OHL haben nämlich behauptet die Sozialdemokraten wären Schuld an der Niederlage im 1. WK.

Ändert nichts daran das die SPD mit Sozialdemokratie nix am Hut hat, aber der Spruch stammt aus einer Zeit wo sie genau das noch hatte. Und wenn du ihn benutzt brauchst du dich über Nazi-Vorwürfe nicht zu wundern.
Du benutzt ja auch nicht "Arbeit macht Frei" als Parole.
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04.08.2013 15:24 Uhr von Jesus_From_Hell
 
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Doppelpost.

[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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06.08.2013 12:57 Uhr von Don_Mikele
 
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Wenn man hier soviel verdienen könnte würden sich die Kids in der Schule wohl auch mehr anstrengen, als auf die Aussicht von Hungerlöhnen und Zeitverträgen.
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07.08.2013 10:02 Uhr von Schalar
 
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Meine einzige Prämie für meine bestandene Prüfung in Bayern als Koch war ein freundlicher Händedruck und ein sanfter zurück an die Arbeit Arschtrittt. Nun soll Ich nochn einen Monat für ein Lehrlingsgehalt von Netto 500€ mit erhöhter Belastung und Verantwortung buckeln! Nicht mit mir!

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