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Schweden: Selbsternannter Serienmörder nach 18 Jahren Haft freigesprochen

In Schweden ist nun ein Justizskandal beendet worden, der Medien und Gerichte seit Jahrzehnten beschäftigt.

Thomas Quick saß seit 18 Jahren als bekanntester Serienmörder des Landes im Gefängnis, doch er hat keine dieser Taten begangen, sondern 30 Morde fälschlicherweise gestanden.

"Der Serienmörder ist kein Mörder mehr, sondern nur noch ein pathologischer Lügner", kommentierte die Presse den Fall. Quick wurde nun freigesprochen, alle Morde für nichtig erklärt. Der Mann wollte mit seiner Lüge angeblich auf ein fehlerhaftes Rechtssystem aufmerksam machen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Haft, Schweden, Justiz, Serienmörder
Quelle: derstandard.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.08.2013 13:02 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
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Wie kann man Morde für nichtig erklären? Sind die dann nicht geschehen und die Opfer hüpfen fröhlich aus ihren Gräbern?

Das Urteil wurde für nichtig erklärt!
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01.08.2013 17:24 Uhr von langweiler48
 
+4 | -0
 
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So wie der jetzt aussieht ist er im Rentenalter. Hat 18 Jahre gefaulenzt

Nun mal im Ernst. Da muss es wirklich in der Aufklaerung von Mordfaellen im Argen liegen. Wie kann wer in 30 Faellen, so detaillerte Aussagen machen, dass er ueberfuehrt werden konnte. Oder wird in Schweden gar nicht w2eiter ermittelt, wenn einer gesteht? Das ist doch krank. Da laufen jetzt noch zig oder auch nur ein gefaehrlicher Moerder herum, ohne jemals bestraft werden zu koennen.
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06.08.2013 20:45 Uhr von Nebelfrost
 
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die frage ist nun (was aus der news nicht klar wird): haben diese 30 morde wirklich stattgefunden und hat der mann nur von sich behauptet, er habe sie begangen, oder sind die 30 morde gar nicht passiert und komplett von ihm erfunden worden?

falls es ersteres ist, versteh ich nicht weshalb die morde für nichtig erklärt wurden, wenn der echte mörder/die echten mörder noch frei rumläuft/rumlaufen (oder gibt es in schweden etwa eine verjährungsfrist für mord?).

falls es zweites ist, wird das ganze noch abstruser, denn wie kann man morde erfinden, die gar nicht passiert sind und dafür auch noch eingebuchtet werden? ich meine, für jede verurteilung, verhandlung oder auch nur anklage, müssen doch beweise, zeugenaussagen, untersuchungen etc. angeführt werden. spätestens dann fällt doch sofort auf wenn es die ermordeten personen gar nicht gibt und die ganze sache fiktiv ist. sollte in dem fall nur allein das geständnis zur anklage und verurteilung geführt haben, dann läuft in schweden irgendwas ganz gewaltig schief, aber ganz gewaltig!

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