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Kontosperrung bei zu vielen Retouren: Amazon gibt Stellungnahme ab (Update)

Vor Kurzem wurde bekannt, dass Amazon Kunden vom Online-Handel ausschließt, die Waren zu oft zurückschicken (ShortNews berichtete).

Nun hat das Online-Versandhaus eine Stellungnahme abgegeben, warum es zu dieser Maßnahmen gekommen ist. Demnach sieht sich Amazon als Portal für Verbraucher, auf dem Kunden in haushaltsüblichen Mengen bestellen. Dies stehe so auch in den AGB.

Weiter sagte Amazon: "Maßnahmen wie eine Kontoschließung nehmen wir nur in Ausnahmefällen nach eingehender umfassender Prüfung vor, wenn eindeutig feststeht, dass bei dem betroffenen Konto kein Einkaufs- und Retourenverhalten eines Verbrauchers vorliegt."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Update, Amazon, Konto, Sperrung
Quelle: de.engadget.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.08.2013 08:18 Uhr von badshark
 
+88 | -4
 
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Bei all dem Shitstorm in letzter Zeit über Amazon möchte ich hier doch mal dieses Verhalten unterstützen. Grundsätzlich schickt man alles auf Kosten von Amazon zurück. Das ist normalerweise erst ab einem Warenwert von über 40 Euro so im Gesetz geregelt. Aber wenn es da Leute gibt, die mal schnell für den Urlaub eine Kamera ordern um sie danach wieder (wegen Nichtgefallen) zurücksenden, kann ich nachvollziehen, dass hier jedem Online Versandhaus irgendwann der Kragen platzt. Und Amazon ist da wirklich geduldig. Ich kenne einen Fall, da hat ein "Kunde" bei 72 bestellten Artikeln sage und schreibe 69 wieder zurück geschickt. Da liegen die Rücksendekosten weit über dem Artikelwert der behaltenen Produkte. Versucht das mal bei Geiz und Blöd Märkten. Ihr werdet sehen, die sind bei weitem nicht so kulant.
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01.08.2013 08:44 Uhr von konfetti24
 
+31 | -3
 
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Stimme ich voll zu!
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01.08.2013 09:13 Uhr von Trueman80
 
+10 | -3
 
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Da wird es bald leichter für den Verkäufer. Künftig winkt eine Gesetzesänderung. Auch bei einem Bestellwert über 40€ trägt der Käufer die Versandkosten, bzw. es liegt in der Kulanz des Verkäufers. Ich als fleißiger Besteller, schätze diese Änderung nicht sehr, freue mich aber für den kleinen Einzelhändler, der auch nur überleben will.
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01.08.2013 09:42 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -9
 
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Ich bestelle als Freiberufler meine Waren bei einem speziellen Händler, der nur Firmen beliefert.
Die Preise sind in vielen Fällen deutlich niedriger als bei den meisten Versandhändlern oder Amazon. Eine Rücksendung - weil es einem nicht gefällt - ist prinzipiell ausgeschlossen. Ansonsten trägt man bei versehentlicher Falschbestellung immer das Rückporto - sofern man es überhaupt gnädigerweise zurückgeben kann.
Man sieht hier aber in der Preisdifferenz, was Händler - wie Amazon - für die Retouren einplanen.
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01.08.2013 11:38 Uhr von BIitzer
 
+3 | -7
 
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In der C´t war vor einiger Zeit auch ein Artikel zum Thema. Dort wurde einem Kunden das Konto aus dem gleichen Grund gesperrt. Dieser hatte tatsächlich sehr viele Rücksendungen. Z.B. einige mehrfache Rücksendungen, weil die bestellten CDs/DVDs beschädigt ankamen. Es kann also auch sein, dass Amazon nicht zwischen berechtigten und unberechtigten Rücksendungen unterscheidet.
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01.08.2013 12:06 Uhr von Perisecor
 
+7 | -1
 
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@ BIitzer

Viele Leute schicken beschädigte/defekte Ware über den Widerruf zurück, anstatt eine Ersatzlieferung zu beantragen.

Ersatzlieferungen fließen nicht in die Berechnung mit ein, Rücksendungen über den Widerruf schon.
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01.08.2013 12:16 Uhr von HeeHoo
 
+3 | -1
 
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@ Blitzer

wieso? Du kannst bei Amazon ja den Rücksendegrund angeben. Wenn etwas Defekt ist, ist es halt Defekt.

Denke schon das man das unterscheiden kann, klar wenn jemand dauernd funktionierende Artikel als Defekt zurücksendet, wird es zu Sanktionen kommen.
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01.08.2013 20:34 Uhr von D3FC0N
 
+5 | -0
 
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Es ist unglaublich wie Menschen dieses Rückgaberecht zu ihrem eigenen Vorteil missbrauchen. Dieses Thema war heute auf SWR3 ein Top-Thema und unter anderem wurde dort auch von Fällen berichtet, in denen komplette Esszimmer für Kommunionfeiern, etc bestellt und danach reklamiert und zurückgesandt wurden.
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02.08.2013 09:17 Uhr von ollyhal
 
+0 | -0
 
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@HeeHoo

wenn jemand dauerhaft Waren zurückschickt, weil sie "defekt" sind, aber keine Ersatzware dafür möchte, ist er unglaubwürdig.

Entweder ich möchte den Artikel (dauerhaft) oder nicht.

Ausnahmen sind natürlich die zum 3. Mal in Scherben angekommene Ming-Vase, die es bei amazon einfach nicht durch die Verpackung schafft. Aber das dürfte wohl nicht so häufig vorkommen.

[ nachträglich editiert von ollyhal ]
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02.08.2013 09:45 Uhr von Maedy
 
+1 | -0
 
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Amazon ist nicht das einzige Versandunternehmen,welches Sanktionen erhebt,wenn Kunden zu sehr retournieren.Also wirklich nichts besonderes..
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02.08.2013 19:23 Uhr von Maglion
 
+1 | -0
 
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Es sollte jedem klar sein, dass die Kosten für die vielen Retouren von den Kunden bezahlt werden, die ordentlich bestellen und retournieren.

Hier geht es auch darum, dass assoziale Menschen nicht weiter auf Kosten anderer sich durch ihr Leben schmarotzen.

Ich finde das völlig okay, da gerade Amazon ein sehr faires Rückgabesystem hat, das deutlich kulanter ist, als gesetzlich vorgeschrieben.

Ich persönlich informiere mich vor einem Kauf, lese auch die Kundenbewertungen und schau mir evtl. bessere Alternativen an. Bis jetzt habe ich noch nichts gekauft, was nicht meinen Erwartungen entsprach.

Aber es gibt eben viele faule Menschen, die kaufen erst und schalten dann ihr Hirn ein und die belasten das Rückgabesystem eben deutlich stärker, wobei Amazon ja selbst diese Kunden nicht sperren, sondern wirklich nur Leute, die das System gezielt mißbrauchen und unter dem Strich fast nichts kaufen, aber viele Dingen bestellen, benutzen und wieder zurück schicken.

Es ist ja nicht nur das Porto+Verpackung+Handling, was Amazon und auch andere Händler Geld kosten, sondern die "getesteten" Produkte können sie oft nicht mehr als Neuware verkaufen, sondern müssen diese oft mit Verlust verramschen, denn wer will denn eine gebrauchte Sache, wenn er den vollen Preis bezahlt hat? Die meisten werden solche Artikeln wieder zurück schicken, wodurch der Artikel nicht besser wird.
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07.08.2013 15:59 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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Ich kann es echt nicht mehr lesen, dieses eingedresche auf Amazon. Die machen im Prinzip nichts anderes, als alle anderen Händler auch. Aber bei Amazon soll es plötzlich falsch sein. Das ist doch lächerlich.

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