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"Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling: Erst enttarnt, jetzt entschädigt

Lediglich 1.500 Exemplare des Krimis "The Cuckoo´s Calling" wurden verkauft, bevor enthüllt wurde, dass hinter dem Autoren Robert Galbraith keine geringere als "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling steckt.

Nach dieser Enthüllung schossen die Verkaufszahlen des Krimis, in dem sich der kriegsversehrte Afghanistan-Veteran Cormoran Strike als privater Ermittler durchschlägt, plötzlich nach oben. Doch statt sich über die Verkaufszahlen zu freuen, ärgerte sich Rowling darüber, dass sie enttarnt wurde.

Verraten hatte Rowling die Freundin eines Anwalts von der Londoner Anwaltskanzlei Russels. Für diese Enthüllung wurde Rowling jetzt durch ein Gericht eine nicht näher benannte hohe Entschädigung zugesprochen. Das Geld spendet Rowling an die Organisation "The Soldier´s Charity".


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WebReporter: JohnnyCyber
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Buch, Harry Potter, Entschädigung, Anonymität, J.K. Rowling
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.08.2013 07:42 Uhr von El_Caron
 
+28 | -7
 
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@Der3Geist
Sie behält sie nicht selbst. Also was? Reiche Leute haben zivilrechtlich keine Rechte mehr?
Es geht Dich einen Scheißdreck an, warum sie nicht erkannt werden wollte. Sie wollte es nicht und offensichtlich ist das ihr Recht.
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01.08.2013 07:50 Uhr von VT87
 
+24 | -2
 
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Ich denke sie wollte wirklich nicht, dass ihr Pseudonym aufgedeckt wird.
Geld hat sie nun wirklich genug und sie hätte auch gleich unter ihrem richtigen Namen schreiben können um die Verkaufszahlen zu erhöhen.
Ich denke sie wollte testen, ob sie auch Romane eines anderen Genres erfolgreich schreiben kann, ohne das Ergebnis duch ihren berühmten Namen zu verfälschen.
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01.08.2013 07:54 Uhr von dea78
 
+5 | -5
 
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Scheinbar gibt es auch in dieser Ebene der Schriftstellerei noch Vertreter, die um der Kunst willen schreiben. Dass die Frau inkognito geschrieben hat und versucht hat, sich selbst zu verwirklichen, statt nur stupide Geld verdienen zu wollen, finde ich bemerkenswert.

Eine Klage ... nun ja - man kann es als Präventivmaßnahme sehen.
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01.08.2013 08:57 Uhr von KingPiKe
 
+5 | -1
 
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Sehe das wie VT87.
Rowling ist meines Wissens die reichste Person in GB. Um Geld geht es ihr da wohl nicht.
Sie wollte wohl wirklich wissen, wie sich ihr Buch ohne ihr Namen verkauft.
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01.08.2013 09:41 Uhr von ulkibaeri
 
+4 | -2
 
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Ich denke, da steckt ihr Verlag dahinter. Denn der macht jetzt erst richtigen Reibach mit dem Buch.

Aber ist schon nett zu sehen. Wenn vorher nur 1.500 Einheiten verkauft wurdn, dann ist die Qualität des Romans wohl nicht wirklich gut.
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01.08.2013 10:07 Uhr von Delios
 
+0 | -3
 
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@ulkibaeri
Das bezweifle ich mal sehr stark. Denn es ist ja bereits bekannt, dass es die Freundin eines Anwalts aus ihrer ehemaligen Anwaltskanzlei war. Und die Kanzlei wurde ja auch noch namentlich genannt.
Welche Anwaltskanzlei riskiert denn bitteschön ihre Reputation für irgendein Buch respektive Buchverlag?
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01.08.2013 10:19 Uhr von PunkaDillyCircus
 
+1 | -1
 
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Find ich auch echt toll von ihr, vor ihrem ersten Harry Potter hatte sie ja fast nicht mal genug Geld für das Papier und das sie jetzt so weit gekommen ist finde ich beeindruckend. Das die dann ihre weiteren Bücher unter einem Pseudonym rausbringt und die Entschädigung sogar noch spendet macht sie nochmal sympathischer.
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01.08.2013 11:01 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ ulkibaeri

Das Buch war schlicht unbekannt und nur zwei Monate auf dem Markt, bevor die Autorenschaft bekannt wurde.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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01.08.2013 11:06 Uhr von Perisecor
 
+2 | -0
 
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Nachtrag:
Die 1500 Exemplare beziehen sich auf die Hardcover-Verkäufer. Insgesamt wurden 8500 Exemplare verkauft.

In zwei Monaten für einen völlig unbekannten Autor nicht auffällig schlecht und die Kritiken waren ebenfalls gut.
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01.08.2013 11:33 Uhr von EvilMoe523
 
+0 | -0
 
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@ Der3Geist


Ja, es gibt Prominente (darunter Buchautoren) die verdienen irgendwann nur noch über den Namen Kohle, egal was sie auf dem Markt werfen. Dafür gibt es dann sogar meist verfälscht positive Kritiken von geblendeten Fans...

Wenn sie das Genre wechseln wollte und wieder ein frisches, ernsthaftes Feedback einholen wollte, wie ihre Schreibqualität auf dem Markt ankommt und bewertet wird, ist dass tausend mal mehr Wert als drastische Verkaufszahlen.

Würde ich solch ein Experiment starten, was man nicht in einer Woche mal eben wiederholen kann, wäre ich auch ordentlich angefickt. Und dann noch durch ne Freundin eines Anwalts...
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01.08.2013 12:45 Uhr von LimLim
 
+0 | -1
 
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EGAL ob Promi oder nicht...ihr Anwalt hat seine Schweigepflicht verletzt! Finde ich daher vollkommen richtig zu klagen!
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01.08.2013 13:09 Uhr von keakzzz
 
+0 | -0
 
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@ulkibaeri
"Aber ist schon nett zu sehen. Wenn vorher nur 1.500 Einheiten verkauft wurdn, dann ist die Qualität des Romans wohl nicht wirklich gut."

als ob es bei Büchern (genau wie bei Filmen, Musik usw.) nur um Qualität geht.

wieviele Millionenseller gibt es denn, hinter denen keine gigantische Werbekampagne gestanden hat? (das heißt auch im Gegenzug nicht, daß alle diese Produkte mies wären. aber viele davon wären ohne das Marketing im Rücken sicher niemals so erfolgreich geworden)
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01.08.2013 15:20 Uhr von ulkibaeri
 
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@keakzzz
Alleine Harry Potter (jedenfalls der erste Band) würde mir als erstes einfallen ;)
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02.08.2013 05:27 Uhr von Perisecor
 
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@ Der3Geist

Eventuell solltest du lieber dich selbst weiterführend informieren.

Die gesamten Tantiemen der ersten drei Jahre gehen an dieselbe Stiftung, welche auch das Geld aus dem Prozess erhält.

El_Caron hat also recht und du nicht.

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