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Simon Wiesenthal Center verlangt ein Verbot der "Landser"-Publikationen

Aktuell hat das Simon Wiesenthal Center aus Los Angeles ein Verbot der "Landser"-Hefte in Deutschland gefordert. In den Texten werde der Nationalsozialismus verherrlicht und den Holocaust geleugnet. Das Innenministerium bestätigte die Forderung und erklärte, dass man die Sache überprüfen würde.

Im "Landser", der seit 1957 vom Pabel-Moewig-Verlag herausgegeben wird, berichten ehemalige Wehrmacht-Soldaten von ihren Erlebnissen an der Front. Das Simon Wiesenthal Center erklärte, dass mit den Publikationen eine Kriegsverherrlichung, insbesondere der Waffen-SS, betrieben werde.

Unterstützt wird die US-amerikanische NGO durch die deutsche Amadeu Antonio Stiftung gegen Rechtsextremismus. Die Bauer-Mediengruppe erklärte auf Nachfrage, dass man generell sämtliche Publikationen juristisch überprüfen lasse und sämtliche Schriften im Einklang mit den deutschen Gesetzen stehen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verbot, Simon Wiesenthal, Der Landser
Quelle: www.spiegel.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2013 21:35 Uhr von Montrey
 
+11 | -1
 
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Ob Sie wissen das in Landser Heftchen auch Geschichten von englischen oder russischen Soldaten abgedruckt werden ? Nicht nur 100% Wehrmachtsberichte.

[ nachträglich editiert von Montrey ]
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31.07.2013 22:46 Uhr von Patreo
 
+3 | -4
 
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Tuepscha
Die schrifterlische Tätigkeit von Kurt Ziesel oder ehemalige SSler Wilhelm Tieke, welcher auch von Eric Kaden publiziert wurde, sind nun mal Tatsachen.
.
Ich habe diese Hefte während meiner Bundeswehrzeit lesen können, wo diese besonders unter den Fallschirmjägern sehr beliebt waren (zugegebenermaßen fiktional und arg stereotypisch) und halte sie anhand von geschichtlichen Materialien in vielen Fällen für die Propaganda, die du einer gewissen ,,zionistischen Lobby" vorwirfst.
Darüber hinaus wird Der Landser auch auf http://www.netz-gegen-nazis.de von deutscher Seite aus angeprangert.
Es gibt hier auch nen schönen Artikelt von http://www.spiegel.de/...
Das Problem ist die Publikation, welche ein bestimmte Umfeld abdecken will, eine bestimmte Nachfrage

P.Paus Die unbesiegbare Armee ist ein sehr gutes Beispiel für den Stil. Der anders als bei Remarque statt


Kriegsromanhefte in der BRD von Klaus Geiger geben weiteren Aufschluss

Aber warum mir glauben Landserheft 916:
,,Durch den langen zeitlichen Abstand von den geschehnissen ist es nicht immer möglich, exakte Daten der hier gewürdigten Persönlchkeiten auszuarbeiten."

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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01.08.2013 00:10 Uhr von ElChefo
 
+7 | -2
 
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Solche Forderungen kann man getrost in die Kategorie "Stuss", bestenfalls "Sommerloch" eintüten.

Wenn es danach geht, müsste man dann jeden Urgroßvater, der seinen Enklen ohne die bekannten Bekundungen von damals erzählt, wegen "Volksverhetzung" und "Verherrlichung der NS-Zeit" etc vor Gericht stellen.

...auf der anderen Seite feiern wir im Fernsehen Filme wie "Saving Private Ryan", "Die Brücke von Remagen", "Die Brücke von Arnheim" und dergleichen. Natürlich nicht ohne festzustellen, das es toll ist, wie die ganzen Nazis abgeknallt wurden.

Natürlich gab es in der Wehrmacht auch Heldentaten, Triumphe und Freude (und sei es, das man einen weiteren Tag überlebt hat). Warum sollte man darüber nicht reden dürfen? Geschweige denn, es aufschreiben? Man sollte doch eigentlich annehmen, das die Leserschaft heutzutage erwachsen und aufgeklärt ist, das auch richtig einzuordnen.

Es gab schon lange vorher und auch nachher Kriege mit Verlierern und Gewinnern. Für die Fortschreibung der Geschichte sind die Erzählungen beider Seiten wichtig.

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