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Biosprit aus der Wüste und "grüne Wüste" als Klimaschutz?

Agrarwissenschaftler an der Uni Hohenheim bei Stuttgart untersuchen, inwieweit die Kultivierung des Strauchs Purgiernuss (Jatropha curcas) in Wüsten mit und ohne Bewässerung durch Entsalzungsanlagen Sinn machen könnte. Die Pflanze braucht wenig Wasser und kommt auch mit großer Hitze gut zurecht.

Nutzbar sind die ölhaltigen Früchte der Pflanze, aus denen Agrar-Treibstoff hergestellt werden kann. Bei Bewässerung durch Entsalzungsanlagen binden die Pflanzen eine Tonne CO2 zu Kosten von 42 bis 63 Euro nach Berechnungen der Forscher. Dies ist vergleichbar mit den Zusatzkosten eines CCS-Kraftwerks.

Denkbar sind somit zwei Szenarien unter denen die Kultivierung der Pflanze Sinn machen könnte. Anstatt Kohlekraftwerke mit Carbon Capture and Storage (CCS) zu bauen, wird zu ähnlichen Kosten einfach ein Stück Wüste begrünt. Oder man produziert Biosprit auf anderweitig kaum nutzbaren Wüstenflächen.


WebReporter: Iceland62
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Wüste, Klimaschutz, Biosprit, Jatropha curcas
Quelle: science.orf.at

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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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31.07.2013 23:16 Uhr von shadow#
 
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Grünzeug also.
Und auch noch kostenneutral?
Klingt durchaus sehr viel klüger als "Wir pumpen cas CO2 einfach mal ein den Boden und hoffen, dass es nicht wiederkommt. (Wir hoffen natürlich erst recht, dass es nicht alles auf einmal wiederkommt und eine ganze Kleinstadt umbringt, das sagen wir aber nicht öffentlich)".

Das dumme ist nur, dass jeden Tag trotzdem noch mehr Wälder abgeholzt werden, als die Strauchfee pflanzen kann.

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