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Mikroorganismen: Auswandern auf Plastikmüll

Mehr als 24,5 Millionen Tonnen Plastikmüll landen Schätzungen zufolge jährlich im Meer. Für viele Lebewesen stellt dieser eine Gefahr dar. Mikroorganismen, die ohne dieses Treibgut ortsgebunden wären, können es aber dazu nutzen, in Gebiete einzuwandern, in denen es sie bisher noch nicht gab.

Das Bild zeigt eine Rasterelektronenmikroskopaufnahme eines aus dem Meer gefischten Plastikstücks, das übersät mit Mikroorganismen ist. Diese Methode zu reisen, um sich neue Lebensräume zu erschließen, ist nicht neu: Neu ist die Haltbarkeit und die Menge an "Flößen", die geentert werden.

Mehrere unabhängige Forscherteams, darunter auch Erik Zettler von der Sea Education Association in Woods Hole und Lars Gutow vom Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, die Auswirkungen dieser Auswanderer auf die Biotope der Erde genauer zu untersuchen.


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WebReporter: Iceland62
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Auswandern, Mikroorganismus, Plastikmüll
Quelle: www.spektrum.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2013 15:24 Uhr von Borgir
 
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Warum räumt diesen ganzen Müll eigentlich niemand weg? Müllentsorgung ist doch ein lukratives Geschäft. Vor allem schwimmen da draußen ohne Ende Rohstoffe......wo hängt´s denn nun?
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31.07.2013 15:33 Uhr von Kanga
 
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ich frag mich auch schon länger...warum das nciht einfach aus dem meer gefischt wird..und dann als recyclingstoff verkauft wird...
bestimmt streiten sich die staaten..wem das nun gehört...
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31.07.2013 18:13 Uhr von Apophis_83
 
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@ Kanga

Es lohnt sich einfach nicht man bräuchte ein geeignetes Schiff + Besatzung dann müsste der ganze müll gereinigt und sortiert werden für schlappe 1,20€ pro kg PET Granulat.
Und dann stellt sich noch die frage ob sich Kunststoffe die schon jahrelang im Meer treiben, überhaupt noch problemlos recyclen lassen, da sie einem Zersetzungsprozess unterliegen und bestimmte Stoffe mit der zeit ausgewaschen werden.

[ nachträglich editiert von Apophis_83 ]

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