31.07.13 13:57 Uhr
 285
 

Immobilien-Konzern IVG vor der Insolvenz - Vier Milliarden Euro Schulden

Der Immobilienkonzern IVG steht vor dem Aus. Die Gläubiger des Unternehmens sperren sich gegen einen Schuldenerlass. Außerdem gibt es noch keinen Restrukturierungsvorschlag der Gläubigergruppen. Nun wird untersucht, ob der Konzern auch ohne Insolvenz saniert werden kann.

"Noch gibt es die Hoffnung, dass die Gläubiger vielleicht doch noch einlenken", so ein Insider. Die Nachrichten über die drohende Pleite haben an der Börse schon für einen Ausverkauf gesorgt. Die Aktie war zum Teil nur noch zwölf Cent Wert. Großaktionäre sind bereits ausgestiegen.

Die Schulden des Immobilienkonzerns belaufen sich derzeit auf vier Milliarden Euro. Die IVG wollte einen Schuldenerlass in Höhe von 1,75 Milliarden Euro durchsetzen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Aktie, Schulden, Insolvenz, Milliarden
Quelle: www.handelsblatt.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Geldverdienen ist für Mitarbeiter nicht alles: Netflix-Pause anstatt Stress
Fluggesellschaft Alitalia wohl nicht mehr zu retten
20 soziale Rechte: Flexible Arbeitszeiten in ganz Europa für Eltern geplant

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
31.07.2013 13:57 Uhr von Borgir
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Warum sollte man bei einer solchen Misswirtschaft einen Schuldenerlass erlauben? Die vier Milliarden Euro Schulden wurden ja nicht von heute auf morgen aufgehäuft, was bedeutet, dass da schon lange Misswirtschaft betrieben wurde und wird. Die Vorstände kommen wieder ungeschoren davon und bekommen wahrscheinlich noch Abfindungen. Welche Banken haben denn diese Kredithöhen vergeben, und das über Jahre?

PS: Ich bin für einen Schuldenerlass für alle Bürger. Wenn das mit Staaten und Unternehmen geht, warum nicht auch mit dem Bürger!?

[ nachträglich editiert von Borgir ]
Kommentar ansehen
31.07.2013 14:14 Uhr von MasterMind187
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ums erlauben geht es nicht. Es wird mit den Gläubigern, größtenteils Hedgefonds, verhandelt.

Im Gegenzug würden Sie neue Aktien bekommen. Ob man darauf eingeht oder nicht ist dann jeden selbst überlassen. Nimmt man die Aktien hat man vielleicht in ein paar Jahren ein gutes Geschäft gemacht.

Das ein Immobilienkonzern solche Schulden hat ist nichts ungewöhnliches. Gerade größere Projekte gehen schnell in die hunderte Millionen.


Auch ein Bürger kann seine Schulden erlassen bekommen. Dir steht es frei mit deinen Gläubigern zu verhandeln. Wird auch gemacht, wenn eine Insolvenz droht. Falls deine Gläubiger nicht mitspielen, kannst du das sogar gesetzlich regeln. Nennt sich dann Privatinsolvenz.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Korruptionsskandal - Hawaii-Urlaub gegen Waffenschein
Hamburg: Schlag gegen Fahrrad-Mafia - 3.500 Räder sichergestellt
Schleuser sollen illegal migrierte Iraner auf Asylbewerberanhörung trainieren


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?