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McDonald´s: Doppelter Lohn, doppelt teurer Big Mac?

Viele Angestellte von McDonald´s in Amerika gehen gerade auf die Straße. Sie schließen sich dort ihren Kollegen von anderen Fast-Food-Ketten an, um einen höheren Mindestlohn zu fordern: 15 US-Dollar statt bisher 7,25. Das klingt viel, aber in Amerika sind die Lebenshaltungskosten teurer als hierzulande.

Abgesehen davon ist der Euro auch stärker gegenüber dem Dollar. Aber würde ein doppelt so hohes Gehalt auch zum Ausgleich doppelt so hohe Preise bedeuten? Arnobio Morelix, Forscher an der Universität von Kansas, hat das mithilfe der Jahresberichte von McDonalds nachgerechnet.

Ergebnis: Der Preis des Big Macs würde um 68 Cent steigen, auf 4,67 US-Dollar. Das passende Menü läge bei 6,66 US-Dollar statt 5,69; und die Dollar Menüs, uns als 1+1 bekannt, gäbe es für je 1,17 Dollar. Die Preise würden also nicht rapide steigen. Ein Professor der Universität Kansas zweifelte die Rechnung bereits an.


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WebReporter: MSeder
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, McDonald´s, Mindestlohn, Auswirkung, Berechnung
Quelle: www.forbes.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2013 06:26 Uhr von MSeder
 
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McDonald´s plant wohl keine Verdopplung des Mindestlohns. Aber diese Nachricht ist gut geeignet, um das Gehaltsgefälle zwischen Amerika und Deutschland zu sehen - Euro sei Dank.
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31.07.2013 08:00 Uhr von mort76
 
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CerialOverride,
durch höhere Löhne steigen aber auch Kaufkraft und Steuereinnahmen- schonmal dran gedacht?

Da es relativ wenige reiche Menschen gibt, aber sehr viele Normalverdiener, Niedriglöhner und Menschen mit schlechtbezahlten Jobs, wäre schon allein deswegen das Geld beim einfachen Volk besser aufgehoben als bei denen, die das Geld sowieso unversteuert nach Luxemburg karren und sich vom Steuerberater die "Steuerlast" von den Schultern nehmen lassen- weil WIR das Geld im Land lassen und unsere Steuern brav bezahlen.

Du kannst ja mal in die Statistik blicken: die Anzahl der reichen Menschen hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt, in manchen Buindesländern vervierfacht- welche positiven Auswirkungen hatte das?
Geht es dem Staat jetzt besser oder schlechter als vorher?
War das ein Zufall, daß genau dann diese gewaltige Menge an Geld auf unsere Kosten verspekuliert wurde?

SO sieht das aus, wenn man das Geld von unten nach oben umverteilt: dann lebt man schon wenig später im Schlaraffenland.
Wenn man zum oberen einen Prozent der Bevölkerung gehört.
Der Rest des Landes darf dafür bluten...

Also: was hat uns die Niedriglohn-Initiative gebracht?
Fortschritt oder Verfall?
Bei wem ist das eingesparte Geld gelandet?
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31.07.2013 08:26 Uhr von derNameIstProgramm
 
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Arnobio Morelix ist ein Student der Universität Kansas, kein Forscher dort. Seinen Ergebnissen widersprochen hat sein Professor.

Wer schon mal studentische Arbeiten gesehen hat wird wissen, dass 90% davon durch Fehler kaum zu gebrauchen sind. Deswegen verstehe ich nicht, wie das Ergebnis einer solchen Arbeit, noch dazu wenn der eigene Prof. dem Ergebnis widerspricht, es in die internationale Presse schaffen kann...
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31.07.2013 08:41 Uhr von PeterLustig2009
 
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@hoenipoenoekel
Klar sind wir doch alle supersozial und schrauben den Gewinn auf ein Minimum. Reicht doch vollkommen wenn die Firma kostendeckend arbeitet nicht wahr. Und wenn dann mal ein Auftrag wegbricht schließen wir den Laden direkt und setzen alle auf die Straße.

Aber ja der Arbeitgeber an sich ist schon ein extrem böser Mensch.
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31.07.2013 08:47 Uhr von perMagna
 
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Die Rechnungen kann man in der Pfeife rauchen. Der Rechner wird sie je nach ideologischer Weltanschauung in die gewollte Richtung lenken und niemand kann sie nachvollziehen.

Aber ich weiss eines, den Mindestlohn auf einen Schlag zu derdoppeln kann nur in einer Katastrophe enden. Wenn man das tun will, dann geht das nur über Jahre und schrittweise.
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31.07.2013 09:32 Uhr von MSeder
 
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@derNameIstProgramm: Der Artikel bei Forbes ist überarbeitet worden; in seiner ursprünglichen Form wurde Morelix näher betitelt und seine Zugehörigkeit zu einer Research Community betont. Dass der Professor ihm widersprochen hat, steht in der News. Ist es nicht interessant, die Lohnunterschiede an einem solchen Beispiel zu illustrieren? Dafür eignet sich auch eine studentische Arbeit.
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31.07.2013 10:34 Uhr von Perisecor
 
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"Das klingt viel, aber in Amerika sind die Lebenshaltungskosten teurer als hierzulande."

Das ist Unsinn und steht auch so nicht in der Quelle.
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31.07.2013 11:08 Uhr von Fomas
 
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Na klar die Preise und so weiter sind natürlich seit jeher an den echten Produktionspreis angelehnt. Es ist nicht einfach eine willkürlich hohe Summe, wobei der Burger eigentlich 10 Cent in der Herstellung kostet, nein. Bei allen Preisen geht es nur mit rechten Dingen zu.
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31.07.2013 11:45 Uhr von grandmasterchef
 
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Die tun immer alle so, als würden sie bei höheren keinen Gewinn machen. Was aber nicht so ist, der Gewinn wird nur weniger.. und das geht ja nicht. Man braucht ja jedes Jahr Wachstum Wachstum Wachstum...
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31.07.2013 11:52 Uhr von cvzone
 
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Ich kenne die Preisgestaltung bei McDonald USA nicht, aber hier sind die Preise im Vergleich mit "echten" Restaurants schon deutlich zu hoch und sollten einen massigen Gewinn abwerfen. Zwar schmälter ein höheren Gehalt ganz sicher den Gewinn, aber begründet an sich wohl kaum eine Preiserhöhung am Produkt.
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31.07.2013 12:17 Uhr von LucasXXL
 
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Wählt einfach die richtige Partei, dann wird es so eine Diskussion nicht mehr geben.
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31.07.2013 12:48 Uhr von Perisecor
 
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@ LucasXXL

Genau, dann gibt´s nämlich bald einfach keine McDonald´s mehr und die Leute bekommen auch nicht mehr wenig Lohn.
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31.07.2013 13:33 Uhr von Suffkopp
 
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@Wil - Du hast meinen Tag gerettet:

"Für McDonalds wäre das natürlich kein Problem, mehr als ein Lohn in der Stunde zu bezahlen,"

Also ich hätte dann gern drei Lohn :)
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31.07.2013 13:41 Uhr von LucasXXL
 
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@ Perisecor wie kommst du darauf, im Gegenteil, wir haben dann mehr Geld zu Verfühgung und müssen weniger arbeiten!
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31.07.2013 17:04 Uhr von Perisecor
 
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@ LucasXXL

Weil für viele Jobs dann schlicht kein Markt mehr existiert.

Glaubst du ernsthaft, Firmen, die jetzt gerade so Gewinn machen zahlen einen zweistelligen Mindestlohn und machen dann lieber Verlust? Der Laden wird dann zugemacht.

Geld ist ja prinzipiell auch genug vorhanden - es wird nur eben nicht in Deutschland investiert. Stattdessen kommen die Autos aus Südkorea und die Fernseher aus China.


Wenn das Essen bei McDonalds spürbar teurer würde, dann würde dort eben kaum noch jemand hingehen. Dann verdienen die Leute halt garnichts mehr, weil der Arbeitsplatz wegfällt - genauso wie die Gewerbesteuern etc.
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31.07.2013 21:13 Uhr von LucasXXL
 
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Ich glaub du hast mich falsch verstanden, kein Mindestlohn, kein Subventionen, keine staatlichen Beschränkungen, keine Steuern, freie Marktwirtschaft. Die Gehälter verdreifachen sich. Nachzulensen bei Der PDV. http://www.parteidervernunft.de/

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