30.07.13 20:22 Uhr
 548
 

Urteil: WikiLeaks-Informant Bradley Manning - Schuldig in 19 von 21 Anklagepunkten

Ein US-Militärgericht hat den WikiLeaks-Informanten Bradley Manning in 19 von 21 Anklagepunkten schuldig gesprochen. Den schwerwiegendsten Vorwurf der Feindesunterstützung ließ das Gericht jedoch fallen.

Damit droht dem 25-jährige Obergefreiten, der seit Mai 2010 in Haft sitzt, keine Todesstrafe.

Während der Verhandlung hatte Manning die Weitergabe von geheimen Dokumenten an die Enthüllungsplattform Wikileaks eingeräumt. Insgesamt soll er 700.000 geheime Dokumente übermittelt haben.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: JohnnyCyber
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, WikiLeaks, Informant, Bradley Manning
Quelle: www.tagesschau.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
30.07.2013 20:39 Uhr von Reape®
 
+3 | -8
 
ANZEIGEN
muss folgerichtig nicht obama wegen feindunterstützung hinter gitter, am besten guantanamo? al ciada ist ja, wie man weiß, eine terrorzelle. in syrien agieren al ciada-nahestehende terrorzellen, welche ja nun aktiv von usa unterstützt werden sollten.
medizinisch wäre schon längst die diagnose schizophrenie festgestellt worden...
Kommentar ansehen
30.07.2013 20:39 Uhr von Exilant33
 
+16 | -4
 
ANZEIGEN
Er entgeht der Todesstrafe, weil Foltern macht Spaß, ne?!! Und eins sollte mal klar sein, Manning wollte sicher nicht! den Feind unterstützen, sondern eher der Welt etwas klar machen! Nur meine Meinung!
Kommentar ansehen
30.07.2013 20:54 Uhr von Kelrycor
 
+6 | -7
 
ANZEIGEN
Ich bin da zwiegespalten - seine Intension einigen Schindluder aufzudecken, und Transparenz zu schaffen, in allen Ehren. Wahrheit bekommt man ja nur noch selten aufgetischt.

Aber irgendwie geht die Sache wiederrum auch zu weit. Geheimdokumente der Regierung/des Militär veröffentlichen, so dass sie halt nicht nur der normale Bürger, sondern auch mögliche Gegner einsehen können - also Strafe hat er schon verdient, finde ich. Und er wusste schiesslich, was er tat.

[ nachträglich editiert von Kelrycor ]
Kommentar ansehen
30.07.2013 21:15 Uhr von Werdasliestistbeh
 
+3 | -10
 
ANZEIGEN
Selbst Schuld! Man verrät sein Land nicht!
Kommentar ansehen
31.07.2013 10:51 Uhr von ~frost~
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Schlottentieftaucher:
Also Regierungskritiker bzw.Wiederständler des NS Regimes waren auch Verräter? Die kritischen Reporter in China oder Russland auch? Gegen seine Regierung zu agieren, ist nicht gleichzeitig gegen sein Land zu agieren.

Dokumente, die seine Kameraden in Gefahr bringen können zu veröffentlichen, ist nicht richtig, aber ich denke das war auch nicht das Ziel. Eher die Verbrechen seiner Regierung aufzuzeigen.
Wir sind für sie transparent, eigentlich sollte das umgekehrt sein.

Die Founding Fathers würden sich im Grab umdrehen, wenn die sehen, was aus "the land of the free" passiert ist und wie Ihre Bemühungen zunichte gemacht werden.

[ nachträglich editiert von ~frost~ ]

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?