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Durch Fadenwürmer verursachte "Flussblindheit" in Lateinamerika fast ausgerottet

Seit 1992 wird die parasitäre Krankheit "Onchozerkose", welche auch "Flussblindheit" genannt wird, in ganz Lateinamerika bekämpft. Diese Krankheit wird durch bestimmte Fadenwürmer (Onchocerca volvulus)verursacht und führt bei rund zehn Prozent der Erkrankten zu einer Erblindung.

Durch die Kampagne zur Bekämpfung, welche durch die Stiftung des ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter finanziert wird und 1992 startete, ist die chronische Krankheit in Lateinamerika fast komplett ausgerottet. 2011 gab es nur noch 13 einzelne Regionen, in denen die Fadenwürmer existierten.

Nur ein Jahr später waren die meisten dieser Einzelherde in Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Guatemala, Mexiko und Venezuela gereinigt. Einzig eine Region zwischen Brasilien und Venezuela gilt noch als Hochburg der Krankheit. Dort lebt das indigene Volk der Yanomami und ist nur schwer zugänglich.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankheit, Wurm, Fluss, Lateinamerika, Blindheit
Quelle: latina-press.com

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