30.07.13 14:07 Uhr
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Staatssekretär Beemelmans nimmt volle Verantwortung bei Drohnen-Debakel auf sich

Staatssekretär Stéphane Beemelmans hat im Euro-Hawk-Untersuchungsausschuss angegeben, dass er allein die Verantwortung für das Drohnen-Debakel trägt, da er dem Verteidigungsminister Thomas de Maizière nach eigenem Gutdünken nur das mitgeteilt habe, was er für nötig hielt.

Er habe das Drohnenprogramm im Mai gemeinsam mit seinem Amtskollegen Rüdiger Wolf eigenmächtig beendet. Es war abzusehen: Das führt zu keinem Erfolg. Der Verteidigungsminister de Maizière sei dann am 13. Mai vor vollendete Tatsachen gestellt worden.

Die Opposition glaubt das jedoch nicht und wirft dem Minister Täuschung und Lüge vor. Sie fordert von ihm, dass er zurücktreten soll. Er selber kann sich am Mittwoch zu den Vorwürfen äußern, denn am heutigen Dienstag werden noch Rüdiger Wolf und Volker Wieker, der Generalinspekteur der Bundeswehr, angehört.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Debakel, Thomas de Maizière, Verantwortung, Untersuchungsausschuss, Staatssekretär, Euro Hawk
Quelle: www.zeit.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2013 14:07 Uhr von Nightvision
 
+11 | -0
 
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So kurz vor der Wahl kann Mutti sich keinen Ministerwechsel oder Skandal leisten, daher das Bauernopfer einen lang gedienten Mitarbeiters. Der bekommt 100% einen Versorgungsposten für das Opfer mit dem er ausgesorgt hat.
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30.07.2013 14:26 Uhr von maki
 
+3 | -1
 
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Oder er landet beim Gustl in der Nachbarzelle...
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30.07.2013 14:37 Uhr von psycoman
 
+2 | -1
 
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Ich hätte erwartet, dass das an einem Abteilungsleiter oder ähnlichem hängenbleibt. Staatsminister ist doch ein hohes Amt, auch wenn es nicht der Minister ist.
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31.07.2013 00:10 Uhr von ElChefo
 
+3 | -0
 
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Die Art und Weise, in der dieser Staatsminister die Schuld auf sich genommen hat, lässt nur den Rückschluss "Bauernopfer" zu. Gerade was den erwähnten Faktor "Hol-Schuld" angeht.

Es gab schon wesentlich kleinere Rüstungsprojekte, wo selbst die Bundeskanzlerin höchstpersönlich sich selbst involviert hat - da ist es absolut unvorstellbar, das bei solch einem Projekt diese Schachfigur so viele Fäden in der Hand hatte.

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