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Ausländische Bürger haben nicht pauschal Anrecht auf SAT-Schüssel

Es ist eines der häufigsten Streitthemen von Mietern: Darf eine SAT-Schüssel angebracht werden oder nicht. Bislang konnte der Vermieter dies verwehren, jedoch hatten ausländische Bürger ein Sonderrecht. Wurden die Heimatkanäle nicht über Kabel übertragen, durften diese eine SAT-Schüssel anbringen.

Ein Urteil aus dem Jahr 2011 wurde aktuell auf diversen juristischen Seiten hervorgeholt und wird nun heftig diskutiert. Denn das Amtsgericht Frankfurt hat entschieden, dass auch ausländische Mieter nicht dieses Recht besitzen, wenn ein Internetzugang vorliegt.

Über diesen können auch ausländische Fernsehsender angeschaut werden. Auch ist die "Informations­freiheit" grundrechtlich geschützt und nicht der Empfang diverser ausländischer Kanäle. Ein weiteres Urteil aus Berlin entkräftet jedoch das Frankfurter Urteil teilweise, da der Internet-TV-Stream unscharf sei.


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WebReporter: Schakobb
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Bürger, Ausländer, Schüssel, Anrecht
Quelle: www.teltarif.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2013 12:14 Uhr von grotesK
 
+53 | -13
 
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Wer so viel Heimweh hat, sollte doch lieber seine Koffer packen...
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30.07.2013 12:18 Uhr von psycoman
 
+38 | -3
 
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Die Diskriminierung Deutscher ist auch ungerecht und gehört abgeschafft. Entweder dürfen alle eine Schüssel anbringen oder niemand.

Vielleicht interessiert mich russisches, italienisches, chinesisches oder türkisches Fernsehen, also warum darf ich dann keine Schüssel haben, um dieses zu empfangen, mein russischer, italienischer, chinesischer oder türkischer Nachbar aber schon. Wir wohnen im gleichen Haus und haben wohl auch die gleichen Mietverträge.
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30.07.2013 12:27 Uhr von Pils28
 
+4 | -28
 
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30.07.2013 12:39 Uhr von Pils28
 
+6 | -10
 
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Wo ist das Problem, die einfach eine Sat Schüssel aufstellen zu lassen?
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30.07.2013 12:40 Uhr von psycoman
 
+21 | -4
 
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Behindertenparkplätze haben aber einen tieferen Sinn, sie erlauben mobilitätseingeschränkten Personen einen günstig gelegenen Parkplatz zu finden und so lange Wege zu vermeiden.

Satschüsseln würde ich als Vermieter, falls möglich, zentral auf dem Dach des Hauses anbringen und damit das ganze Haus versorgen. So ist das bei mir auch, daher wird unser Haus auch nicht mit Schüsseln verschandelt, wärend einige Häuser weiter auf fast jedem Balkon so ein hässliches Teil steht.

Um Nachrichten aus den jeweiligen Ländern zu erhalten ist TV nicht nötig, da es Internet gibt, dort kann man etweder Nachrichten lesen oder die Sender selbst sehen.

Ich konnte mich im Ausland immer gut über Deutschland informieren, auch ohne Fernsehen. Wer so an seinem Heimatland hängt, aberdauerhaft im Ausland lebt, sollte überlegen, ob das hier das Richtige für ihn ist.

Will ich mich nur informieren was in meiner Heimat los ist, brauche ich kein tagesaktuelles Fernesehen dafür, denn Nachrichten kann ich auch im Internet lesen.

Es kann doch nicht sein, dass jemand gegen den Vertrag verstoßen darf, nur aufgrund seiner Herkunft.

Es geht hier nicht um medizinische Notwendigkeiten, wie Blindenhunde in Wohungen ohne Haustiererlaubnis, sondern um reines Vergnügen.

Vielleicht habe ich berufliches Interesse an Nachrichten aus anderen Kulturräumen, also warum darf ich keine Schüssel haben?

Ich habe italienische Wurzeln, bin aber deutscher Staatsbürger. Darf ich mir jetzt so ein Schüssel auf den Balkon stellen, um das "tolle" italienische TV zu gucken, Karl-Heinz von nebenab aber nicht, auch wenn der vielleicht fließend Italienisch spricht und sich brennend dafür interssiert?

Alle oder Niemand, ganz einfach.
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30.07.2013 12:45 Uhr von jo-28
 
+4 | -4
 
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Die Schüsselseuche wird also immer noch schlimmer, demnächst dann pro Fenster 2 davon.
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30.07.2013 12:47 Uhr von Pils28
 
+3 | -17
 
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30.07.2013 12:59 Uhr von kontrovers123
 
+5 | -6
 
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TV als Stream? Dann mal viel Spaß damit. Meist schlechte Qualität, dauernd Ausfälle und es ruckelt ohne Ende. Wenn dann noch die Drossel kommt, kann man es gleich vergessen.
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30.07.2013 13:10 Uhr von tullamore_dew
 
+1 | -1
 
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Es gibt auch länder, die online streams durchaus gut umsetzen... Russland ist z.B. eins davon.

Man bucht sich für ein paar € einen Zugang beim Anbieter, und kann wie gewohnt über das Internet fernsehen. Man kriegt dazu noch einen kleinen Receiver, in dem alles wichtige einprogrammiert ist und fertig.

Ist das Internet schnell genug sind damit auch HD-Streams problemlos möglich.

http://www.kartina.tv/...

[ nachträglich editiert von tullamore_dew ]
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30.07.2013 13:19 Uhr von Werdasliestistbeh
 
+3 | -9
 
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Ist das geil! Gut das ich meinen ausländischen Pass noch nicht abgegeben habe! Jetzt kann ich nämlich schön unter dem Vorwand, die Kanäle aus meiner "Heimat" schauen zu wollen, eine dicke 80er Schüssel auf dem Dach anbringen, spare mir so 30€ Kabelgebühren und komme in den Genuß der HDTV-Sender die dem Michel verwehrt bleiben... Schön Dokumentationen ansehen, während Michel sich "Berlin Tag und Nacht" und Co. reinzieht und sich wundert, warum der fleißige Ausländer tausende Euro in seine Wohnung steckt, während er faul auf seinem Hintern sitzt und darüber meckert, dass vom Hartz4 nichts über bleibt, wenn er über den ganzen Tag 20 Bier vom Kiosk säuft und ungewaschen durch den Sommer stinkt.
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30.07.2013 13:33 Uhr von grotesK
 
+4 | -2
 
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<<< Behinderte haben besondere Bedürfnisse. Migranten eben auch. >>>

Der Vergleich hinkt. Der eine hat sich seine Situation wohl nicht freiwillig ausgesucht, während der andere freie Wahl hat, wo er sein bzw. wo er sich aufhalten will...entweder in seinem Kulturbereich oder eben hier. Und wenn er hier bleiben, wohnen und arbeiten will, dann gibts eben keine Extrawurst. Wenn der Vermieter das erlaubt, dann ist es ok...wenn nicht, dann -> Pech.
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30.07.2013 13:36 Uhr von Sirigis
 
+0 | -1
 
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Wir durften, da es sich bei unserem Haus um ein denkmalgeschütztes Objekt handelt, keine Satellitenschüsseln an den Hausmauern anbringen. Daher wanderten diese auf das Dach. Mit der Hausverwaltung wurde gemeinsam besprochen, wo wir dezent und unauffällig die Leitungen an der Hausmauer entlang, in unseren Wohnungen führen konnten. Vor einigen Jahren kam meine bessere Hälfte auf die Idee, Internetfernsehen wäre ja auch ganz nett. Gedacht, getan, seitdem staubt mein Satellitenempfänger nur noch vor sich hin. Der Empfang bzw. das Bild ist genial scharf, ich habe unendlich viele Programme (viele davon sind ziemlich gruselig), in vielen Sprachen, und das für wenig Geld.
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31.07.2013 03:56 Uhr von shadow#
 
+1 | -2
 
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Mal abgesehen davon dass am Amtsgericht Frankfurt nur komplett besoffene Richter zu arbeiten scheinen (Internetfernsehen?), ist eh alles so wie es schon immer war: die makellose Optik des grauen stinkenden Hinterhofs muss ebenso gewahrt bleiben, wie die Nutzung der Kabelanschlüsse an deren Exklusivvermarktung die Hausverwaltung mitverdient.


Und wer sich am Anblick einer Satellitenschüssel auf dem Balkon der Nachbarn stört oder glaubt, eine Meinung daruuber haben zu müssen welche Sender in welchen Sprachen diese sehen, hat schlicht und ergreifend einen kompletten Dachschaden!
Oder ist sowas dann schon wieder "typisch Deutsch"?

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