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US-Ökonom James Galbraith: "Europa ist in einem desolaten Zustand"

Der US-Ökonom James Galbraith warnt in einem Interview eindringlich vor einem Zusammenbruch der Eurozone und deren Folgen. "Europa ist in einem desolaten Zustand und dem Zusammenbruch wohl näher als einer Lösung der Krise", so Galbraith.

Er fordert unter anderem direkte Hilfszahlungen an die Einwohner Griechenlands ohne Einbeziehungen der teils korrupten Regierung, da sonst ein Auseinanderbrechen des Euroraumes drohe. Dadurch bestünde die Gefahr sozialer Krisen, die wir "sonst nur aus Entwicklungsländern kennen".

Des Weiteren sieht er auch den Austritt Griechenlands aus der Eurozone als sehr problematisch an, da Europa seines Erachtens anschließend ein ähnliches Schicksal wie das der Sowjetunion blühe.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Europa, Interview, US, Zustand, Ökonom
Quelle: www.focus.de

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30.07.2013 22:31 Uhr von meisterthomas
 
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Nicht nur unsere Banken, sondern auch Deregulierung und Umverteilung sind längst systemrelevant.
Die Folge ist eine Politik, die lediglich noch flickschustert, um das zu verschleiern. Aber kein anderes Konzept anbieten will, als den Niedergang hinauszuschieben, indem sie diesen den Arbeitnehmern und Sozialschwachen aufbürdet.

Aber nicht nur Europa ist in einem desolaten Zustand, Amerika ebenso. Nur dass es dort nicht ungewöhnlich ist, den Schwachen die Last aufzubürden.

Was in Wahrheit systemrelevant ist, ist nicht mehr als unsere Globalisierung! Auch wenn wir sie erst dazu gemacht haben und alles Andere nun ein System gefährdendes Tabu ist.

Doch wer will das schon begreifen, solange der Karren noch irgendwie läuft?
Unsere Politiker, unsere Aktionäre und Manager sicher nicht, und auch unsere Wirtschaftswissenschaftler sehen ihre Aufgabe überwiegend darin, gerade diese Klientel zu beraten.

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