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Kommentar: Krise in Ägypten - Wo Erdogan Recht hat, hat er Recht

Es ist auffällig, wie die westliche Welt geschlossen vermeidet, im Fall des Putsches in Ägypten von eben jenem zu sprechen. Die EU mahnt lediglich, handelt aber nicht. Manche arabische Regime freuen sich über diese Haltung und schicken Milliardensummen in das geputschte Land.

Nur eine wichtige Regionalmacht hat sich von Anfang an klar positioniert und kritisiert die ägyptischen Militärs scharf. Nämlich die Türkei unter Ministerpräsident Tayyip Erdogan. Bei den Protesten im eigenen Land hatte er sich zunächst autoritär gegeben, berechtigt bleibt die Kritik trotzdem.

Erdogan fragte, wo denn die ganzen aufrechten Unterstützer der Demokratie geblieben wären, die bei den Gezi-Protesten auf die Barrikaden gegangen seien. Viele Türken hätten so den Eindruck, dass die Haltung des Westens zur islamischen Welt vor allem geprägt von Scheinheiligkeit sei.


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WebReporter: Tamerlan
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Recht, Ägypten, Recep Tayyip Erdogan, Kommentar
Quelle: www.general-anzeiger-bonn.de

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30.07.2013 12:04 Uhr von Nightvision
 
+8 | -2
 
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Ich wiederhole mich als türke gerne noch einmal. die türkei als staat ist nicht islamisch sondern die merheit der bevölkerung ist es. die türkei ist laut verfassung säkular und so solles auch bleiben. das was die akp in der türkei versucht ist verfassungswiedrig, denn sie haben in keinster weise die berechtigung aus der türkei einen islamischen staat zu machen. bei dem wahlrecht in der türkei ist es ein witz von der akp sich als mehrheitspartei zu definieren. der erdogan soll lieber zusehen das die verhältnisse in der türkei auf ein demokratisches niveau gerückt werden, statt sich in die innenpolitik anderer staaten einzumischen.
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30.07.2013 12:33 Uhr von Venytanion
 
+3 | -2
 
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Haberal, warum bewirbst du dich nicht einfach als Propagandaminister?
Mir persönlich ist es mehr wie egal ob du recht hast oder nicht. Aber dein ewiges jammern und besserwisserisches Auftreten geht bestimmt nicht nur mir auf den Zeiger.
Bist du wirklich so Shorty geil? ^^
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30.07.2013 13:06 Uhr von Tamerlan
 
+2 | -4
 
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@Nightvision
Erdogan kann und darf man kritisieren, auch wenn der PM mit Kritik seine Probleme hat, aber in dem Fall hat er eindeutig recht. Wer die Proteste in den letzten Monaten verfolgt, kann sich doch nur an den Kopf fassen. Wieso waren sich bei der Türkei Rechte wie Linke Politiker (sogar erzkonservative CSU´ler für die sonst alle Demonstranten linke Bazillen sind) alle einig, wie undemokratisch Erdogan regieren würde und bei Ägypten gibt es ein internationales betroffenes Schweigen bei denen, die bei der Türkei am lautesten waren. Obwohl hier ein demokratisch legitimierter Herrscher geputscht wurde.
Es geht mir mit der News auch weniger um die Legitimation von Erdogan oder Mursi, sondern wie hiesige Medien doppelte Standards setzen.
Gerade als Türke sollte dir das doch noch mehr auffallen was da vor sich geht. Und wie die Meinung zum nahen Osten vor Scheinheiligkeit nur so trieft.

@Feingeist, muab
Allem Anschein nach habt ihr nicht das geringste Interesse am Inhalt dieser News und schreibt hier Beiträge ohne Sinn und Verstand. Da frage ich mich nur: Wieso?

[ nachträglich editiert von Tamerlan ]
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30.07.2013 13:36 Uhr von Tamerlan
 
+2 | -4
 
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Liebe Zuckerstange,

der Westen hat tatsächlich schon genügend für den nahen Osten gemacht. Leider bisher hauptsächlich im negativen Sinne. Kolonisation und regelmäßige Bombenhagel werden in diesen Kulturkreisen generell als feindlich empfunden und nicht wie in Europa als Marshall-Plan oder ähnliches gefeiert.
Die Asylanten gehören nicht zum Thema. Wenn man nach Anzahl der aufgenommenen Flüchtlinge geht, hängt die Burg Europa dem nahen Osten weit hinterher. Die zahlreichen ertrunkenen Flüchtlinge, denen man aus trotz nichtmal Unterkunft bietet und sie lieber ertrinken lässt, zeigen wie viel der Westen tut. Lassen wir das Asylantenthema, geht nicht gut für dich aus.
Genau, der Westen ist nicht dafür da, jedem Staat zu helfen. Sie wirkt aber heuchlerisch und lächerlich, wenn sie der Türkei einen massiven medialen Shitstorm beschert, bei wirklichen demokratischen Verstößen aber es vorzieht nichts zu sagen. Die Glaubwürdigkeit hier ist weg, das Märchen Europa enttarnt.
Der Verweis auf die Türkei und Erdogan ist übrigens mehr als angebracht. Du verfolgst so viele Türkei-News mit. Wahrscheinlich mehr als sehr viele Türken selbst. Die regelmäßigen Vergleiche zwischen Ägypten und der Türkei und verschiedensten Belangen dürfte dir sehr häufig aufgefallen sein.

"Naja, so kennt man ihn!"

Eigentlich kennt man ihn als den Reformer, der mehr für die Türkei als Land gemacht hat, als so einige seiner Vorgänger. Die Fakten aufzählen erspar ich mir, da du sie eh als Lobhudelei abwetschen wirst, weil es dir nicht passt. Aber den Unterschied vor und nach Erdogan kennst du auch. So sehr du dich auch als Troll gibst.

"Tja, dann bleibt wohl nur eine "ehrenhafte" Abkehr von der EU übrig."

Da sind wir einer Meinung. Die Türkei passt mit ihrer Politik und ihrer Ausrichtung nicht in die EU. Und an Beispielen wie Griechenland, sieht man ja wie professionell die EU wirtschaftet. Ein Schwenk zur Türkei zeigt wie es richtig geht.

PS: Du hast es diesmal nicht geschafft, in jedem Satz eine Herabsetzung von Türken/Arabern einzubauen. Du lässt doch nicht nach? Und viel zu wenige Smileys.
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30.07.2013 13:37 Uhr von Nightvision
 
+4 | -3
 
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@ Haberal, ich weiß nicht ob es Sinn macht mit Dir über so was zu dikutieren, denn Du bist ein Fan-Boy von Erdogan. Ich als Türke möchte nicht vor der Wahl stehe mich für Pest oder Cholera entscheiden zu müssen. Ich möchte eine gesunde Türkei ohne schwerwiegende Krankheiten, ausser ab und zu einen Schnupfen und der gehört zu einer Funktionierenden Demokratie dazu. Deine Einstellung und Versuche mit deinen kleinen Psycospielchen andersdenkende zu unterdrücken oder zu verunsichern sind lächerlich nebenbei bemerkt.
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30.07.2013 13:45 Uhr von Guanche
 
+1 | -2
 
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Nunja... Erdogan hat in diesem Falle Recht. Der Westen misst mit zweierlei Mass.

Das Dumme bei der Geschichte ist, das Erdogan selbiges macht. Er wettert gegen die syrische Regierung, unterdrückt aber selber Proteste.

Meine Meinung: Erdogans Auftrag(von der Nato) war es, in Syrien einzumaschieren. Er sollte die treibende Kraft hinter dem Sturz Assads sein. Allerdings hat Erdogan versagt. Grund sind die Türken selber, die kein Einmarsch in Syrien geduldet hätten. Erdogan wäre abgewählt worden. Auf deutsch: Innenpolitik siegt über Ausspolitik.

Und jetzt kommt die Strafe der grossen Brüder. Proteste in der Türkei, sicherlich vom Ausland unterstützt. Sowie 99% aller regionalen Konflikte. Dazu das klare Natopropaganda Bashing unserer Medien.

Dumm gelaufen

[ nachträglich editiert von Guanche ]
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30.07.2013 16:21 Uhr von Tamerlan
 
+1 | -3
 
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@Zuckerstange
Auf a) bin ich schon eingegangen, b) gibt die News her.
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01.08.2013 10:48 Uhr von zerokooler
 
+1 | -1
 
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Die Muslimbrüder haben ihre Chance gehabt und sie nur für ihre Zwecke missbraucht. Niemals würden Sie Religiöse anders denkenden Menschen die Hand reichen. Der gesamte Nahe Osten ist Beweis dafür und in Europa ist die gleiche Tendenz sichtbar. Diese müssen mit aller Gewalt, denn nur die kennen sie bekämpft werden. Zum Wohle der Mehrheit der Muslime. Die Islamisten wie Mursi und Erdogan sind die wahren Feinde der Demokratie.

Erdogan, Mursi, AKP Anhänger wie die Leute hier auf SN, die Islamisten und Salafisten können meinen Ayran trinken.

[ nachträglich editiert von zerokooler ]
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02.08.2013 10:17 Uhr von Chromat
 
+1 | -0
 
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@Haberal
"...welche Partei hat danach die Türkei je soweit gebacht, wie jetzt unter Erdogan in den letzten 10 Jahren..."

Das mag schon richtig sein. Aber hat Erdogan deshalb immer bedingungslos recht?
sachliche Kritik an den Führenden sollte in einer Demokratie ebenfalls selbstverständlich sein, auch aus den eigenen Reihen. Doch die Erdogananhänger sind gar nicht bereit zu solcher. Und alle anderen die es wagen zu kritisieren werden als "Verräter" abgestempelt.

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