29.07.13 17:01 Uhr
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Papst Franziskus: Proteste gegen "Grausame Vergötterung des Geldes" notwendig

In seinem ersten offiziellen Interview seit seinem Amtsantritt wurde Papst Franziskus beim brasilianischen TV-Sender "Globo" zu zahlreichen Themen befragt, wie zum Beispiel den Sozialprotesten gegen die Regierung, Homosexualität, Frauenpriestertum und seinen weiteren Reiseplänen.

Laut Papst Franziskus sind die Proteste gegen die sozialen Ungerechtigkeiten richtig und wichtig, da die Politik eine "grausame Vergötterung des Geldes" betreibe. Des Weiteren erklärte er, dass Jugendliche protestieren müssten, da sie ihre Utopien verwirklichen wollen.

Dem Frauenpriestertum erteilte er ein klare Absage, "diese Tür ist geschlossen." Auf die Frage nach seiner Meinung zur Homosexualität erklärte der Pontifex, dass niemand Homosexuelle diskriminieren dürfte. "Wer bin ich, über jemanden zu richten?"


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Interview, Brasilien, Papst Franziskus
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2013 17:01 Uhr von blonx
 
+13 | -0
 
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Auf die Frage, warum er auf das gepanzerte Fahrzeug verzichtet hat, erklärte Franziskus:
"Ich habe mir das Papamobil angesehen, und es war verglast. Niemand kann seine Freunde in einer Glaskiste besuchen."
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29.07.2013 17:32 Uhr von Dracultepes
 
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Ich mag Geld, davon kann ich mir schöne Sachen kaufen. Von Glauben eher nicht.
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29.07.2013 18:21 Uhr von Allmightyrandom
 
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Benimmt sich ein Papst gottgleich wird er verachtet.

Bleibt er menschlich kommen auch nur doofe Kommentare!

Ich mag den Typen! Thumbs up!

Was soll es bringen alles zu verkaufen? Und wieso ist den Armen dann geholfen? Weil dann alle Tafeln schließen? Aber die Armen haben ja dann Geld um sich 2 Monate was zu essen zu kaufen... und dann?

Die Kirche ist einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. UND einer der wenigen Vereine der sich immerhin noch um Tafeln etc. kümmert.

"Ich mag Geld, davon kann ich mir schöne Sachen kaufen. Von Glauben eher nicht."

Niemand verzichtet freiwillig auf Geld und Du sollst Dir von Deinem Geld ja auch kaufen was Du magst.

Aber nicht "blind" auf der Jagd nach Geld das eigentliche Leben verpassen. Ich kenne genügend Leute die mehr als Genug Geld haben und sich fast alles kaufen können - aber keine Zeit haben mit all den Dingen auch etwas anfangen zu können ;)

[ nachträglich editiert von Allmightyrandom ]
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29.07.2013 18:50 Uhr von HappyEnd
 
+3 | -0
 
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Sollte der Papst es ernst meinen, bin ich gespannt wann er einen plötzlich Herztod stirbt, wäre nicht der erste Paps der auf diese Weis abgedankt wird. Das die Menschen gegen die grausame Vergötterung des Geldes protestieren kann sie weder Politik noch Kirche leisten.
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29.07.2013 22:21 Uhr von neisi
 
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"Wer bin ich, über jemanden zu richten?"
Aha, Frauen sind also "Niemand" ?
So ein Eigentor geschossen und merkt es nicht mal...
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29.07.2013 23:44 Uhr von blonx
 
+0 | -0
 
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@ neisi

Hatte es eigentlich anderes geschrieben, aber da ich diese Information aus einer anderen Quelle stammte, wurde dies wohl von den Checkern geändert.

Franziskus hatte gesagt, dass die Tür für das Frauenpriestertum durch Johannes Paul II definitiv geschlossen worden ist.

Hier wird es so geschrieben:

http://de.radiovaticana.va/...

Und da die Päpste laut Dogma unfehlbar sind, kann Franziskus dies nicht einfach zurück nehmen, dafür müsste er erst erklären, dass auch der Pontifex unfehlbar ist. Und es ist sehr fraglich,ob er dies tun wird. Dadurch könnten dann sämtliche Beschlüsse von einem Nachfolger gekippt werden. Wie zum beispiel, Franziskus erlaubt das Frauenpriestertum und sein Nachfolger verbietet es erneut.
Die Lage ist also etwas komplizierter. Und das war nicht die Entscheidung von Papst Franziskus, sondern von Johannes Paul II.

Viele Grüße
Blonx

[ nachträglich editiert von blonx ]
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30.07.2013 05:55 Uhr von Jake_Sully
 
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Wer die Idee vom Kommunismus versteht, schreibt nicht: "Ich mag Geld, davon kann ich mir schöne Sachen kaufen." Manchmal bringt eine Putzfrau der Gesellschaft mehr Nutzen als ein Manager oder Banker.

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