29.07.13 10:32 Uhr
 372
 

Prokon: Windkraftfirma ohne Transparenz für Anleger

Der Windkraftanbieter Prokon wirbt seit Jahren recht aggressiv und erfolgreich über alle gängigen Medien, von der Post bis zum Fernsehen um Geldgeber. Etwa 68.000 Anleger haben bereits 1,2 Milliarden Euro in Genussrechte investiert und sind damit an einem möglichen Gewinn beteiligt.

Umso beunruhigender ist es, dass der zum 31.05.13 angekündigte Konzernabschluss der Firma auf sich warten lässt und stattdessen bisher nur ein DinA4-Blatt mit einigen wenigen Kennziffern bereitgestellt wurde, welche zu einer wirtschaftlichen Analyse mit Aussagekraft nicht ausreichen.

Bemängelt wird auch, dass unklar ist, wie die Laufzeiten der Genussrechte sind und wann die Anleger ihr Kapital zurück erhalten können. Gerade im Falle einer Insolvenz sind Gläubiger von Genussrechten die letzten, die bedient werden. Auf kritische Pressestimmen reagiert Prokon mit Schweigen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Anleger, Transparenz, Prokon
Quelle: www.welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Flughafen BER kann 2017 nicht öffnen. Die Türen klemmen
Trump-Tweets: Mexikanische Trader fordern von Staat Twitter-Kauf und Abschaltung
Frankreich: Wegen Kältewelle fordert Umweltministerium zum Stromsparen auf

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.07.2013 17:48 Uhr von michaelsl1
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Als ich zum ersten Mal so eine Werbung in der Hand hatte, habe ich mich auch gefragt, wie das funktionieren soll und war demnach eher skeptisch der Firma gegenüber eingestellt. Da wird auch nichts kommen, ausser Geld sammeln.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Emma Watson lehnte aus Prinzip ab, Aschenputtel zu spielen
Joachim Gauck prangert "fast grenzenloses Lügen" in Sozialen Netzwerken an
Auch Humboldt-Universität entlässt Stasi-belasteten Politiker Andrej Holm


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?