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Bildungsexpertin möchte Hausaufgaben zugunsten der Chancengleichheit abschaffen

Im Interview mit der Nachrichtenagentur "dpa" sprach sich die Bildungsforscherin Jutta Allmendinger für eine Abschaffung der Hausaufgaben aus. Sie möchte damit für mehr Chancengleichheit in den Klassenräumen sorgen.

Allmendinger, die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung ist, sieht in Hausaufgaben die Zementierung sozialer Ungleichheit. Ihrer Meinung nach sei es sinnvoller, den Lernstoff zusammen mit der Lehrkraft in kleinen Gruppen zu wiederholen und durchzuarbeiten.

Voraussetzung hierfür sei allerdings die Umwandlung aller Schulen in Ganztagsschulen. Wichtig sei vor allem der Ausbau der Bildungsinfrastruktur, da sonst vor allem Kinder aus sozial schwachen Familien von Anfang an einen enormen Entwicklungsrückstand hätten und diesen nur schwer aufholen könnten.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schule, Hausaufgabe, Chancengleichheit, Jutta Allmendinger
Quelle: www.stern.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2013 16:24 Uhr von Bud_Bundyy
 
+15 | -6
 
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Ganztagsschulenpflicht - gut

Abschaffung der Hausaufgaben -> Chancengleichheit auf niedrigstem Level!
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28.07.2013 16:45 Uhr von Dulle76
 
+4 | -0
 
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@berbauer
Ich glaube du hast die Frau falsch verstanden. Es geht nicht darum keine Hausaufgaben zu machen, sondern diese eben nachmittags in der Schule anstatt Zuhause.
Mein Vorschlag, Vormittags regulärer Unterricht und nachmittags selbsständiges Wiederholen->also Hausaufgaben. Der Vorteil wäre, dass eine Lehrkraft bei Schwierigkeiten direkt weiterhelfen kann und das besser als Eltern die bereits selbst Schwierigkeiten mit den Lernstoff ihrer kleinen haben. Aber angesichts sinkender Lehrerstellen, aktuell -11.000 Lehrerstellen !!! alleine in BW wird sich diese Idee kaum verwirklichen lassen.Unsere Regierung sollte vielleicht langsam mal anfangen umzudenken und mehr Geld in die Bildung stecken, anstatt es zur Bankenrettung zu verwenden.
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28.07.2013 16:46 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -10
 
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@ImmerNurIch

"Und - WER soll das bezahlen"

Jedes 2. Entwicklungsland schafft es Ganztagsschulen zu bieten, dies sollte locker finanzierbar sein!

"dass dieser Ansatz zumeist für Kinder aus Migrantenfamilien zutrifft."

Nö ich keine etliche deutschstämmige die grandios bei Hausaufgaben und in der Schule scheitern!

Aber schön wieder versucht alles auf Migranten zu schieben!

"WAS haben denn die für alle Schüler gleichen Hausaufgaben mit SOZIALER Un-/Gleichheit zu tun?? "

Da du ja so ein Bildungsexperte bist, denke mal nach, vielleicht kommst du selbst drauf!
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28.07.2013 17:23 Uhr von kingoftf
 
+8 | -1
 
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Warum nicht gleich die Schule abschaffen, da wäre die Chancengleichheit für die bildungsfernen Schichten noch besser
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28.07.2013 18:10 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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Die Idee ist nicht schlecht, sofern man es richtig umsetzt. Schulerfolg sollte nicht davon abhängen wie klug die Eltern sind, sondern wie klug man selber ist.

Kinder die es einfach nicht können wird dadurch nicht wirklich geholfen. Nicht jeder kann höhere Mathematik verstehen. Aber Kinder die sonst brach liegen weil die Eltern einfach dumm sind, den bringt es was.

Und schließlich liegt es im Interesse aller, dass die zukünftigen gut sind.
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28.07.2013 18:17 Uhr von neisi
 
+0 | -6
 
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Hausaufgaben = Überstunden !
Ein Erwachsener darf gar nicht solange arbeiten, wie die Kinder für Hausaufgaben schuften müssen, logisch sind die dann "überarbeitet" und deswegen schlecht in der Schule, können den viel zu stressigen "Job" aber nicht wechseln!
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