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Österreichische Polizei warnt vor Waffen aus 3D-Druckern

Dass jeder mit einem 3D-Drucker selbst Schusswaffen herstellen kann, bewegt momentan vor allem die Sicherheitsbranche. Tests der österreichischen Polizei belegen: In 30 Stunden kann ein 3D-Drucker eine Plastikpistole und die passende Patrone erzeugen. Die Schüsse wirken aus kurzer Distanz tödlich.

Wie kann man die Bedrohung von Waffen Marke Eigenbau verhindern? Die Gewerkschaft der Polizei will die Herstellung von Waffen in 3D-Druckern strafbar machen. Außerdem sollte bereits der Kauf eines solchen Druckers zu einer Registrierung verpflichten, ähnlich wie beim Waffenkauf.

Denn: Die Gewerkschaft befürchtet eine Flut an unregistrierten Waffen. Jeder könnte dann sich selbst, andere und auch Polizisten gefährden, so die Sorge. Außerdem würde die allgemeine Kriminalität ansteigen.


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WebReporter: MSeder
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Waffe, 3D-Drucker
Quelle: www.derwesten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2013 13:45 Uhr von MSeder
 
+0 | -2
 
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Gedruckte Waffen - die Noten für diese Zukunftsmusik werden immer klarer. Polizei und Politik müssen schnell nachziehen, um der Entwicklung Stand zu halten. Einhalt gebieten kann man ihr wohl nicht mehr; erst vor kurzem hat zum Beispiel ein Student einen 3D-Drucker gebaut, der fast nur aus Legosteinen besteht.
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28.07.2013 17:21 Uhr von kingoftf
 
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Die Patrone auch aus dem Drucker?
Schießt die dann die Patrone ohne Treibladung mit Federkraft?

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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28.07.2013 17:30 Uhr von kingoftf
 
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Und für 2000 Euro, den so ein brauchbarer Drucker kostet, bekommt man bestimmt schon "irgendwo" eine "richtige" Wumme
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30.07.2013 19:19 Uhr von Ganker