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Aussiedler sind unzufrieden: "Dort waren wir Deutsche, hier sind wir Russen"

Die kulturelle Identität von Aussiedlern in Deutschland setzt sich sowohl aus deutschen als auch aus russischen Bestandteilen zusammen. Viele von ihnen fühlen sich in Deutschland missverstanden. Einige geben ihre Enttäuschung in Rap-Songs wieder.

Sowohl in Deutschland als auch in Russland scheint die überwiegende Gesellschaft mit den Russlanddeutschen ein Problem zu haben. Das Thema wurde nun in Berlin auf einem Symposium, das von der Deutsche Gesellschaft e.V. organisiert wurde, behandelt.

Auf dem Symposium kam zu Tage, dass sich viele Aussiedler heimatlos fühlen. "Dort waren wir Deutsche, hier sind wir Russen", so Olga Martens, Stellvertretende Vorsitzende für Sprach- und Informationsarbeit beim Internationalen Verband der deutschen Kultur.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kultur, Deutsche, Aussiedler
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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52 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2013 15:10 Uhr von RainerLenz
 
+14 | -21
 
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@ so..isses

kennst du die leute denn? ;)
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27.07.2013 15:12 Uhr von aczidburn
 
+34 | -12
 
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@so..isses
Und nicht nur das, die meisten Spätaussiedler die ich kenne fühlen sich ja auch mehr mit Russland verbunden als mit Deutschland, das einzige was die an Deutschland cool finden ist erschreckenderweise die Nazivergangenheit.
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27.07.2013 15:26 Uhr von wer klopft da
 
+58 | -17
 
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"Russlanddeutsche" wenn ich diesen begriff schon hoere bekomme ich wut. Wenn ich mich richtig erinnere war das 1770 unter Katarina. Das ist 240jahre her. Was ist da noch deutsch? Die Wirtschaftsfluechtlinge welche jetzt nach D kommen sind einfach nur Schnorrer. Viele prahlen auch damit welche summen sie vom Staat abgefingert haben. Die meisten waren in Russland verhasst weil sie faul waren und die Russen lachen sich schief ueber die deutschen die diese Schnorrer durchfuttert.
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27.07.2013 16:20 Uhr von magnificus
 
+30 | -2
 
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Wenn du als DDR-ler in BaWü wohnst, bist du Ossi. Gehst mal wieder zu Besuch zurück, bist Wessi. So ist das nun mal.
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27.07.2013 16:31 Uhr von wer klopft da
 
+16 | -10
 
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@magnificus
Da stimm ich dir voll zu.
Aber es sind Deutsche , ob ossi oder wessi!!!!!!!!
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27.07.2013 17:05 Uhr von Dracultepes
 
+14 | -6
 
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@wer klopft da


"Aber es sind Deutsche , ob ossi oder wessi!!!!!!!"

Eigentlich sind es ja Menschen. Willkürliche Grenzen sagen nichts über Menschen aus. Ich behaupte, das viele an der Französischen Grenze mehr mit den Franzosen auf der anderen Seite gemein hat als mit nem Hamburger.

Ich kenne viele nette Spätaussiedler und auch viele Idioten unter ihnen, so wie unter Deutschen, Türken,Polen bla bla bla
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27.07.2013 17:44 Uhr von Nightvision
 
+32 | -5
 
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@ Haberal , wenn Du deutscher Staatsbürger bist, dann verstehe ich dich als türkischer Staatsbürger jetzt besser. Du hast ein schlechtes Gewissen uns Türken gegenüber, weil Du Deutscher geworden bist und willst uns hier mit deiner Art zeigen was für ein Süpertük Du bist, aber das musst Du nicht machen. Lass das bitte sein, denn Du gehst uns Türken damit auf den Sack, tue uns bitte den Gefallen und mach Dich für deine neue Heimat stark^^.

P.S.: Bei euch Deutschen möchte ich mich entschuldigen, aber wir können den nicht mehr ertragen und bitten euch darum das ihr euch um euren Landsmann kümmert^^. Wir möchten das er sich als deutscher aus unseren türkischen Belangen heraushält^^.
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27.07.2013 17:52 Uhr von Aviator2005
 
+20 | -7
 
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Einige Aussagen hier sind echt zum Kotzen.....

... Die "Deutschrussen", Russen und Ukrainer kommen nach Deutschland, lernen die Sprache schnell und integrieren sich in unsere Gesellschaft.
In den Sprachschulen, und Kursen sind es die eben genannten, die schnell lernen und erfolgreich die Integrationsprüfung ablegen.
"Deutschrussen" kommen sogar freiwillig.
Andere Nationalitäten kommen NUR und AUSSCHLIEßLICH, wenn das Amt dies fordert oder die Aberkennung, bzw. Kürzung von HARZIV oder die Abschiebung droht.
Das ist keine Stammtischgequatsche sondern die Realität. Leider verhindern die Landesämter die Veröffentlichung dieser Daten. (Ist ja Merkelwahl..... im September, da darf nix Negatives in die Presse..)
@Haberali ... du schreibst hier ja manchmal gute Beiträge, aber mal eine Anmerkung: Unsere türkisch stämmigen Bürger können teilweise, nach über 40 Jahren kaum Deutsch.. die Frauen teilweise überhaupt nicht und sind zudem Analphabeten.
Da ist kein Integrationswille zu erkennen... Sorry .. DAS ist die Realität...

Die Russen und Polen werden doch nur so oft beschimpft, weil sie nach wenigen Jahren in Deutschland zu Wohlstand kommen. Hier entsteht dann NEID. Da kommen Fremde, arbeiten rund um die Uhr und ziehen in das Haus im Neubaugebiet, während Ottonormal und der Abharzer im Leben nicht weiterkommen....

Fleiß war mal eine deutsche Tugend... deshalb waren wir so erfolgreich. Jetzt kommen die Leute, die noch was im leben erreichen wollen.. die sind noch nicht von unserer Wohlstandgesellschaft abgefüllt und lassen die Kohle im Land und unterstützen nicht den Clanchef in Anatolien.... DAS ist Realität!!!!

(Naja, aber leider ist es auch so, dass ein paar wenige Vollidioten dafür sorgen, dass immer wieder irgendwelche Klischees erfüllt werden und da ist es Egal woher diese Penner kommen (Auch Deutsche gehören in diesen Topf))
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27.07.2013 17:57 Uhr von Flubi
 
+13 | -8
 
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@ wer klopft da

Nur geistig beschränkte Menschen scheren alle über einen Kamm!
Arschlöcher sind International!
Häh? Die Deutschen sollen in Russland gehasst worden sein weil sie faul waren? Echt jetzt? Wie kommste den darauf?
Deine Phantasie scheint grenzenlos zu sein,
sie wurden gehasst weil sie als Rassisten angesehen wurden und weil sie den abbartigsten, unmenschlichsten und grausamsten Krieg in der Geschichte der Menschheit gestartet haben!

Was nach 240 Jahren noch deutsch ist?

Ich bin in Jekatherinburg geboren und bin nachweislich 100% Deutsch.
Früher war es oft so das die Deutschen in Russland mit anderen Deutschen geheiratet haben.
Diese 100% deutsche Blutlinie wurde meinen Vorfahren zum Verhängnis.
Als die Nazis Russland angegriffen haben, hat Stalin so ein Hass geschoben, dass er alle Deutschen aus Ihren russischen Häuser gejagt hat und in der kasachischen Steppe ausgesetzt hat.
Die meisten sind Verhungert, meine Großeltern haben mit 12 Jahren ihre Geschwister und Eltern verloren.
Nur dank der Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Kasachischen Bevölkerung konnten sie überleben.

Leider waren drei meiner Vorfahren SS Offiziere, von denen
zwei nach dem Krieg spurlos verschwunden sind und der dritte wurde 10 Jahre in ein sibirisches Gulag gesteckt.

Für den deutschen Staat macht es einen großen Unterschied ob man ein Mischling ist, während meine Familie sofort den deutschen Pass bekommen hat und als Heimkehrer angesehen wurde, war es für Mischlingsfamilien schwierig nach Deutschland kommen zu dürfen.
Schnorrer?
Wo?
Ich kenne nur hochausgebildete hart arbeitende Leute die noch Nie ein Euro vom Staat bekommen haben.
Uns ging es in Mütterchen Russland finanziell sehr viel besser als im Vaterland!
Das einzigste was noch Schlimmer ist als Deutscher in Russland leben zu müssen, ist es als in Russland geborener in DE zu leben.
Als ich mich für eine Ausbildung beim Staat beworben habe, musste ich bei jedem Aufgabenblatt meinen Geburtsort hinschreiben.
Bei einer Passkontrolle verhalten sich einige Polizisten gleich anders wenn sie lesen wo man geboren ist.
In diesem Land scheint der Rassismus kulturell bedingt zu sein.
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27.07.2013 18:02 Uhr von Bud_Bundyy
 
+8 | -9
 
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@so..isses

Wenn jemand der so rumpöbelt wie du, auf die fresse bekommt, dann ist dies kein schlechtes benehmen, sondern eher eine konsequente Reaktion auf dumme Vorurteile.

Ich werde gleich mit 3 befreundeten Aussiedler Pärchen Essen gehen (Ingenieur, Biologen, Chemiker und Lehrer) und ich kann deine Vorurteile nicht verstehen!
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27.07.2013 18:07 Uhr von Bud_Bundyy
 
+7 | -20
 
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27.07.2013 18:56 Uhr von sputnik66
 
+13 | -5
 
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Ich bin Deutscher Staatsbürger

Wenn ich deine News über erdowahn und der türkei lese und wie Du ihn verteidigst, habe ich so meine zweifel das Du dich als deutscher fühlst. Du hast zwar einen deutschen Pass aber im innersten bist Du mit Herz und Seele Türke
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27.07.2013 19:29 Uhr von Flubi
 
+5 | -14
 
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@Jauchegrube

Wie jetzt, dürfen jetzt in DE keine anderen Sprachen mehr gesprochen werden?
Ausserdem können die meisten Türken und Russen nur noch gebrochen ihre Muttersprache sprechen.

Schau dir den Kaya Yanar an, der kann kein Wort türkisch!

Wie bitte die Deutschen werden ignoriert?
Glaub ich net, ist doch oft das genaue Gegenteil der Fall.
In meiner Schulzeit wurden alle Ausländer in eine Klasse gesteckt, mit dem Ergebnis, dass es in einer Klasse Schüler aus min 10 verschieden Länder gab und in der Klasse daneben nur deutsche.
Wer hat da wenn ausgegrenzt bzw ignoriert?

Wie bitte die meisten Trunkheitsünfälle sollen auf deren Konto gehen? Kannst du das statistisch beweisen, denn ich einen gegenteiligen Eindruck.
Mein Bruder wurde vor paar Monaten von einem 20 Jährigen betrunkenen Deutschen mitten im Stadtgebiet fast umgefahren. Er wurde in letzter Sekunde von einem Freund weggezogen.
Auch wenn ich die Nachrichten der letzten Wochen zurückblicke waren alle todlichen Unfälle von deutschen betrunkenen Jugendliche ausgelöst, die meinten sie müssten betrunken in einem vollbesetzten Auto rasen.
Worauf ich hinaus will?
Das man das einfach nicht pauschalisieren kann!

MERKE:

Idioten und Arschlöcher sind International!
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27.07.2013 20:02 Uhr von Brecher
 
+8 | -1
 
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Ich kenne auch wesentlich mehr sehr gut integrierte Russen, die zum Großteil mit mir das Abitur gemacht haben, als asoziale Russen, und ich war eine Zeit lang viel in den Kreisen unterwegs... Aber alle über einen Kamm scheren ist ja einfach...
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27.07.2013 21:14 Uhr von Nightvision
 
+13 | -3
 
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@ Haberal, oh, du ungläubiger, dann werde ich es dir beweisen.
Sry, aber da haberal mir nicht gleubt das ich türke bin und ich mich dadurch in meiner ehre gekränkt fühle, muss ich was auf türkisch bringen um meine ehre wieder herzustellen. darum möge man mir folgendes verzeihen ^^.

neden türk oldugumdan süpheleniyorsun ? senin kafandan gitmedigim icin mi ? ben türklügü savunurken sen babanin dasaginda geziyordun. burda degil git disarda savun adam gibi, buralarda oyunbozarlik yapcagina.

hoffe das war dir beweis genug lieber haberal und ich hoffe du nimmst dir das zu herzen. ich habe keine masche nötig, denn ich bin süpertük^^ du bist superalmanci ^^.
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27.07.2013 22:27 Uhr von Klugbeutel
 
+3 | -4
 
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Ein Teil von den Russlanddeutschen benimmt sich auch wie die Russen, diese sind dann auch selbst schuld.
Und viele von denen labbern auch immer und überall nur russisch, da brauchen die sich nicht zu wundern dass sie als Russen angesehen werden.
Der andere Teil hat die Arschkarte, die sind ebern wie die in Deutschland geborene Türken, hier sind die Türken, in der Türkei sind die Deutsche.
Dier Menschen haben eben kein Bock sich mit der Geschichte und Abstammung irgendwelcher Einwanderer zu befassen...
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27.07.2013 23:03 Uhr von Klugbeutel
 
+1 | -6
 
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@ wer klopft da
" Viele prahlen auch damit welche summen sie vom Staat abgefingert haben. Die meisten waren in Russland verhasst weil sie faul waren und die Russen lachen sich schief ueber die deutschen die diese Schnorrer durchfuttert. "

Du hast keine Ahnung.
Keiner der nach Deutschland kommt bekommt vom Staat viel Geld, auch die Russlanddeutschen nicht- die werden eben mit dem nötigsten versorgt, bis sie eine Arbeit aufnehmen.
Die Russlanddeutschen hatten in der Sowjetunion sehr guten Ruf, weil sie als ordentlich und fleißig galten (Im vergleich zu den Einheimischen). Verhasst waren sie mit sicherheit nicht.
Und wenn man in Deutschland in die Betriebe geht, trifft man überall Russlanddeutsche, bei manchen Betrieben mit schwerer körperlicher Arbeit, arbeiten fast aussschließlich nur Russlanddeutsche und Ausländer.

[ nachträglich editiert von Klugbeutel ]
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27.07.2013 23:15 Uhr von Nightvision
 
+12 | -4
 
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@ Haberal , tja, damit werde ich wohl leben müssen, das ich dich nicht überzeugen kann. du mein kleiner bist einfach unverbesserlich ^^. im gegensatz zu dir versuche ich nicht krampfhaft überall den türken raushängen zu lassen, sondern ich bin so wie ich bin als person. ich möchte nicht das mich meine umgebung auf "den türken" oder "den deutschen" reduziert, denn ich denke erstmal kommt der mensch. ich kenne viele deutsche mit denen ich bestens auskomme und ganz wenig türken. woran liegt das wohl deiner meinung nach ? ich rede hier nicht von den türken in der türkei, sondern von solchen almanci wie dir. ihr seit alles mögliche nur keine türken, denn ihr nehmt nur für euren vorteil die deutsche staatsbürgerschaft an und werft dafür eure ach so geliebte türkische weg. euer ganzen gerede ist genau das nur gerede. kennst du das türkische sprichwort " dilin kemigi yok" ( die zunge hat keinen knochen), genau solche leute seit ihr.
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28.07.2013 00:40 Uhr von ShlomoXX
 
+1 | -4
 
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"Und nicht nur das, die meisten Spätaussiedler die ich kenne fühlen sich ja auch mehr mit Russland verbunden als mit Deutschland, das einzige was die an Deutschland cool finden ist erschreckenderweise die Nazivergangenheit."

Cool finden sie das, weil die Russen damals die Nazi-Deutschland bezwungen haben ;)
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28.07.2013 02:20 Uhr von Trallala2
 
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@ wer klopft da ... und andere

Was ein Landsmann ist, entscheidet jedes Land für sich. Für die einen, zB USA, gilt der Geburtsort. Im Land geboren, ein Ami. Für den Anderen, zB Frankreich oder GB, der Angehöriger des Imperiums. Somit gibt es auch Engländer aus Indien und muslimische Franzosen aus Afrika. In Deutschland gilt das Blut, dh einmal Deutscher, immer Deutscher, selbst wenn Ahnen vor paar hundert Jahren ausgewandert sind. Somit gibt es Aussiedler aus Polen, weil nach dem Krieg Ostteile an Polen und Russland gingen, Aussiedler aus Russland oder Rumänien, weil Deutsche als Kolonisten das Land besiedelt haben.

Das Problem der Aussiedler! Wer bis 1945 zB in Ostpreußen lebte war Deutscher und sprach deutsch. Nach dem Krieg musste man in den sauren Apfel beißen und die Landessprache lernen und sie sprechen, sonst konnte man einen Job vergessen. Man sprach zu hause deutsch, bei der Arbeit polnisch, dann immer mehr polnisch, auch zu hause, da eine Rückkehr nach DE unwahrscheinlich wurde. Die Kinder mussten zur Schule, von den Eltern lernten sie etwas Deutsch, aber im Alltag sprach man Polnisch. Polen förderte die deutsch Muttersprache nicht und polonisierte die Deutschen. Man vergaß so zum Teil sogar wieder das Deutsch, zumindest ab der zweiten Generation. Doch irgendwann durfte man wieder ausreisen.

Die Russlanddeutschen waren Kolonisten und bewohnten Gebiete in denen sogar nur Deutsch gesprochen wurde. Ab dem 2. WK traute Stalin diesen Deutschen nicht, siedelte sie um, aber vor allem zerstreute er sie. Man musste Russe werden, russisch sprechen und vor allem unter Russen leben.

Einige hatten es etwas besser, zB die Volksdeutschen in Rumänien. Die Strukturen der Siedlungen blieben und es gab sogar deutsche Schulen, so dass man sogar Deutsch in Schrift lernen konnte.

Aber alle bekamen irgendwann, vor allem nach den 2. WK ein kleines Problem: sie mussten sich assimilieren und somit auch zum Teil die neue Kultur leben. Bei den einen war es mehr, bei den anderen weniger. War ein Dorf sonst rein deutsch, pflegte man irgendwie auch die deutsche Kultur und deutsche Werte. Problematisch war es in Städten. Dort konnte man klein wenig die alte deutsche Kultur in den vier Wänden pflegen, aber sonst wurde die Kultur des Landes gelebt. Spätestens die zweite und dritte Generation fragte sich wozu die deutsche Kultur pflegen, wenn man sowieso nie wieder nach Deutschland kann (damals konnte man von Ausreisen nur träumen).

Und hier kommt das Problem. Kulturell wurde man Russe oder Pole, eigentlich das was vom Staat gewollt. Und nun durfte man wieder ausreisen. Durch das Blut war man Deutscher, aber die Jahre der (zB) russischen Kultur sind an einem nicht vorbei gegangen. Kulturell und sprachlich war man zu einem Russen geworden (oder Polen oder sonstwas). Die einen kommen nach Deutschland, sagen sich, dass sie wieder in der Heimat sind und gehen in der Gesellschaft auf. Kulturell werden sie schnell Deutsche, sprachlich hapert es oft länger, da man zu hause die alte Sprache aus Gewohnheit stricht, aber irgendwann wird es nur noch ein Akzent. Andere können sich dann doch nicht so leicht umstellen. Das Problem ist, wenn sie in Gruppen bleiben, dann pflegen sie die alte Sprache und Kultur. Und die Kultur sieht in etwa so aus: treffen sich zwei, kommt ein Flasche Wodka oder Korn auf den Tisch. Diese Leute haben es schwer und werden eher nie sich integrieren. Zum Teil empfinden sie durchaus als Deutsche, aber auch Russland als das Vaterland. Also wird mit Kindern russisch gesprochen, damit sie die Muttersprache nicht vergessen. Sie sind verloren zwischen zwei Welten. Eigentlich Deutsche, aber zu lange in einer fremden Kultur gelebt, in der Regel ab Geburt, und die muss erst abgelegt werden. Einige haben damit ein Problem.

Nun zum Geld. Die geschichteinterresiereten wissen, dass Deutschland vor etwa 70 Jahren einen Krieg führte und ihn verlor. Gleich nach dem Krieg gab es eine art Solidraitätsausgleich, dh je nachdem ob einer unbeschadet durch den Krieg gekommen ist (zB Dörfer ohne Häuserzerstörung) oder alles verloren hat. Hatte man keine Schäden erlitten, musste man zahlen, hat man alles verloren, bekam man Geld. So waren die, denen keiner Häuser zerstört wurden, natürlich etwas sauer, weil sie für die Flüchtlinge zahlen mussten. Dachten sie. Aber letztendlich haben alle den Krieg verloren, so dass jeder den Schaden teilen musste. Und wessen Haus ganz bleib, der bekam sozusagen den Schaden per Rechnung verpaßt. Wer sein Haus verloren hat, der bekam den zumindest zum Teil ersetzt.
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28.07.2013 02:20 Uhr von Trallala2
 
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Kommen wir nun zu den Aussiedlern. Auch die sind sozusagen Weltkriegsflüchtlinge. Vor allem die aus den besetzten Gebieten. Und es ist egal ob de Krieg nun 68 Jahre vorbei ist, die alte Regel gilt immer noch, auch wenn inzwischen keiner mehr was zahlen muss. Viele haben ihr Hab und Gut verloren und je nachdem, kriegen einige das heute zum Teil ersetzt. Ist nicht viel, und es kriegen nicht alle was. Es sind, wenn man was bekommt, nur paar hundert Euro. Eigentlich nicht der Rede wert.

Aber wieso können die sich gleiche in Haus kaufen? Weil es bei vielen eine Einstellungssache ist. Sie kommen oft aus Dörfern, sie hatten schon immer Häuser, also ist es für sie normal ein Haus zu kaufen. Bezahlt wird es von der Arbeit und nicht von dem Staat.
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28.07.2013 06:24 Uhr von katorn
 
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@Drachenmagier
So ist es.
Wenn eine Katze im Fischgeschäft Junge bekommt, sind das noch lange keine Heringe.
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28.07.2013 08:36 Uhr von Nightvision
 
+5 | -2
 
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@ Haberal , junge du merkst es einfach nicht.
warum ich mich nicht an deine "anweisung" halte, weil ich dich nicht für voll nehme und mir so ein aufgesetztes autoritäres verhalten nicht zusagt. ich glaube nicht das du irgendjemandem etwas vorzuschreiben hast, auch wenn es dich juckt wie dein idol erdogan die meinung aller zu unterdrücken die euch nicht passen.
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28.07.2013 08:42 Uhr von Nightvision
 
+1 | -2
 
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@ 27.07.2013 20:36 Uhr von Drachenmagier , sry deine argumentation ist einfach , aber nicht richtig. ich würde dir raten dich mehr mit einer materie zu beschäftigen,

@ 28.07.2013 06:24 Uhr von katorn, das gilt auch für dich.

[ nachträglich editiert von Nightvision ]
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28.07.2013 08:49 Uhr von BRILLOCK2003
 
+2 | -4
 
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Ja und?? Ich bin noch einer der wenigen,Ur -Deutschen und werde jeden Tag missverstanden.

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