27.07.13 12:17 Uhr
 209
 

Polizeigewerkschaft will weiterhin Vorratsdatenspeicherung

Oliver Malchov, neuer Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert weiterhin die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland, obwohl der von Edward Snowden aufgedeckte Abhörskandal derzeit weiterhin hohe Wellen schlägt.

Malchov äußerte, dass PRISM und die Vorratsdatenspeicherung (VDS) nichts miteinander zu tun hätten und die VDS vor allem ein wichtiges Mittel im Kampf gegen Kinderpornographie, Terrorismus und auch gegen das organisierte Verbrechen sei.

Zudem beklagte Malchov, dass es in Deutschland viel zu wenig "Cyber Cops" gebe, welche die Internetkriminalität bekämpfen und bezeichnete die Vorschläge von Bundesjustizministerin Schnarrenberger als "widersinnig", da beim sogenannten "Quick Freeze"-Verfahren erst ab Verdacht gespeichert werden kann.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Adam_R.
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Vorratsdatenspeicherung, Polizeigewerkschaft, PRISM, Oliver Malchow
Quelle: www.heise.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Rassismus in England: Migrant soll Straßenbahn verlassen und zurück nach Afrika
Niederlande: "Nexit"-Vorstoß von Rechtspopulisten von Parlament abgelehnt
Schweiz: Muslime - Keine Einbürgerung wegen Nichtteilnahme am Schwimmunterricht

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.07.2013 12:17 Uhr von Adam_R.
 
+13 | -1
 
ANZEIGEN
Wer noch mehr Stuss von diesem Militaristen lesen will, sollte sich die Quelle antun. Ich frage mich, ob die Gewerkschaften in der freien Wirtschaft überhaupt so viele Mitglieder hätte, wenn man dort auch Typen mit derartigen antidemokratischen Tendenzen in den eigenen Reihen hätte.
Kommentar ansehen
27.07.2013 12:24 Uhr von grandmasterchef
 
+12 | -2
 
ANZEIGEN
@so..isses

ich schau mal unangemeldet in deiner wohnung vorbei und durchsuche ein paar schränke. du hast ja nix zu verbergen ;)
Kommentar ansehen
27.07.2013 12:24 Uhr von Crawlerbot
 
+1 | -7
 
ANZEIGEN
Solange Abmahnanwälte nicht auf die Daten zugreifen dürfen, solange können die meine Daten Speicher.

Ps: Habe natürlich nichts illegales vor :-)
Kommentar ansehen
27.07.2013 12:31 Uhr von Superplopp
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Ich fordere:

GPS-Sender unter die Haut füe jeden deutschen Bürger.

JETZ!!!
Kommentar ansehen
27.07.2013 12:39 Uhr von SamSniper
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@Superplopp
hast du noch kein Handy? (Funkzellenüberwachung)
Kommentar ansehen
27.07.2013 12:40 Uhr von Superplopp
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
SamSniper

Doch habe ich aber nicht auf meinen Namen angemeldet.
Kommentar ansehen
27.07.2013 12:50 Uhr von shadow#
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Herr Malchov ist ein Feind der Demokratie.
Kommentar ansehen
27.07.2013 12:53 Uhr von Neu555
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
Wozu soll man denn die Daten bei Verdächtigen speichern. Die darf man abhören, observieren etc. Da wird ohnehin schon alles gespeichert und dokumentiert. Nützt nur nichts wenn man wissen will, was der Verdächtige denn 2 Wochen vorher gemacht hat, als das Kind umgebracht wurde.

Wer Opfer von telefonischem Stalking wird sollte erkännen, dass die Täter in Deutschland ein Recht haben anonym anzurufen, das Opfer aber kein Recht hat zu erfahren, von wem er angrufen wird. Dieses Prinzip leuchtet mir nicht ein. Aber die meisten hier finden das ja in Ordnung.
Kommentar ansehen
27.07.2013 12:53 Uhr von Vato69
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Da war doch neulich ein Artikel zur GPS Überwachung bei der Polizei.
http://www.mopo.de/...
Kommentar ansehen
27.07.2013 13:42 Uhr von ms1889
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
das eine kriminelle organisation, kriminelle ziele verfolgt, da vorratsdatenspeicherung immer mit einer rasterfahndung zu vergleichen ist. ausserdem ist das ausspähen von daten (mehr ist das ja nicht) ohne verdacht und ohne richterbeschluss immer auch ein krimineller akt.

die polizeigewerkschaft will also mit krimineller methodik arbeiten und sich so vom rechtsstaat abtrennen.
sehr wohl hat die vorratsdatenspeicherung was mit prism zu tun, da prisim ja auch genau das selbe tut.

wer sowas wie vorratsdatenspeicherung fordert, ist gegen einen rechtsstaat, da gibt es kein wenn und aber!
Kommentar ansehen
27.07.2013 13:46 Uhr von T.Eufel
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Muss man eigentlich ein Trotteldiplom absolvieren um Chef der Polizeigewerkschaft werden zu können? Wie gehts eigentlich seinem Vorgänger: Ist er wieder im Heim?
Kommentar ansehen
27.07.2013 14:13 Uhr von Enki77
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
Leider argumentieren bei all diesen Themen die Leute meist ohne ausreichend Hintergrundwissen. (siehe oben)

Die Vorratsdatenspeicherung findet bei den Telefondiensten statt und beinhaltet nur die Verbindungsdaten (keine Gespräche). D.h. die Daten liegen 6 Monate bei der Telekom und werden danach gelöscht.
Die Polizei kann diese Daten dann auch nur gezielt für einzelne Rufnummern anfordern, bzw. ggf. für eine Funkzelle.

Das hat soviel mit PRISM zu tun wie Uran mit Urin. Prism sammelt im INTERNET alles, sprich z.B. alle Facebook Daten, Chatprotokolle, ganze Skypesessions, etc..

PRISM ist nach geltenden Datenschutzbestimmungen in Deutschland nicht möglich und etwas auch nur annähernd ähnliches wurde bislang auch von keiner Partei gefordert.

Ein Beamter der in dem Maße Daten sammeln würde, würde sich strafbar machen und kann als Folge daraus seinen ansonsten sicheren Arbeitsplatz verlieren.

Insoweit ist die Forderung nach der Vorratsdatenspeicherung für Telefonverbindungen in etwa das Äquivalent zum Einblick in die Gästeliste eine Hotels um Herauszufinden wer neben dem hypothetischen Mordopfer noch im Hotel war.

Nicht unerwähnt sollte bleiben, das Anträge auf eine Anforderung der Daten nicht flächendeckend stattfinden, sondern nur gezielt und das auch Protokoll / Kontrolle über die Datenanforderungen geführt wird.

Es wird zusätzlich noch gefordert, das IP-Verbindungsprotokolle gespeichert werden, was im Sinnzusammenhang steht und analog zu Verbindungsdaten beim Telefon zu sehen ist. Es geht nach wie vor nicht um die Speicherung von Gesprächen oder Inhalten.

Man sollte auch erwähnen, das mit den angeforderten Daten schon einige Erfolge erzielt wurden (u.a. Entführungsopfer gefunden wurden).

Ohne dieses Hilfsmittel könnte man in Teilen die Verfolgung von bestimmten Straftaten (u.a. Kinderpornografie) im Internet praktisch aufgeben, da so gut wie keine Möglichkeit zur Spurensuche vorhanden ist.
Kommentar ansehen
27.07.2013 14:18 Uhr von N1ght5talker
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Wollen an ihren Bullenkarren keine GPS-Chips aber was der Bürger macht, soll gespeichert werden? Die haben ja nicht mehr alle Tassen im Schrank...
Kommentar ansehen
27.07.2013 14:19 Uhr von Borgir
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Das mit dem Terrorismus hatte die NSA auch angeführt. Dieses ständige Angst machen vor Terror ist doch nichts als ein Mantel der uns vorgehalten wird von einem Staat, der alles für Informationen tut, egal welcher Art.

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Channing Tatum plaudert Details aus seinem Intimleben aus
Sängerin Anastacia postet Nacktfoto
Lingen: Justizbehörde fordert Anwalt zur Abholung von 2,2 Kilo Marihuana auf


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?