27.07.13 11:48 Uhr
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Blue Card: Fachkräfte wollen nicht nach Deutschland

Die qualifizierten Fachkräfte, die man mit der Einführung der Blue Card ins Land locken wollte, bleiben aus. Gerade einmal 2.536 Personen sind bislang wegen der Blue Card nach Deutschland eingereist.

Um die Blue Card zu bekommen, müssen die Antragsteller einen Job mit 46.400 Euro Jahresgehalt nachweisen. Haben die Antragsteller einen sogenannten Mangelberuf wie Arzt oder Ingenieur, dann reichen auch 36.200 Euro Jahresgehalt.

Die meisten Antragsteller kommen aus Indien mit 1.971, gefolgt von China mit 775 und Russland mit 597.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Qualifikation, Inder, Fachkräfte, Blue Card
Quelle: www.welt.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2013 11:48 Uhr von Nightvision
 
+30 | -2
 
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Ingenieure und Ärzte sind Mangelberufe und das in Deutschland. Wir brauchen uns gar nicht wundern, wenn hier alles zum Teufel geht.
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27.07.2013 12:15 Uhr von Crawlerbot
 
+2 | -7
 
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Die kommen alle nicht, weil sie Farbenblind sind :-)

Die kennen nur die Greencard.
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27.07.2013 13:21 Uhr von news_24
 
+3 | -10
 
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Das sind fast 4000.- Brutto im Monat. Das höchste was ich je verdient habe, waren 17.400.- als gelernter IT- Systemelektroniker

[ nachträglich editiert von news_24 ]
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27.07.2013 14:04 Uhr von Dulle76
 
+15 | -2
 
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Wer braucht schon solche Fachkräfte. Wir beziehen unsere Fachkräfte doch schon aus so tollen Ländern wie Rumänien, Bulgarien ,Türkei usw. - Ironie aus -
Mal im Ernst. Am oben gezeigten Jahresgehalt erkennt man doch die ganze Problematik.
Es wird Zeit das unsere Politiker aufhören den immer gleichen Halbsatz runterzubeten. "Wir haben zu wenig Fachkräfte". Richtig müsste der Satz nämlich lauten: "Wir haben zu wenig Fachkräfte, dei sich von den Arbeitgebern zu einem Hungerlohn ausbeuten lassen".
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27.07.2013 17:12 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+11 | -2
 
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36.000€ Jahresgehalt für ein Arzt oder Ingenieur?

So viel hat damals jeder in meiner Familie verdient und alle waren aber weit entfernt sich Arzt oder Ingenieur zu nennen.

In Zukunft wird das aber ein Bomben-Gehalt sein, WENN ihr weiter die etablierten Parteien unterstützt.
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27.07.2013 18:00 Uhr von keineahnung13
 
+8 | -1
 
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@ Jauchegrube
ähm fürt RTL Sat1 Pro7 und so zahlt man keine GEZ sondern für diese obersten schrottsender wie ARD und ZDF... wo nur altes Zeug in Endlosschleifen kommt und das Musikantenstadel....

und zu dem Thema hier^^ wen wunderts... arbeiten bis zum Umfallen und nix verdienen dabei... hier Lebt man zum Arbeiten, aber nicht Arbeiten zum Leben wie es sein sollte.... Man geht Quasi Arbeiten fährt nach Hause isst schnell was geht schon fast wieder ins Bett und fährt wieder auf Arbeit....

und z.B, im hohen Norden verdienen die mehr und haben viel mehr Zeit für Familie und sich ;)

Bei uns läuft eigentlich was sehr schief
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27.07.2013 18:57 Uhr von Schmollschwund
 
+6 | -0
 
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@keineahnung13_
mehr muss man nicht sagen. war schon dabei den tollen satz zu schreiben: arbeiten um zu leben, statt existieren um zu arbeiten. dann las ich deinen kommentar. genau das ist doch das problem. wer will schon in ein land in dem nur arbeit was gilt? jaja, die fröhlichen deutschen. zuletzt bei der wm im eigenen land, aber danach?? zumindest ich fange an, in diesem land zu ersticken..... arbeit u viel (möglichst alles) geld für die erholung, miete, lebenserhaltungskosten ausgeben. mehr will man von uns doch eh nicht.
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27.07.2013 19:43 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -4
 
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Da es einige nicht zu verstehen scheinen: die 46400 bzw. 36200 Euro sind das *Minimumgehalt*, das neu Einreisende als Einstiegsgehalt nachweisen müssen. Das bedeutet nicht, dass sie genau zu diesem Gehalt eingestellt werden und schon gar nicht, dass sie sich langfristig mit diesem Gehalt zufrieden geben müssen oder werden.
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27.07.2013 20:02 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+4 | -2
 
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@TheRoadrunner

"Da es einige nicht zu verstehen scheinen: die 46400 bzw. 36200 Euro sind das *Minimumgehalt*, das neu Einreisende als Einstiegsgehalt nachweisen müssen. Das bedeutet nicht, dass sie genau zu diesem Gehalt eingestellt werden und schon gar nicht, dass sie sich langfristig mit diesem Gehalt zufrieden geben müssen oder werden."

Darauf wird es aber hinauslaufen. Gibt es einen Grund Jemanden aufeinmal mehr zu bezahlen wenn man es umgehen kann? Denkst Du etwa das wenn der Inder sich hier angepasst hat nach 2 Jahren, das er sagt, "auch hier verdient man zu wenig ich versuche es wieder in einem anderem Land und Sprache und passe mich erneut neuen Regeln an"?

Ja genau:-)

Denkst Du er kann dann zu einem anderen Konzern und die bezahlen dann mehr? Die schlafen auch nicht und greifen ebenfalls auf die Möglichkeit zu, Menschen aus den Entwicklungsländern auszubeuten, das nennen die dann "Globalisierung".

Und in Deutschland heißt es IMMER "Ja am Anfang... bla bla bla danach sieht es viel besser aus bla bla bla" nur das es kein danach geben wird.

Wir sprechen hier von Deutschland, nicht von Swasiland! Wir haben hier selber Ärzte und Ingeneure, das zu hauf!
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27.07.2013 23:42 Uhr von erdengott
 
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Dasa bei den Berufen in denen ein Mangel herrscht geringere untere Grenzen des Einkommens gelten, beschreibt sehr gut den Grund warum es dort einen Mangel gibt. Eine von oben forcierte Einwanderung bleibt überflüssig, Probleme kann man nur im Land selbst lösen, niemand wird kommen um uneingennütig zu helfen.
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28.07.2013 00:15 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ best_of_capitalism
"Gibt es einen Grund Jemanden aufeinmal mehr zu bezahlen wenn man es umgehen kann?"
Dasselbe würde für deutsche Arbeitnehmer gelten. Und nochmal: es geht auch um das Einstiegsgehalt.

"Denkst Du etwa das wenn der Inder sich hier angepasst hat nach 2 Jahren, das er sagt, "auch hier verdient man zu wenig ich versuche es wieder in einem anderem Land und Sprache und passe mich erneut neuen Regeln an"?"
Nein, aber warum auch? Er hat in dieser Zeit seine Sprachkenntnisse verbessert, die Kultur kennengelernt, und vielleicht am wichtigsten: Arbeitserfahrung in Deutschland gesammelt. Damit ist sein "Marktwert" (im Sinne des zu erwartenden Gehalts) deutlich gestiegen.

"Denkst Du er kann dann zu einem anderen Konzern und die bezahlen dann mehr?"
Durchaus möglich, und es muss nicht mal ein anderer Konzern sein. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Leistung durchaus geschätzt wird - ich verdiene heute, nach 6 Jahren, bei der selben Firma rund 70% mehr als mein Einstiegsgehalt war, und ich habe mich selbst anfangs gut bezahlt gefühlt.

"Die schlafen auch nicht und greifen ebenfalls auf die Möglichkeit zu, Menschen aus den Entwicklungsländern auszubeuten"
Klar... Menschen aus Entwicklungsländern haben dann natürlich auch die benötigten Fähigkeiten, die eine Firma sofort weiterbringen, so dass man bereit ist, ihnen mehr zu zahlen als einem durchschnittlichen Deutschen - und da sind Kosten für die Formalitäten und der Unsicherheitsfaktor, ob derjenige sich in D gut einleben wird und dauerhaft bleiben wird, noch nicht mal dabei.
Die Argumentation mag auf dem Niedriglohnsektor greifen, aber nicht bei Leuten, die überdurchschnittlich bezahlt werden.

"danach sieht es viel besser aus bla bla bla" nur das es kein danach geben wird."
das sagt dir... deine Glaskugel?

"Wir haben hier selber Ärzte und Ingeneure, das zu hauf! "
Wir haben viele, aber nicht genug. Unter Akademikern herrscht quasi Vollbeschäftigung. Insbesondere Ingenieure werden gesucht.
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28.07.2013 00:48 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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"Dasselbe würde für deutsche Arbeitnehmer gelten. Und nochmal: es geht auch um das Einstiegsgehalt."

Richtig, ein Grund mehr ausländische Fachkräfte zu werben, dann kommt etwas "schwung in den Laden".

"Nein, aber warum auch? Er hat in dieser Zeit seine Sprachkenntnisse verbessert, die Kultur kennengelernt, und vielleicht am wichtigsten: Arbeitserfahrung in Deutschland gesammelt. Damit ist sein "Marktwert" (im Sinne des zu erwartenden Gehalts) deutlich gestiegen.
"

Und? Seine Abhängigkeit aber auch, wenn er dann international weiter suchen würde, wäre evtl. alles umsonst, also lässt man ihm weiter hoffen, es ist ja nur das "Einstiegsgehalt":-)

"Durchaus möglich, und es muss nicht mal ein anderer Konzern sein. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Leistung durchaus geschätzt wird - ich verdiene heute, nach 6 Jahren, bei der selben Firma rund 70% mehr als mein Einstiegsgehalt war, und ich habe mich selbst anfangs gut bezahlt gefühlt."

Kann sein, muss nicht sein, wäre unlogisch. WOZU Ingenieure aus Indien und China?

"Klar... Menschen aus Entwicklungsländern haben dann natürlich auch die benötigten Fähigkeiten, die eine Firma sofort weiterbringen, so dass man bereit ist, ihnen mehr zu zahlen als einem durchschnittlichen Deutschen - und da sind Kosten für die Formalitäten und der Unsicherheitsfaktor, ob derjenige sich in D gut einleben wird und dauerhaft bleiben wird, noch nicht mal dabei.
Die Argumentation mag auf dem Niedriglohnsektor greifen, aber nicht bei Leuten, die überdurchschnittlich bezahlt werden."

Die sind gerade dabei draus einen Niedriglohnsektor zu machen.

"Wir haben viele, aber nicht genug. Unter Akademikern herrscht quasi Vollbeschäftigung. Insbesondere Ingenieure werden gesucht. "

Die werden auch gerne gefeuert.
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28.07.2013 06:58 Uhr von shadow#
 
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@TheRoadrunner
>>"Denkst Du etwa das wenn der Inder sich hier angepasst hat nach 2 Jahren, das er sagt, "auch hier verdient man zu wenig ich versuche es wieder in einem anderem Land und Sprache und passe mich erneut neuen Regeln an"?"
Nein, aber warum auch? Er hat in dieser Zeit seine Sprachkenntnisse verbessert, die Kultur kennengelernt, und vielleicht am wichtigsten: Arbeitserfahrung in Deutschland gesammelt. Damit ist sein "Marktwert" (im Sinne des zu erwartenden Gehalts) deutlich gestiegen.<<

Ihr seht das Ganze wohl etwas sehr naiv...
Der durchschnittliche Inder der zur Zielgruppe der Blue Card gehört, muss sich nicht anpassen und wird sich, abgesehen von ein paar deutschen Seltsamkeiten und einer zu komplizierten Steuererklärung die er dem Steuerberater gibt, auch nicht mit irgendwelchen "neuen Regeln" konfrontiert sehen.

Die Sprache im Job wird zumindest beim Ingenieur Englisch sein und wenn sich das Gehalt nicht gebessert hat, ist er nach 2 Jahren bzw. sobald er Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt bekommt, weg.
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28.07.2013 08:20 Uhr von sigmasix
 
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Arzt oder ingenieur für 3050 €/Monat bei 60 Stunden Wochenarbeitszeit????

JA... Dann würde ich auch nicht nach D wollen,.... das verdiene ich in der Schweiz ja in einer Woche...
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28.07.2013 10:00 Uhr von El_kritiko
 
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Ich habe in meinem Berufsleben schon etliche Inder in der IT kennengelernt und bei den Typen brauchen wir keine Angst zu haben.

Das Diplom in Indien ist überhaupt nicht mit dem unserigen zu vergleichen. Zu uns kommen deshalb überwiegend die "Versager" welche es nicht in die USA oder GB geschafft haben. Die Inder welche ich kannte, waren zwar studierte Informatiker aber die konnten gar nichts. Da kann jeder ausgebildete Fachinformatiker mehr. Die Titel werden dort in Indien wirklich inflationär vergeben. Hinzu kommt noch deren erbärmliches Englisch obwohl es die Muttersprache sein soll. Es sind nette Leute aber deren Ausbildungsstand ist zu nichts zu gebrauchen.

Noch etwas zum Thema Offshore (auslagern von Arbeitsplatzen nach Indien). Wie ich schon oben schrieb, die Besten gehen in die USA/UK, die zweit Besten verteilen sich auf die anderen Länder und diejenigen wo gar nichts können, bleiben in Indien zurück. Es sind zumeist angehörige der niederen Kasten welche sich dann rudelweise an die Lösung von Problemen machen (das gefällt den BWL´ern - viele billige Leute) und am Ende nur Murks abliefern.

Also keine Panik, viele mir bekannte Arbeitgeber haben schon ihre Erfahrungen mit IT-Indern sammeln dürfen und haben inzwischen die Schnauze davon voll. Diese Unternehmen suchen nun wieder nach Deutschen IT´lern. :-)
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28.07.2013 10:15 Uhr von dagi
 
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ne, qualizierte fachkräfte kommen nicht nach deutschland , hierher kommt der kaffeesatz der gesellschaft die im sozialstaat versorgt werden wollen und sonst nur über deutschland herziehen und beschimpfen !! aber das haben wir ja alle so gewollt sonst würden wir es ja ändern !!!
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28.07.2013 10:19 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ capitalism
"Richtig, ein Grund mehr ausländische Fachkräfte zu werben, dann kommt etwas "schwung in den Laden". "
Ja, knapp 3000 Leute machen schon sehr viel aus, wenn man allein an die über 700.000 Ingenieure denkt...

"Und? Seine Abhängigkeit aber auch, ..."
Nur weil man besser Deutsch kann senkt das ja nicht die Qualifikation für andere Märkte. Im Gegenteil, auch da kann es ein Vorteil sein.

"Kann sein, muss nicht sein, wäre unlogisch."
Mein Arbeitgeber sieht es offensichtlich anders, und ich kann es nachvollziehen, da ich für ihn inzwischen viel mehr Wert liefere als anfangs.

"WOZU Ingenieure aus Indien und China?"
Vor allem um den künftigen Bedarf zu decken, aber auch die andere Perspektive kann wertvoll sein. Vielleicht der wichtigste Faktor: wenn ich in China oder in Indien verkaufen will, muss ich wissen, wie man dort tickt, und der Landessprache mächtig zu sein schadet sicher auch nicht.

"Die sind gerade dabei draus einen Niedriglohnsektor zu machen."
Ein Niedriglohnsektor, in dem die Gehälter bei 36000 Euro anfangen? Ein Hohn für all diejenigen, die *wirklich* wenig verdienen.

@ shadow
"@TheRoadrunner
[...]
Ihr seht das Ganze wohl etwas sehr naiv..."
Bei mir ist kein Pluralis Majestatis notwendig ;)

"Der durchschnittliche Inder der zur Zielgruppe der Blue Card gehört, muss sich nicht anpassen..."
Wenn er nur quasi auf der Durchreise ist, dann nicht. Ansonsten ist es sehr empfehlenswert, um im Kollegenkreis und vor allem gesellschaftlich zurechtzukommen.

"Die Sprache im Job wird zumindest beim Ingenieur Englisch sein"
Ich bin viel bei Kunden auch aus dem Ingenieurbereich vor Ort und kann dir versichern, dass dort in aller Regel deutsch gesprochen wird. Auch wenn beispielsweise Inder mit dabei sind, wird vom Kunden Deutsch als Sprache gewünscht, selbst wenn die Inder dann nicht mitkommen.
Die einzige Branche in Deutschland, in der sich nach meiner Erfahrung Englisch wirklich als Kommunikationssprache etabliert hat, ist der Finanzbereich.
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28.07.2013 12:59 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@TheRoadrunner

"Ja, knapp 3000 Leute machen schon sehr viel aus, wenn man allein an die über 700.000 Ingenieure denkt..."

Vielleicht war es anders geplant? Können unsere Weltfremden Politiker doch nicht ahnen das es so kommt.

"Nur weil man besser Deutsch kann senkt das ja nicht die Qualifikation für andere Märkte. Im Gegenteil, auch da kann es ein Vorteil sein."

Der Aufwand ist zu groß für eine "weitere Enttäuschung"

"Mein Arbeitgeber sieht es offensichtlich anders, und ich kann es nachvollziehen, da ich für ihn inzwischen viel mehr Wert liefere als anfangs."

Wir sprechen aber von Heute und nicht von deinen Arbeitgeber der dich vor 6 Jahren eingestellt hat.

Heute versucht die Politik sehr aggressiv an neues potential im höher qualifizierten Bereich zu kommen um die Löhne zu drücken und du sprichst von Dir und von deinen einen Arbeitgeber.

Ausserdem vertrete ich wahrscheinlich die seöbe Meinung wie Dein Arbeitgeber aber nicht wie die Bundesregierung.

"Vor allem um den künftigen Bedarf zu decken, aber auch die andere Perspektive kann wertvoll sein. Vielleicht der wichtigste Faktor: wenn ich in China oder in Indien verkaufen will, muss ich wissen, wie man dort tickt, und der Landessprache mächtig zu sein schadet sicher auch nicht. "

Potentialle kann man auch hier entwickeln und in China oder Indien exportieren wir schon vor deiner Geburt.

"Ein Niedriglohnsektor, in dem die Gehälter bei 36000 Euro anfangen? Ein Hohn für all diejenigen, die *wirklich* wenig verdienen."

Das ist nur der Anfang!

Es macht nach wie vor keinen Sinn unsere Jugend zu vernachlässigen und Pisa-Verlierer aus Indien zu fördern, ausser man will Geld sparen.

[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]
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28.07.2013 23:00 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ capitalism
´Der Aufwand ist zu groß für eine "weitere Enttäuschung" ´
Das ist Ansichtssache. Ich habe z.B. auch einen Job gemacht, den ich nicht hätte auf Dauer machen wollen... aber er hat mir den Weg für meinen jetzigen Job geebnet.

"Wir sprechen aber von Heute und nicht von deinen Arbeitgeber der dich vor 6 Jahren eingestellt hat."
Mein Arbeitgeber diente mir als Beispiel, und es wird dort übrigens auch bei Neueinstellungen noch so gesehen.

"Heute versucht die Politik sehr aggressiv an neues potential im höher qualifizierten Bereich zu kommen um die Löhne zu drücken"
Der letzte Teil ist deine Interpretation, für die ich gerne Belege hätte.

"Potentialle kann man auch hier entwickeln und in China oder Indien exportieren wir schon vor deiner Geburt."
Stichworte "geburtenschwache Jahrgänge" und "Alterspyramide". Ja, wir exportieren dorthin, aber vielleicht nicht so viel, wie wir könnten.

"Das ist nur der Anfang! Es macht nach wie vor keinen Sinn unsere Jugend zu vernachlässigen und Pisa-Verlierer aus Indien zu fördern, ausser man will Geld sparen."
Der Anfang von was denn?
Ich denke nicht, dass unsere Jugend vernachlässigt wird. Allerdings ist es nunmal schwierig, Leuten (gutbezahlte) Jobs zu verschaffen, die Schule und Ausbildung nicht für wichtig hielten (Arbeitslosigkeit ca. 20%). Bei Akademikern herrscht dagegen ohnehin quasi Vollbeschäftigung.
Niedrigqualifizierte Ausländer holt man sich mit diesem Projekt sicher gerade nicht, denn die Bezahlung ist über dem Gesamtdurchschnitt und der mit einer solchen Einstellung verbundene Aufwand muss sich für ein Unternehmen ja auch lohnen.
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29.07.2013 16:57 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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"Der letzte Teil ist deine Interpretation, für die ich gerne Belege hätte."

Nachfrage und Angebot.

Umso höher das Angebot umso weniger muss kann bezahlt werden.

Dieser Bericht wiederspricht Dir

http://www.youtube.com/...

"Der Anfang von was denn?
Ich denke nicht, dass unsere Jugend vernachlässigt wird."

Ich wurde nicht eine Minute gefördert in diesem ach so tollen Land. aber ich bin ein Einzelfall und so, ja klar.

" Allerdings ist es nunmal schwierig, Leuten (gutbezahlte) Jobs zu verschaffen, die Schule und Ausbildung nicht für wichtig hielten (Arbeitslosigkeit ca. 20%)."

Immer dieses Märchen ich kann es nicht mher lesen.

"Bei Akademikern herrscht dagegen ohnehin quasi Vollbeschäftigung."

Ich war von 20 davon der Vorgesetzte, allerdings in einem Call-Center, länger her.

Es gibt sogar Akademikerinnen (Jurastudium) die nach ihrem erfolgreich absolvierten Studium lieber in einer Tabledance-Bar strippen, da sie in ihrem Fach nichts adäquates finden.

Aber all diese gelten nicht als Arbeitslos! (Du bist so leicht zu manipolieren da du nichts hinterfragst)

"Niedrigqualifizierte Ausländer holt man sich mit diesem Projekt sicher gerade nicht, denn die Bezahlung ist über dem Gesamtdurchschnitt und der mit einer solchen Einstellung verbundene Aufwand muss sich für ein Unternehmen ja auch lohnen. "

Das können wir in diesem Fall gar nicht beurteilen ob diese Niedrigqualifiziert sind oder nicht, da in Indien ganz andere Standarts gelten als bei uns.
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29.07.2013 20:19 Uhr von TheRoadrunner
 
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"Umso höher das Angebot umso weniger muss kann bezahlt werden."
Nicht mal 3000 Personen sind bei allein über 700000 Ingenieuren aber nunmal keine *relevante* Steigerung des Angebots.

"Dieser Bericht widerspricht Dir"
Nein, tut er nicht. Es geht mir im Gegensatz zu diesem Bericht nämlich nicht um die Situation heute, sondern um die Zukunft. Wenn man irgendwann feststellt, dass man die Leute dann sofort braucht, wird man sie leider nicht sofort bekommen. Das ist ein Prozess von Jahren.

"Ich wurde nicht eine Minute gefördert in diesem ach so tollen Land. aber ich bin ein Einzelfall und so, ja klar."
Du durftest nicht in die Schule gehen und eine Ausbildung machen bzw. studieren? Das würde mich verwundern. Förderung ist natürlich auch keine Einbahnstraße, nach dem Motto ´hier bin ich, jetzt fördert mich mal´.

"Immer dieses Märchen ich kann es nicht mher lesen."
Meine Aussage ist im "Spiegel"-Link unten nachzulesen. Wenn du das als Märchen abtun willst, solltest du zumindest entsprechende Gegenbeweise liefern.

"Es gibt sogar Akademikerinnen (Jurastudium) die nach ihrem erfolgreich absolvierten Studium lieber in einer Tabledance-Bar strippen, da sie in ihrem Fach nichts adäquates finden.
Aber all diese gelten nicht als Arbeitslos! (Du bist so leicht zu manipolieren da du nichts hinterfragst)"
Natürlich gelten sie nicht als arbeitslos, weil sie ja arbeiten. Die entscheidende Frage ist aber doch, wie viele der Absolventen in eine solche Situation geraten, und laut N-TV - Link ist es eine klare Minderheit. ManipU(!)liert werde ich hier sicher nicht, da mir das bereits bekannt war.
http://www.spiegel.de/...
http://www.n-tv.de/...

"Das können wir in diesem Fall gar nicht beurteilen ob diese Niedrigqualifiziert sind oder nicht, da in Indien ganz andere Standarts gelten als bei uns."
Einstellungstests? Bewerbungsgespräche? Die Personaler und Manager, die ich kenne, verlassen sich nicht nur auf Abschlüsse und Zeugnisse - schon gar nicht, wenn sie den Wert der Abschlüsse nicht einschätzen können.
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29.07.2013 22:32 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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"Nicht mal 3000 Personen sind bei allein über 700000 Ingenieuren aber nunmal keine *relevante* Steigerung des Angebots."

Willst Du mich nicht verstehen? Ich spreche von der ABSICHT seitens der Regierung.

"Nein, tut er nicht. Es geht mir im Gegensatz zu diesem Bericht nämlich nicht um die Situation heute, sondern um die Zukunft. Wenn man irgendwann feststellt, dass man die Leute dann sofort braucht, wird man sie leider nicht sofort bekommen. Das ist ein Prozess von Jahren."

Dann schau Dir den Bericht nochmal an!

"Du durftest nicht in die Schule gehen und eine Ausbildung machen bzw. studieren? "

Trotz erbrachter Leistung wurde mir das Abitur verweigert, so jetzt wundere dich!

"Meine Aussage ist im "Spiegel"-Link unten nachzulesen. Wenn du das als Märchen abtun willst, solltest du zumindest entsprechende Gegenbeweise liefern."

Schon getan, das Video nicht gesehen?

"Natürlich gelten sie nicht als arbeitslos, weil sie ja arbeiten. " Hey! Jetzt hat ers:-)

" Die entscheidende Frage ist aber doch, wie viele der Absolventen in eine solche Situation geraten, und laut N-TV - Link ist es eine klare Minderheit. ManipU(!)liert werde ich hier sicher nicht, da mir das bereits bekannt war.
http://www.spiegel.de/
http://www.n-tv.de/"

Hier kurz und knapp

http://www.youtube.com/...

"Einstellungstests? Bewerbungsgespräche? Die Personaler und Manager, die ich kenne, verlassen sich nicht nur auf Abschlüsse und Zeugnisse - schon gar nicht, wenn sie den Wert der Abschlüsse nicht einschätzen können. "

Bevor die so einen "Shamanen" aus Indien nehmen, können die doch gleich einen von der Straße testen, vielleicht klappt es ja?
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30.07.2013 09:33 Uhr von Chromat
 
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Die Meisten brauchen diese Karte nicht, weil sie aus EU-Ländern stammen.
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30.07.2013 20:04 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ capitalism
"Dann schau Dir den Bericht nochmal an!"
Der Bericht behandelt auch weiterhin die Gegenwart, nicht die Aussichten in die Zukunft.

"Trotz erbrachter Leistung wurde mir das Abitur verweigert, so jetzt wundere dich!"
Mache ich glatt. Ich bin nun wirklich keiner, der wegen jeder Kleinigkeit klagt, aber falls mir zu Unrecht das Abitur verweigert worden wäre, hätte ich das getan.

"Hey! Jetzt hat ers:-)"
Und du zitierst genauso zusammenhanglos wie dein folgender Youtube-Link.

"Schon getan, das Video nicht gesehen?"
Schon, nur geht es in dem Video überhaupt nicht um die Situation Geringqualifizierter.

"Bevor die so einen "Shamanen" aus Indien nehmen"
Nehmen sie bei 3000 Personen ja nun augenscheinlich nicht, sondern wirklich nur ausgewählte Leute, die weiterhelfen.

Ich habe mich übrigens heute mit einer Personalerin unterhalten... ich sagte zu ihr, ob sie wusste, dass es in D Zehntausende arbeitslose Ingenieure gibt. Ihre Reaktion: "Wo?? Sag mir, wo die sich verstecken!!"

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