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Eisenhüttenstadt: Hungerstreikender Asylbewerber wird aus der Klinik heraus abgeschoben

Das Abschiebegefängnis in Eisenhüttenstadt steht derzeit in der Kritik. Aktivisten haben die Abschiebung eines im Hungerstreik befindlichen Mannes nach Georgien als "rechtswidrig und illegal" bezeichnet. Der Mann befand sich in einem Krankenhaus und wurde von dort aus abgeschoben.

Die Bundespolizei hat die Abschiebung des Mannes verteidigt. Die Ärzte hätten zuvor entschieden, dass der Mann die Klinik verlassen könne. Deshalb habe man den Mann auch abschieben können, so ein Sprecher der Bundespolizei.

Der Sprecher führte weiter aus, dass der Asylantrag des Mannes als unbegründet abgelehnt worden ist. Die Anwältin des abgeschobenen Mannes bezeichnete die Abschiebung als einen rechtswidrigen Vorgang.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Klinik, Asylbewerber, Abschiebung, Eisenhüttenstadt
Quelle: www.rbb-online.de

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