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Bei den ersten Anzeichen einer Depression sollte ein Facharzt aufgesucht werden

Noch immer versuchen die meisten Menschen, eine depressive Verstimmung oder gar eine wirkliche Depression geheim zu halten und diese alleine zu bewältigen. Was aber nur selten gelingt und oftmals zu starkem Alkoholkonsum führt.

Dabei sind Depressionen mittlerweile gut therapierbar. Neben der medikamentösen Behandlung, welche durchaus üblich ist, gibt es auch anderer Therapieformen, wie Magnetstimulation, Verhaltenstherapie oder Schlafentzug.

Die Stiftung "MyHandicap" berichtet auf ihrer Website über die Tatsache, dass Depressionen mittlerweile als Schwerbehinderung anerkannt sind. Wer länger als eine halbes Jahr aufgrund der Erkrankung arbeitsunfähig ist, hat ein Anrecht auf einen Schwerbehindertenausweis.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Depression, Anzeichen
Quelle: www.inar.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2013 20:45 Uhr von blonx
 
+3 | -2
 
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Weltweit leiden etwa 120 Millionen Menschen an einer Depression, dabei sind die Industrienationen stärker betroffen als Entwicklungsländer. Studien haben gezeigt, dass die Menschen in Frankreich, den Niederlanden und in den USA besonders anfällig sind.
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26.07.2013 21:18 Uhr von DarkBluesky
 
+3 | -7
 
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wers glaubt ist seelig, das sollten die mal der Rentenversicherung erzählen, für die gilt sowas nicht!!!! Therapie gibt es erst, wenn man von der Brücke springt. Ausserdem sind die Alten eher dran, weil ihr Hund gestorben ist, oder der Vogel mit 22 das ende erreicht hat. Ich erlebe es immer wieder.
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26.07.2013 21:38 Uhr von Lavendelle
 
+15 | -1
 
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Mit Depressionen bekommt man doch keinen Schwerbehindertenausweis. Ich leide seit 4 Jahren daran, ich muss es wissen. Meiner Meinung nach sind psychische Erkrankungen deswegen so schlimm, weil sie in unserer Gesellschaft nicht anerkannt werden. Das wird zwar immer behauptet, doch die Realität sieht anders aus. Jeder kann seinem Arbeitgeber erzählen, dass er einen Bandscheibenvorfall hat (Beispiel). Aber erzähle dem Arbeitgeber mal von einer Depression, da stehst du direkt auf der Liste der zu entlassenen Mitarbeiter, falls irgendein kleiner Vorfall sein sollte.
Für alles kann man sofort ins Krankenhaus und schnell in irgendwelche Reha-Kliniken. Bei psychischen Erkrankungen ist das ein monatelanges Matyrium, das oftmals ins Leere verläuft.
Ich bin dankbar für Verhaltenstherapeuten, die immer noch Patienten aufnehmen, obwohl sie eigentlich voll sind. Das sind unsere Engel der Gesellschaft.
Jedoch kann man auch viel selbst für sich tun. Viele Arbeitgeber schrecken zurück vor der Festanstellung depressiver Menschen. Dabei ist genau so ein geregelter Tagesablauf und eine Aufgabe zu bekommen, das wichtigste. Familie, Freunde, Partner sollten Bescheid wissen und zusammenhalten. Man sollte Menschen haben, die einen bewusst nach draußen führen. Frische Luft, Sonnenschein, Menschen, Blumen, die Natur und soziale Kontakte geben Lebensenergie. Man muss sich Ressourcen schaffen. Es bringt nichts, wenn man in der Wohnung sitzt und sich nur selbst bemitleidet.
Das hilft bei keiner Krankheit.

blonx, ich weiß, das meiste von meinem Text hat nichts mit deiner News zu tun, aber das musste ich einfach mal loswerden.
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26.07.2013 22:23 Uhr von perMagna
 
+6 | -0
 
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"Viele Arbeitgeber schrecken zurück vor der Festanstellung depressiver Menschen."

Das liegt daran, dass Arbeitgeber nicht dafür bezahlt werden, Depressive zu behandeln. Klingt hart, ist aber so.
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27.07.2013 00:59 Uhr von blonx
 
+5 | -0
 
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@ perMagna

"klingt hart, ist aber so"
Mit dieser Aussage hast Du leider recht, aber genau das ist der Grund warum die meisten Menschen ihre Depression verheimlichen.
Depressionen sollten als reguläre Krankheit, auch von den Arbeitgebern, anerkannt werden.
Immerhin ist es gerade die heutige Gesellschaft und damit auch die Arbeitssituation (Arbeitgeber - immer mehr Druck, immer höhere Erwartungen und Forderungen), welche die Depression auslöst.
Insgesamt sollte mehr auf den Menschen selbst eingegangen und nicht nur auf das Geschäft geschaut werden.

Meine persönliche Meinung
Viele Grüße
blonx
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27.07.2013 05:38 Uhr von Götterspötter
 
+1 | -3
 
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Weicheier !

nur die Harten kommen in den Garten :D :)
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27.07.2013 09:48 Uhr von perMagna
 
+0 | -0
 
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"Insgesamt sollte mehr auf den Menschen selbst eingegangen und nicht nur auf das Geschäft geschaut werden."

Ja das klingt in der Theorie immer alles ganz nett, aber wenn es wirklich ans bezahlen geht, drucksen alle rum.
Wegen der Gefahr extremer Fehlzeiten stellt kein Arbeitnehmer einen potentiell psychisch Kranken ein. Auch die anderen Mitarbeiter freuen sich darüber, weil dann die Mehrarbeit nicht auf sie abgewälzt wird.
Warum also sollte ein Unternehmer einen Depressiven einstellen?

Ich möchte hier keinesfalls irgendetwas werten, ich möchte lediglich aufzeigen, dass nicht immer alles so einfach ist, wie es in der Theorie klingt. So lange das Krankheitsrisiko der Depression beim möglichen Arbeitgeber liegt, wird er diese tunlichst zu vermeiden suchen. Auch folgendes bitte im reinen Sinne des Buiseness verstehen: Niemand kauft Ware mit kritischem Haltbarkeitsdatum, wenn sie nicht 30% billiger ist.
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27.07.2013 13:45 Uhr von radik
 
+0 | -0
 
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Da sollte man den TV und die meisten anderen Medien gar nicht mehr zur Kenntnis nehmen.
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27.07.2013 13:46 Uhr von ms1889
 
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oh, verdienen die fachärzte nicht genug?

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