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Wien: Feldarbeit und Vergewaltigung - Das Martyrium der Kinder auf dem Land um 1965

Als die heute 53-jährige Gabriele Unger 1965 vom Wiener Jugendamt in die Obhut einer Bauernfamilie in Oberrosenberg gegeben wurde, war sie noch ein Kind. Die Gewalt, die sie von ihrem leiblichen Vater erfuhr, setzte sich in der Pflegefamilie fort.

Die damals Elfjährige musste auf dem Feld arbeiten und wurde geschlagen. Später wurde sie im selben Alter vom ältesten Sohn des Bauern vergewaltigt. Als sie die Vergewaltigung bei der Polizei anzeigte, jagte man sie fort.

Jahrzehntelang haben Kinder wie Gabriele Unger über ihr Martyrium geschwiegen. Erst nachdem der Skandal um den Missbrauch im Kinderheim am Schloss Wilhelminenberg bekannt wurde, wurden die Blicke auf Kinder wie Gabriele Unger gerichtet, die ihr Schweigen brachen.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Vergewaltigung, Land, Wien, Martyrium
Quelle: www.zeit.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2013 11:45 Uhr von Crawlerbot
 
+14 | -7
 
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Da geht er wieder ab der Haberal.

Schrubb Schrubb Schrubb.
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26.07.2013 11:48 Uhr von ~frost~
 
+7 | -7
 
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sagmal, fühlt ihr euch persönlich angegriffen wenn eine Missbrauchs News aus Deutschland oder Österreich gepostet wird? Oder wieso gleich mit dem Finger in ein anderes Land zeigen?

Ich weiß, Haberal trollt... aber ihr lasst euch da voll drauf ein.
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26.07.2013 12:07 Uhr von Jolly.Roger
 
+14 | -3
 
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Das schlimme ist ja, dass das, was in Österreich vor 50 Jahren passierte, heute noch in anderen Schwellenländern gang und gäbe ist.

Da gibt es ganze Zelt-Dörfer für Kinder, die dann bei der Has...... Ernte mitarbeiten müssen.
Auch in der Textilindustrie mancher Länder gehört Kinderarbeit zur Normalität, natürlich auch die Arbeit mit den Chemikalien.
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26.07.2013 12:47 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -4
 
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Vielleicht wäre es sinnvoller über ein aktuelles Problem zu berichten anstatt über 50 Jahre alte Vorfälle....

Es sei denn, man hat etwas anderes im Sinn.
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26.07.2013 13:23 Uhr von mueppl
 
+6 | -4
 
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Durch Feldarbeit traumatisiert? in den 60ern?

Der damalige Zeitgeist erwartete Mithilfe auf dem Hof durch Kinder - egal ob eigene oder Pflegekinder.

Prügelstrafe in den 60ern? Traumatisiert dadurch?

Millionen Österreicher und Deutsche könnten sich darauf berufen.

Zitat Wiki:

Das Züchtigungsrecht der Eltern gegenüber ihren Kindern wurde

in Österreich stufenweise zwischen 1975 und 1989 abgeschafft und
in Deutschland im Jahr 2000 (durch eine Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB)) ersatzlos abgeschafft: durch die Verschärfung des § 1631 BGB (Gesetz zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung) haben Kinder das ausdrückliche „Recht auf gewaltfreie Erziehung“: „Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig“.

Übliche Praktiken in der Pädagogik zu der damaligen Zeit.

Bleibt der Vorwurf der Vergewaltigung.

[ nachträglich editiert von mueppl ]
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26.07.2013 13:29 Uhr von Sirigis
 
+3 | -3
 
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@mueppel ....fünf Daumen hoch!!!!!
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26.07.2013 14:47 Uhr von omar
 
+1 | -2
 
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Das liest sich wie die Einleitung zu einem Essay.
Wo ist der relevante Teil der News?
Wurde hier jemand zur Rechenschaft gezogen?
Oder ist das wieder die gleiche Schei*e wie in Deutschland mit der Verjährung?!
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04.08.2013 16:27 Uhr von SweetNothing
 
+1 | -0
 
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Nur weil etwas Schlimmes und Traumatisierendes zu tun in der damaligen Zeit üblich war, wird es nicht weniger schlimm und traumatisierend! Bei einem Krieg sage ich doch auch nicht: ja Mensch, das haben doch Hunderttausende erlebt, da soll jetzt mal keiner drüber reden wie schlimm das war. Sie behauptet ja an keiner Stelle die Einzige zu sein.
Und für die Betroffenen ist daswahrscheinlich noch ein sehr aktuelles Thema!
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06.07.2015 17:13 Uhr von Stray_Cat
 
+0 | -0
 
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Vor einiger Zeit las ich Nele Neuhaus´ "Böser Wolf". Wollte es gerne für Fiktion halten, doch mein Gefühl hielt dagegen.

Es ist gut, dass Thema in den Medien wach zu halten, denn aus welchem Grund sollten solche "Praktiken" aufgehört haben? Menschen, die dagegen angehen könnten, müssen ihre Wachsamkeit behalten. Und es müssen mehr werden.

Wenn sich etwas geändert hat, dann bestenfalls das wie und wo.

In jeder Gesellschaftsschicht haben die Täter ihre Methoden und Typen, die sie schützen. Das geht von der Ehefrau bis hin zu großzügigen Geschäftspartnern und politischen Gesinnungsgenossen.

Wie soll sich das jemals ändern, wenn nicht immer wieder darauf hingewiesen wird?

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