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Call-Center-Betreiber Walter Services leitet Insolvenzverfahren ein

Walter Services betreibt in Deutschland in 16 Städten Call-Center welche von großen Unternehmen gebucht werden. Alleine in Deutschland arbeiten 6.000 Mitarbeiter für Walter Services.

Nun hat das Unternehmen Gläubigerschutz im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens beantragt, was eine besondere Art des Insolvenzverfahrens ist.

Dadurch übernimmt nicht ein Insolvenzverwalter die Führung, sondern die Geschäftsführung bleibt weiterhin aktiv. Auch alle Aufträge werden weiterhin bearbeitet.


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WebReporter: Schakobb
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Betreiber, Callcenter, Insolvenzverfahren
Quelle: www.onlinekosten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2013 08:03 Uhr von montolui
 
+3 | -23
 
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26.07.2013 09:01 Uhr von Johnny Cache
 
+0 | -2
 
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173M EUR Umsatz bei 6000 Mitarbeitern sind ja gerade gerade mal 29k EUR pro Nase.
Selbst wenn man annimmt daß ein Großteil der Mitarbeiter nur halbtags arbeitet ist das natürlich völlig unterirdisch.
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26.07.2013 09:35 Uhr von fuxxa
 
+1 | -2
 
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Dann müssen Telekom, Vodafone und Co ihren Kundenservice wieder selber machen und sollten mal mit der Geiz ist Geil Mentalität aufhöhren, damit sie ihre Mitarbeiter auch bezahlen können.

Bei ca 7,50 Eur Stundenlohn wird es für die Mitarbeiter von Walter Services nicht so schlimm sein. Davon konnten die in Frankfurt, Mannheim oder Hamburg eh nicht leben.
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26.07.2013 10:30 Uhr von Maedy
 
+0 | -0
 
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http://www.spiegel.de/...

Auslöser für das Schutzschirmverfahren sind nach Angaben des Unternehmens absehbar starke Umsatzrückgänge im Kerngeschäft von Walter Services, dem Callcenter-Betrieb für große Telefongesellschaften. "Kunden in diesem Segment haben angekündigt, Aufträge massiv zu kürzen", sagte ein Sprecher von Walter Services. Derzeit sei der Callcenter-Betreiber zwar noch zahlungsfähig, die Umsetzung der geplanten Kürzungen "bringt uns aber in essentielle Schwierigkeiten."

Die großen Kunden haben sich zwar zu Walter Services bekannt,heisst aber für mich nicht,dass das wieder mehr Anruf-Volumen einbringt....
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26.07.2013 11:35 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -8
 
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@fuxxa
7,50€/h x 40/h x 4 Wochen = 1200€/Monat brutto = ca. 1000€/Monat netto

Wer davon nicht alleine leben kann - selbst schuld
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26.07.2013 12:06 Uhr von fuxxa
 
+2 | -1
 
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PeterLustig2009

Selbst Schuld aber nur in dem Sinne, dass man sich nicht gleich Hartz Fear nimmt und den Rest, den man zum Leben braucht, schwarz verdient.

Um über die Runden zu kommen und noch in der Freizeit was machen zu können, braucht man mindestens 1700 Eur netto und das hier in Potsdam. In Hamburg oder Frankfurt mit Sicherheit noch mehr.
Bei 1000 Eur bleibt einem nichts übrig nach Miete, Auto, Sprit, Telefon, Strom und anderen Fixkosten bzw reicht dafür nichtmal aus.
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26.07.2013 12:13 Uhr von DarkBluesky
 
+1 | -1
 
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Wenn man merkt wie Schlecht diese Callcenter sind, 7 Anrufe immer jemand anderes immer wieder andere Versprechen. Technisch haben diese Callcenter eh keine Ahnung von den Dingen, da arbeiten Frauen ohne Technisches VErständnis, die nur nach ihren vorgaben alles abarbeiten. So kann ein Call center auch nicht funktionieren. wenn der Kunde sich verarscht fühlt, wechselt er den Anbieter und das bekommt das Call center zu spüren.
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26.07.2013 12:31 Uhr von Slaydom
 
+2 | -0
 
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@Peter
1200 Brutto sind etwa 900 Netto. Davon kann klnnte man zwar von alleine leben aber sollte man nicht, wenn jemand Vollzeit arbeitet.
Arbeit muss sich lohnen, ist sonst kein Wunder, warum soviele Resignieren und lieber Arbeitslos bleiben. Bei 900€ Netto kann man übrigens aufstockendes Hartz 4 kriegen, sind zwar nur paar Mücken, aber das ist alleine der Grund, wieso 7,50€ Brutto viel zu wenig sind.
Der Staat darf keine Arbeit Subventionieren.
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26.07.2013 13:08 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -2
 
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@slaydom
Wieviel sollte denn jemand für ne Vollzeitstelle mindestens verdienen damit sich die Arbeit lohnt?

Laut Onlinerechner hat man übrigens kein Anspruch auf Aufstockung bei 900€ netto es sei denn meine Miete liegt bei über 600€
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26.07.2013 13:29 Uhr von ms1889
 
+1 | -0
 
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aha, deshalb ist der kundendienst der telekom so grotten schlecht!
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26.07.2013 13:49 Uhr von dashandwerk
 
+1 | -0
 
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Ich hatte letztens ein Call Center aus Indien am Apparat.

Ich kann aber nicht mehr genau sagen von welchen Telefonanbieter es war.
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26.07.2013 13:51 Uhr von Slaydom
 
+2 | -0
 
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@Peter.
Meiner Meinung sollte jeder Mensch, der Vollzeit arbeiten kann, soviel Verdienen, dass er nicht nach der Hälfte des Monats pleite ist. Sich was zusammensparen kann für die Rente. Und für eine Familiengründung reicht es auch nicht. Ergo sollte jeder der eine Ausbildung hat mind. 10€ Brutto die Stunde verdienen.
Ist schließlich kein Nebenjob.

Mal zum Thema Call Center.
Diese sind sowieso beschissene Ausbeuter und den Kunden die die Dienste in Anspruch nehmen zahlen extrem viel Geld an die Call Center Agenturen, es wäre im Prinzip billiger sie selbst einzustellen nur müsste man sich dann selbst an Arbeitsgesetzen halten.
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26.07.2013 20:15 Uhr von Floppy77
 
+1 | -0
 
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Rettungswürdig sind nur Unternehmen die ihre Angestellten ordentlich entlohnen und die auch immer Steuern gezahlt haben, wer vorher schon subventioniert wurde und es geschafft hat den Karren trotzdem in den Dreck zu fahren der sollte keine Unternehmen leiten und Insolvenz ist die logische Konsequenz.

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