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Wegen US-Militär hat fast jeder dritte Puerto-Ricaner radioaktives Uran im Blut

Verursacht durch die Jahrzehnte lange US-Militärpräsenz und die zahlreichen Schießübungen haben 30 Prozent der Menschen auf der Karibik-Insel Puerto Rico radioaktives Uran im Blut und im Urin. Nahezu 100 Prozent der Bevölkerung ist mit Schwermetallen kontaminiert.

Diese Zahlen verkündete der Onkologe Víctor Marcial Vega während eines Gesundheits-Symposiums in San Juan. Verursacht durch diese Vergiftungen sind Erkrankungen wie Krebs, Autismus, Lupus, Arthritis und verschiedene neurologische Krankheiten in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen.

Als Beispiel nannte der Mediziner den Anstieg bei den Autismus-Erkrankungen. Gab es 1980 bei 10.000 Kindern nur einen Fall, so kommt gegenwärtig auf 37 gesunde Kinder eine Autismus-Erkrankung. Auch die Krebsrate stieg gerade auf den kleineren Inseln stark an.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Blut, Uran, US-Militär, Puerto Rico
Quelle: latina-press.com

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25.07.2013 14:34 Uhr von blonx
 
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Die USA besetzten im Zuge des Spanisch-Amerikanischen Krieges (1898) Puerto Rico und nutzte die Inseln zwischen 1941 und 2003 als militärisches Übungsgebiet. Auch NATO-Partner wie die Bundeswehr hielten hier Schießübungen ab.
Nach dem Rückzug 2003 hinterließ das US-Militär einen mit Cadmium, Blei, Quecksilber, Uran und anderen Giften verunreinigten Boden.

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