25.07.13 13:09 Uhr
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Soziologin zum Thema Partygänger vs. Anwohner: "Großstädter sind nie tolerant"

In München eskalieren jeden Sommer die Konflikte zwischen Menschen, die draußen laut feiern ,und Anwohnern, die ihre Ruhe haben wollen.

Die Stadtsoziologin Martina Löw fordert deshalb ein konkretes Regelwerk, in dem beide Seiten ihre Ansprüche durchsetzen können - wie zum Beispiel beim Thema Müllwegräumen, zeitliche Begrenzungen und so weiter.

Ein Problem sieht sie auch in der Anonymität einer Metropole: "Großstädter sind nie tolerant, sondern bestenfalls gleichgültig. Selten trifft man auf eine wirkliche Akzeptanz des Fremden, vielmehr wird versucht, das Neue und Ungewohnte möglichst wenig wahrzunehmen."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Thema, Anwohner, Großstadt
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2013 13:26 Uhr von NoPq
 
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Viele ziehen ja auch in die Innenstädte, weil "dort was los" ist und beschweren sich dann, wenn am Wochenende die Horden von Feierwütigen lärmen.

Irgendwo versteh ich den Frust mancher Anwohner schon, aber irgendwo muss es (zumindest den neueren Mietern / Eigentümern) doch auch klar sein, dass es in Innenstädten laut werden kann.

Des Weiteren muss ich aber auch mein Unverständnis gegenüber denjenigen äußern, die in Verbindung mit Alkohol einfach nicht ihr Maul halten können^^ Klar redet man mal lauter, aber so dermaßen am Rad drehen und gröhlen wie im Stadion ist einfach übertrieben ^^
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25.07.2013 13:28 Uhr von wrigley
 
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Das gleiche Problem haben unsere Nachbarn in Fürth auch. Zieht ein Anwohner aus dem Dorf in die Kneipenmeile der Stadt, die es schon seit etlichen Jahren problemlos gibt und verklagt die Stadt wegen dem Lärm.
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25.07.2013 13:55 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
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Warum soll ich als Anwohner denn tolerant sein? Ich zahle Steuern und viel zu hohe Miete, gehe jeden Tag 9 Stunden arbeiten. Da will ich einfach nur meine Ruhe haben, wenigstens nachts schlafen können! Mehr verlangt doch keiner! Die jede Nacht rumlärmenden besoffenen Idioten nehmen doch auch keine Rücksicht, also warum muss mir das dann gefallen? Das erklär´ mir mal einer!

Wie es so schön heißt: die persönliche Freiheit hört da auf, wo es andere belästigt und/oder beeinträchtigt.

Abgesehen davon, ich ziehe nicht an den Flughafen und beschwere mich anschließend über den Lärm. Das geht natürlich nicht. Die meisten Anwohner sind aber schon seit Jahren, teils Jahrzehnten dort ansässig. Selbstverständlich ist es im Zentrum der Stadt lauter, aber es ist halt in den letzten Jahren immer schlimmer geworden, nicht nur in München. Kommt mal nach Köln, da kannst du nachts selbst bei dem Wetter nicht mal mehr die Fenster öffnen ohne zu denken, am Ballermann auf Malle zu wohnen.

Haltet einfach mal ab spätestens 11,12 Uhr abends ein bisschen den Schnabel, dann hat auch in der Stadt keiner was dagegen. Es wird einfach zu viel, das ist das Problem...

[ nachträglich editiert von der_grosse_mumpitz ]

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