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Argentinien: Indigene Bevölkerung besetzt Fracking-Bohrtürme von Chevron

Nach der Entscheidung der Argentinischen Regierung Fracking durch Chevron zuzulassen, haben nun Vertreter der Mapuche, einer indigenen Minderheit, zwei Bohrtürme von Chevron besetzt. Man hätte ihre Rechte auf vorherige Konsultation verletzt und sie nicht in den Entscheidungsprozess einbezogen.

Weiterhin gab ein Sprecher an, dass man befürchtet, dass es ihnen ähnlich ergehen könnte, wie in einem Beispiel aus Ecuador. Hier hatte der Konzern nachweislich 480.000 Hektar tropischen Urwald verseucht. Die indigene Bevölkerung hatte geklagt und Recht bekommen.

Dass dies wohl kein Einzelfall bleiben wird, zeigt, dass Chevron mit der argentinischen Regierung vereinbart hat, dass eine Milliarde Dollar wieder ins Land investiert werden muss. Chevron muss dafür keine Petrodollars mehr im Land umtauschen und kann 20 Prozent des Ertrages steuerfrei verkaufen.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Argentinien, Bevölkerung, Fracking, Chevron
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2013 12:42 Uhr von Kanga
 
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gut das die sich nicht alles gefallen lassen..
sollte man sich mal ne scheibe von abschneiden....
nach der wahl...haben wir hier bestimmt auch solche türme...
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25.07.2013 20:38 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -0
 
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Ich frage mich: Welcher Richter gibt denen Recht, hat der keine Angst, dass er seines Amtes enthoben wird?

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