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Banken spekulieren mit Rohstoffen - Verbraucher zahlen die Zeche

Derzeit läuft im US-Senat eine Anhörung, die sich mit den Verwerfungen auf den Rohstoffmärkten befasst. Seit 2003 dürfen Investment-Banken auch auf Rohstoff-Märkten spekulativ tätig sein. Dies soll dazu geführt haben, dass sich vor allem die Preise auf dem Aluminium-Markt stark erhöht haben.

Allein 2012 hätten sich so die Preise um drei Milliarden Dollar erhöht und das trotz Rekord Lagerbeständen. Bevor Goldman-Sachs 27 Lagerhäuser in Detroit kaufte, musste man sechs Wochen auf Lieferungen warten, danach 16 Monate. Es sind zwar Auslieferungsquoten festgeschrieben aber diese werden umgangen.

Möglich wird das alles dadurch, dass Banken eine Infrastruktur aufgebaut haben, welche die fast vollständige Kontrolle des Marktes ermöglicht. Ist der Einkauf von Rohstoffen teuer, so wird dies früher oder später auch auf den Verbraucher umgelegt werden.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verbraucher, Rohstoff, Aluminium, Zeche
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2013 10:13 Uhr von Kanga
 
+27 | -0
 
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und weil die firmen auf ihre materialien sehr lange warten müssen..können die keine aufträge mehr bearbeiten und gehen pleite...
die angestellten werden arbeitslos..und können ihre häuser nicht mehr abbezahlen...und die gehen dann an die banken..die sie dann wieder verkaufen...und daran wieder verdienen....

echt super...was die banken so machen...
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25.07.2013 11:14 Uhr von Peter323
 
+7 | -0
 
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@Kanga

ja leider ist es genau so wie du es beschreibst.

erschwerend hinzu kommt, dass die Bank sich selbst das Geld generieren kann. Die Barrieren zur Geld Generierung sind für Banken selber unheimlich niedrig, deshalb haben die meisten Banken Kernkapitalquoten weit unter 5%.
Das ist halt das Bankenprivileg...
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25.07.2013 12:30 Uhr von news_24
 
+10 | -0
 
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Wenn "Börsen" nicht endgültig verboten werden, wird sich das auch nie ändern. Die meisten wissen nicht, das Börsen ursprünglich nur von gelangweilten Millionären erfunden wurden, weil sie einen Risikoreiz verspüren wollen, den ein normals Casino nicht mehr bieten konnte.

[ nachträglich editiert von news_24 ]
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25.07.2013 13:13 Uhr von deus.ex.machina
 
+11 | -1
 
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solche Spekulationen kosten in der Dritten Welt Menschenleben. Gleiches gilt für den Handel mit Grundnahrungsmitteln und Wasser.
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25.07.2013 15:08 Uhr von ms1889
 
+1 | -0
 
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jo, mir fehlen die verbote mit rohstoffen, energie und nahrungsmitteln an der börse zu spekulieren.

die selbstverpflichtung der banken scheint ja nicht zu funktionieren.
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25.07.2013 19:36 Uhr von generalviper
 
+3 | -0
 
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Komisch, dass fast alle Kommentare hier gegen die Banken gerichtet sind.

Noch komischer, dass trotz allem, was die Banken uns an Lebensqualität wegnehmen, immer noch soviel Macht haben.

Anscheinend geht es euch allen doch noch viel zu gut, ansonsten würde sich das sehr schnell von alleine Regeln.

Die paar tausend Banker können sich kaum einigen wütenden Millionen Menschen entgegenstellen...
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25.07.2013 20:45 Uhr von all_in
 
+0 | -0
 
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Also ich weiß nicht, ob man der News so Glauben schenken kann.
Wenn man sich die inflationsbereinigte Preisentwicklung anschaut, dann ist Aluminium so günstig wie nie zuvor (mit Ausnahme der letzten Finanzkrise).

Aber schaut selbst:

http://www.markt-daten.de/...

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