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So hart geht Russland gegen Homosexuelle vor

Wer sich in Russland für die Rechte von Homosexuellen stark macht, lebt gefährlich. Die Behörden gehen mit äußerster Härte gegen diejenigen vor, die sich für die Rechte von Homosexuellen einsetzen. Dies bekommen auch immer wieder Ausländer zu spüren.

So wurde es zwei Männern und zwei Frauen verboten, nach Russland einzureisen. Den vier Niederländern wird vorgeworfen, in einem Jugendlager mit Minderjährigen über Homosexualität geredet zu haben.

Mittlerweile hat sogar das Auswärtige Amt eine Warnung im Internet veröffentlicht. Man dürfe nicht über Homosexualität sprechen, wenn man nach Russland reist.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Verbot, Rede, Homosexuelle
Quelle: www.viva.tv

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2013 07:13 Uhr von Marknesium
 
+3 | -2
 
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man das wird echt schwer sich das alles zu merken

russland verboten über homos zu reden
türkei und das ganze drumherum verboten über gott zu reden
usa verboten über sicherheit zu reden
bzw. verboten zu reden, da eh alles mitgeschnitten wird
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25.07.2013 08:24 Uhr von Akira1971
 
+5 | -3
 
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Alles Hinterwäldler... zumindest offiziell. Die Moskauer Szene sieht des nachts aber ganz anders aus... da wird exzessiv rumgepimpert, Männlein, Weiblein und alle Kombinationen.

Aber der Schein muss gewahrt bleiben, natürlich.
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25.07.2013 12:35 Uhr von roterpanda
 
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Radowan, wie kommt es eigentlich, dass man dich bei _jeder_ News bzgl. Homosexuelle findet..? ;)

Traurig, dass man dich mit den Definitionen von Hetero-& Homosexualität, sowie mit der Pädophilie konfronieren kann (die primär alle immernoch nichts miteinander zu tun haben), und dann schaltest du dennoch auf Durchzug und entscheidest dich dafür, wissentlich ignorant zu bleiben und deinen Hass durch irgendwelche hanebüchenen Beschuldigungen zu legitimieren.

Man sollte solche Begebenheiten wie in Russland nicht einfach so hinnehmen. Wer willentlich _eine_ Menschengruppe verfolgt, wird auch irgendwann eine andere finden. Sieht man schon daran, dass man das Wort nicht einmal in den Mund nehmen darf. Gerade hier sollte man wissen, was sowas anrichten kann.

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“
Joa, passt.
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25.07.2013 18:26 Uhr von cheetah181
 
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@DerBelgarath: Mit anderen Worten: Christenverfolgung, Holocaust, die Norwegerin in Dubai: alle selbst schuld und unangepasst?
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25.07.2013 23:39 Uhr von cheetah181
 
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Dass du deinen Sprechdurchfall als "kritisch" betrachtest wundert mich auch nicht mehr.

Der Neonazi auf dem Bild hat laut Quelle Demonstranten tätlich angegriffen und wurde daher ebenso verhaftet. Da sieht man auch in welcher ideologischen Gesellschaft man sich befindet, wenn man die Einschränkung der Grundrechte gutheißt.
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26.07.2013 00:02 Uhr von Patreo
 
+3 | -1
 
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@Wilmo man erlaubt ja auch ,,kranken Pack" hier solche Kommentare wie du sie heraus gibst, zu tolerieren, welche von Unwissenheit und Menschenhass triefen.

Radowans Argumentation, sofern sie die Ebene von Hetze und Polemik verlässt, versteift sich auf dem Grad der ,,Natur", wobei er weder willens noch die (meiner Meinung nach) die Kenntnis hat, diese Natur klar zu formulieren und empirisch bestätigen zu können.
Also bleibt es alles bei leeren Beleidigungen.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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26.07.2013 10:26 Uhr von Patreo
 
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@Radowan könntest du mir bitte den Titel deines Dr. oder zumindest deiner Diplomarbeit/Masterarbeit in folgenden Fächern vorweisen wie: Humanbiologie, Biologie auf Lehramt, Evolutionsbiologie, Umweltbiologie, Reproduktionsbiologie.
Hast du je ein Seminar, Proseminar oder eine Vorlesung besucht bzw. Hausarbeit darüber geschrieben?
Wenn nicht, dann könnte man deine Expertise über das WAS DIE NATUR ,,WILL", sofern man eine Absicht als solche evozieren kann, zumindest etwas fragwürdig sein.
Da ich Soziologie und Ethnologie belegt habe, kann ich dir zumindest aus einem geisteswissenschaftlichen Aspekt daraus antworten:

Fragen wir uns einmal, wenn bei Meerschweinchen bzw. in der Welt die Homosexualität vorkommend ist und akzeptiert ist, warum sind Menschen nicht als Lebewesen bzw. Tier anzusehen, also auch natürlichen Ursprungs (mit sämtlichen Ausuferungen)?

Die Kernfrage ist nochmals, ob man einen Menschen als natürlich betrachtet bzw. aus der Natur kommend.
Sollte das der Fall sein, ist alles vom Menschen natürlich, auch die Homosexualität.

Die Natur lebt von Mutationen, so kommt es zur Artenvielfalt.
(http://www.biologie-schule.de/...)
Manche Strenge kommen weiter, andere nicht.
Homosexualität nun kommt in vielen Elementen der Umwelt (nicht nur Meerschweinchen) vor, hat sich also bis zu einem gewissen Grad etablieren können.

Eine andere Frage, ideologischer Art wäre, ob du persönlich die menschliche Existenz allein in der Fortpflanzung als gerechtfertigt und ,,natürlich" ansiehst.
Bei über 7 Milliarden Menschen kann das aber nicht ernsthaft deine Sorge sein.

Schließlich also wenn man nun doch deine abstrakten Begriffe von Natürlich und Unnatürlich nehmen würde, zwecks Fortpflanzung, wie es die NATUR gewollt hätte, müsste man sich dann nicht auf eine prähistorische Phase zurückbesinnen?

Bedeutet: Verletzte und Kranke, die der Gemeinschaft zur Last kommen und keinen Ertrag mehr bringen sind auszusondern und nicht mit zu ernähren, Impfungen und medizinische Behandlungen werden eingestellt, jegliche Möglichkeit dein Leben (künstlich würdest du es nennen) zu verlängern oder deine Überlebenschancen werden auf das Minimum reduziert, welches du selbst erbringen kannst.

Das Verständnis von Natur ist hier immer durch Intoleranz begründet.
Man entscheidet also persönlich und willkürlich, was natürlich und was unnatürlich sein MUSS.
Es werden selbstauferlegte Kriterien erstellt, fern von Empirik oder Befunden, die die Natürlichkeit immer zum eigenen Vorteil auslegen, welche teilweise auf Hass und Angst begründet zu sein scheinen.
Doch Angst wovor? Dem Aussterben als Spezies? Wohl kaum. Nicht bei der Anzahl der Homosexuellen weltweit gegenüber den Heterosexuellen.

Ich denke es liegt eher in der Sorge begründet, dass traditionelle und konservative Lebenswerte hinterfragt und revidiert werden.

Aber wenn man von einem sozial darwinistischen Naturkonzept ausgeht, wo nur der Stärkste überlebt, so sieht man einfach nur seine ,,WERTE" und ,,NORMEN" in Gefahr des Aussterbens.
Aber auch das wäre nur ganz NATÜRLICH in deinem Sinne :-)

Fazit hier: Du scheinst einen vagen Begriff für Natur zu benutzen, welcher sich interessanterweise mit dem Dogma des religiösen Verständnis überaus kongruent verhält.

Und wie nahe das Verständnis von Natur der Realität bei konservativen religiösen Ideologien entspricht, ist keine besonders schwere Antwort

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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26.07.2013 12:09 Uhr von Patreo
 
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@ Radowann in deinem Satz
handelt es sich um die mit zwei s zu schreibende Konjunktion (das Bindewort) »dass«:

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26.07.2013 09:55 Uhr von Radowan
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@Patreo
Vielmehr zeigen schwule Meerschweinchen, das nicht nur Menschen irren können.

DAS sei mal zum Thema Rechtschreibung erwähnt und gezeigt, DASS Fehler in einem Forum von solcher Art durchaus vorkommen.
You´re welcome :-)


Zum Thema:
In der Sexualforschung gilt Homosexualität längst nicht mehr als Befriedigung eines Triebes. Deswegen ist deine Simplifizierung einfach nur falsch.
Es geht um eine sexuelle Präferenz aber auch um den Aspekt der Zuneigung zwecks einer längerfristigen Partnerschaft.
Natürlich fühlt man sich zu einem Partner durch äußere Merkmale hingezogen. Es aber lediglich auf LEIDENSCHAFT zu reduzieren, wäre gleichbedeutend, als wenn wir mit einer Frau zusammen wären, nur des Geschlechtsverkehrs wegen.

Ich toleriere deine Meinung (wenn ich sie auch ablehne), weil ich ein subjektiv feindseliges Weltbild erkenne, basierend auf Polemik und Halbwissen, sich einer kritischen Auseinandersetzung mit einer realen Sachlage verschließend.

DAS disqualifiziert meiner Meinung nach deine Argumentation innerhalb dieses Diskurses, wenn es um Glaubwürdigkeit geht.

Du sagst es ja selbst.
Es ist eben nicht UNNATÜRLICH, sondern nur ,,nicht normal" (deine Wortwahl).
Und was Normen und Werte sind, sei jedem selbst überlassen.
Du empfindest es als Norm, dass nur Männer und Frauen Geschlechtsverkehr miteinander haben (denn nur auf so einen Akt scheinst du Homosexualität zu definieren.)
Wenn nun Normen und Werte innerhalb einer Gesellschaft etwas variables sind und solche von der Mehrheit akzeptiert werden, die das Zusammenleben sichern, wäre meine Frage:

Warum fühlst du dich durch eine Minderheit in Gefahr und willst du dein Verständnis von NORMAL das Leben anderer beschneiden?

Wir leben in einem demokratischen Staat, welcher Rechte und Freiheiten für jeden garantiert.
Abkapslung in solchen Darkrooms würde also implizieren, DASS man einen gewissen Teil der Bevölkerung absondern will.

Auch deine Fehleinschätzung basiert darauf, dass Homosexuelle keine Kinder kriegen können.
Natürlich können sie dies, da die sexuelle Präferenz einen nicht a priori unfruchtbar macht.
Es gibt Beispiele von Leihmüttern.
Thomas Mann, Oscar Wilde und David Bowie haben Nachkommen.
Der Rückschluss deiner Normalität wäre, dass beispielsweise heterosexuelle Menschen, welche von Natur aus steril sind, kein Anrecht auf Nachwuchs bzw. Gründung einer Familie hätten?

Fassen wir nochmal zusammen:
Homsexuelle würden deiner Meinung nach nur Triebe ausleben (was langjährige Partnerschaften natürlich Lügen strafen, weil nur in seltenen Fällen eine lange zwischenmenschliche Beziehung ausschließlich auf Sex basieren kann).

Homosexuelle seien krank.
Wofür du weder Kenntnisstand noch Wissen hast, um das irgendwie Sachlich zu belegen.


Schwulsein sei nicht NORMAL. Aber nur nach deinen Normen, wo Natur sich lediglich in der Fähigkeit der Fortpflanzung manifestiert, wonach sterile Menschen oder heterosexuelle Partnerschaften ohne Kinderwunsch ebenfalls in diese Kategorie zuzuordnen wären

Deine Beleidigungen unterstreichen nur ein unseriöses, fern der Realität auf Hass und Angst basierendes, Menschenbild: Angst und Hass, vor dem, was man nicht versteht.
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26.07.2013 18:46 Uhr von cheetah181
 
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@Radowan: "Trotz Deiner Beleidigung danke ich Dir für die Aufklärung."

Ganz ehrlich: was erwartest du denn, wenn du Leute mit Kinderschändern vergleichst etc. Dass du mit Samthandschuhen angefasst wirst?

"Ich habe überhaupt nichts mit Biologie zu tun - wissenschaftlich gesehen. Wenn mich diese Tatsache Deiner Ansicht nach disqualifiziert, um über Schwule zu diskutieren, dann hau mir doch keine Sachen um die Ohren, von denen ich laut Deiner Lesart keine Ahnung habe."

Es disqualifiziert dich Kommentare zur "Natur" zu machen. Über alles andere kann man ja reden...

"Ich kann diese Missionierung a la "Wir sind schwul und Ihr habt das zu akzeptieren!" nicht mehr hören."

Was hat das denn mit "Missionierung" zu tun? Wer wird denn schwul, wenn er sowas hört? Bei der reißerischen Medienberichterstattung zu dem Thema wäre das dann wohl schon jeder...

"Es gibt genügend Darkrooms, in denen sie ihrer Leidenschaft fröhnen können"

Warum geht es dir denn nur um Sex? Und warum muss der öffentlich stattfinden? Ich nehme doch mal an, dass deine eigenen Beziehungen auch nicht so sind.

"da muß man nicht in jeder Großstadt am CSD zeigen, wie tuntenhaft, eklig und weibisch man ist."

Ekel ist anerzogen. Und dass "Tuntenhaftigkeit" nicht jedermans Sache ist kann ich sehr gut nachvollziehen, aber wieso zur Hölle sollten diese Menschen denn weniger Recht als du und ich haben so aufzutreten wie sie sind? Der CSD und andere "Pride Parades" sind das, was passiert, wenn man Menschen Jahrzehnte lang einredet sie müssten sich verstellen und für ihre Identität schämen. Und solange Leute wie du meinen Schwule und Lesben sollen versteckt bleiben, solange müsst ihr euch damit abfinden, dass sich das im Sommer ein Ventil sucht.

"Schwulsein ist eben nicht normal"

Selten heißt nicht gleich abnormal.

"Die Komiker, die denken, im falschen Körper geboren worden zu sein, gehen ja auch zum Arzt und lassen sich behandeln"

Ja, manche Transsexuelle lassen sich behandeln, weil ihr Körper nicht zu ihrer Identität passt und sie darunter leiden. Dieses Leiden ist die Krankheit. Schwule, Lesben und Bisexuelle haben das aber nicht nötig, da sie kein solches Leiden haben.

"Für mich sind das nur Hypochonder."

Das tut nichts zur Sache, denn Arzt bist du auch nicht.
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26.07.2013 19:04 Uhr von Patreo
 
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Dass er Pädophilie mit Homosexualität gleichsetzt habe ich als Kommentar noch nicht gesehen, scheint aber (zurecht) gelöscht worden zu sein.

Das ist natürlich grober Unfug. Bei Pädophilie kann es auch eine sexuelle Präferenz zum anderen Geschlecht geben.
Da es bei ausgelebter Pädophilie meistens zu einem sexuellen Kontakt zwischen Kind und Erwachsenen kommt und dieser nicht nur vom Gesetz untersagt sondern zusätzlich in vielen Fällen auch vom Erwachsenen erzwungen ist, befinden wir uns hier in einem anderen Diskurs einer anerkannten sexuellen Störung, bei der in der Regel mindestens einer Partei bewusst Schaden zugefügt wird.

Bei Homosexualität geht es ausschließlich um die sexuelle Präferenz zum gleichen Geschlecht, welche in der Regel im beiderseitigen Einverständnis ausgelebt wird und einvernehmliche zwischenmenschliche Beziehung zur Folge haben kann: Längerfristige Partnerschaft.

Fälle von Vergewaltigungen lassen wir außen vor, da diese auch bei Heterosexuellen vorkommen.

Abschließend gibt es auch Stillung vom sexuellen Trieb mangels Alternative ohne aber die Ausprägung von Pädophilie zu haben (vergleichbar bei Missbrauchsfällen innerhalb der katholischen Kirche als Folge von Zölibat).
Ähnliche Fälle treten auch in Gefängnissvergewaltigungen auf, wo der Trieb (mangels Alternative) an einem gleichgeschlechtlichen Partner ausgeübt wird (ohne jedoch eine dauerhafte sexuelle Präferenz zum gleichen Geschlecht zu haben).

Es steht dir frei in einer Universitätsbücher die notwendigen literarischen Quellen zu finden.
Ich empfehle dafür die Arbeiten von Prof.Dr.med.Dr.phil. Klaus Beier und Dipl.-Psych. Christoph Ahler
Die Humboldt Universität zu Berlin hat einen großen Fundus an Material, was Sexualforschung angeht.

Gerne kannst du auch einen Exkurs in Moral und Ethik unternehmen.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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27.07.2013 03:33 Uhr von Patreo
 
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Radowan bedeutet es, dass Fachleute, die die Materie studiert haben und über ihre empirischen Ergebnisse publiziert haben (und Natur basiert ja wie du hie behauptest auf Logik und Struktur) und ohne diese gelesen zu haben, weniger Ahnung haben als du, der du für sich die bizarre Schlussfolgerung gezogen hat, dass Homosexualität von der Natur nur ,,GEWOLLT" sein kann, wenn es Zwitter kreiert: Übrigens gibt es unter den wirbellosen Tieren sehr viele Fälle von Zwittern (beispielsweise Regenwürmer).

Desweiteren hast du nichts den wissenschaftlichen Befunden entgegenzubringen, als eine Logik die nur in Verbindung mit einer feindseligen Moral und Ethik Bestand hat, die auf Menschenhass basiert.

Du hast nur ein wirkliches Argument, an welches du dich versucht zu klammern. Die Erklärung durch Zwitter, deren biologischen Hintergrund folglich du nicht zu kennen scheinst.

Warum ersetzt du nicht einfach Natur durch Gott, denn deine subjektive und fehlerhafte Schlussfolgerung unterscheidet sich kaum vom konservativen Katechismus des Christentums oder Islamismus.

Aus Mangel an Kenntnissen und Erfahrungen versuchst du dem Begriff ,,NATUR" eine Identität nach deinen persönlichen Werten und Normen einzuhauchen.

Dein Verständnis von Sexualität:

- Sexualität dient bei Schwulen nur der Auslebung der Leidenschaft
Zitat: Es gibt genügend Darkrooms, in denen sie ihrer Leidenschaft fröhnen können.

Das wäre meiner Meinung nach ein Unterscheidungskriterium zur natürlichen (da der Fortpflanzungen dienenden) Art von Heterosexuellen


- Homosexualität ist nicht natürlich, da lediglich Sex zwischen Mann und Frau natürlich ist. Der Beweis: Es dient der Fortpflanzung.
-Homosexualität ist krank, da es ausschließlich Ausleben von Leidenschaft ist.
-Homosexualität basiert nicht auf dem Wunsch nach Zuneigung und längerfristiger Beziehung zu einem (gleichgeschlechtlichen) Partner.
Dieses Privileg scheinen nur wir Heterosexuellen zu haben.

Aber wenn Sex als natürlich definiert wird, nur wenn es der Fortpflanzung dient und zwischen Mann und Frau zwecks Lust mit einem Kondom ausgeübt wird, würde es bedeuten, dass nur enthaltsame Paare eine zwischenmenschliche Beziehung führen können, welche Sex nur als Akt der Fortpflanzung nutzen
Das wäre laut deiner Norm und Natürlichkeit eine deutliche Unterscheidung zur ,,kranken" Homosexualität, die nur ihrer ,,Leidenschaft" frönt. und die Frechheit besitzt sich nicht der Fortpflanzung unterordnen zu wollen.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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27.07.2013 14:37 Uhr von Patreo
 
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Zu den ,,irgendwo hergeholten Phantastereien" ein kleiner Zusatz: Der Weg in eine Universitätsbücherei steht dir frei, weswegen ich dir auch den Tipp gegeben habe es mit der Humboldt Universität zu versuchen.
Die Johannes Gutenberg Universität in Mainz hat diesbezüglich auch in der UB eine beträchtliche Sammlung: http://www.ub.uni-mainz.de/

Nicht nur bei Menschen gibt es den Aspekt der Lust beim Geschlechtsverkehr: Bei Delfinen und bei Primaten ist diese nachgewiesen. Der Orgasmus wäre andernfalls irrelevant.

Weiterhin gilt es von dir immer noch zu beweisen, dass Homosexualität ausschließlich darauf aus ist Geschlechtsverkehr zu haben, was den Fall von langjährigen homosexuellen Partnerschaften niemals ganz erklären könnte.
Ebenfalls ist hier die höchstzweifelhafte Andeutung, dass wir als Heterosexuelle nur das Recht auf Sex haben, weil wir uns theoretisch Fortpflanzen könnten.
Impotenz auf homosexueller und hetereosexueller Ebene wäre dann folglich sogar als unwertes Leben zu betrachten?!

Da homosexuelle Ausprägungen verschwindend gering sind, sollte das Problem der Fortpflanzung zwecks Artenrettung bei 7 Milliarden Menschen nicht vordergründig sein.

Durch Ausmerzung von natürlichen Selektionsprozessen wie medizinischer Versorgung oder sozial motivierter Unterstützung wäre eine natürliche Regulierung, wie du sie verstehst, sowieso mittlerweile unmöglich beim Menschen.
Wäre also ein Eingriff in die Natur und somit unnatürlich.
Krankheiten wie Malaria oder Lugenentzündungen, welche die Artenvielfalt regulieren, wären nach deinem Weltbild beim Menschen unbehandelt zu lassen (will ja die Natur ja unseren Bestand regulieren)

Der Instinkt vieler Tiere Geschlechtsverkehr primär zur Fortpflanzung einzusetzen resultiert unter anderem durch Artenerhaltung, dezimiert bzw. kontrolliert durch natürliche Auslese(Krankheit, Fressfeinde, Dürre etc.), eine Auslese in die WIR als MENSCHEN bei unserer Spezies bewusst eingreifen: Kultivierung und Konservierung von Nahrungsmitteln, Waffen zum Verteidige, Terraforming, medizinische Versorgung etc.

Insofern brauchen wir Geschlechtsverkehr nicht primär der Erhaltung unseres Lebens.

Deine Verweigerung dich zu informieren und stattdessen auf deine Hassrhetorik gegenüber etwas was dir aus deinen eigenen Tabuvorstellung nicht gefällt, zu beharren, deutet vor allem auf eines:

Du nimmst gewisse Aspekte, die tatsächlich in der Natur vorkommen, lässt wiederum, diejenigen, die dir klar widersprechen würden außen vor, kreierst dabei ein lückenhaftes aber dafür für dich idealisierendes Bild von einer aktiv handelnden Identität genannt Natur und erklärst DIES SEI DIE NORM.
Du kreierst somit Kriterien, bei denen jeder, der auf kritische Weise, basierend auf empirischen Erkenntnisse, dir (zurecht) widerspricht, falsch liegen muss.
In deiner Norm kann ein Naturwissenschaftler nur scheitern, weil du nur Kriterien zulässt die dir zustimmen

Und weder hast du dafür Fachwissen, ausreichende naturwissenschaftliche Kenntnisse oder anerkannte Studien bzw. Arbeiten von Experten auf diesem Gebiet aufzuweisen, sondern nur deine (meiner Meinung nach) verblendete Ansichten.

Nur in deinem auf Hass basierenden Weltbild kannst du somit unter (rein subjektiv gewählten) Kriterien bestehen und deine Normen und Werte in ihrer Richtigkeit als unbestreitbar absolut und richtig erheben.

Fazit: Fern der Realität machst du dir die Welt, wie sie dir gefällt :-

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27.07.2013 16:09 Uhr von Patreo
 
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Es ist nicht einmal Mühe, geschweige denn der Mühe wert.
Aber deine krude Argumentation macht es einem sehr einfach.
Die Verweigerung von Fakten und Wissen, das man nicht besitzt aus Angst ein feindliches irreales und abnormales, da asoziales Weltbild verletzt zu sehen ist bestätigt :-)

Paranoide Anschuldigungen ala Schwulenpropaganda sind nicht nur haltlos und kindlich naiv, sondern auch bestätigend für die eigene Unwissenheit.


Was auch immer Ziel deines Studiums sein mag, es hat dich anscheinend nicht gelehrt, dass es Präsenzbestände zur freien Nutzung und Kopie gibt, sowie auch Ausweise für Nichtstudierende, auch Onlinepublikationen und Vorlesungen auf Youtube sind möglich.

Fassen wir zusammen: Du hast keine Expertise auf dem Gebiet, keinen Willen dich zu informieren, da du die Literatur ungerechtfertigterweise (basierend auf Polemik und Unwissen) a priori als etwas ablehnst, was sie nicht ist, hast das Bewusstsein von Sexualität (du konntest bisher nicht anzeigen oder erklären warum Homosexualität bei dir ein Trieb ist und bei uns nicht), dass fernab der Realität ist und empfindest nur deine eigenen variablen Werte als normal, weil du ihnen praktischerweise auch entsprichst :-)



Und kannst deine Widersinnigkeiten nicht einmal außerhalb deiner Meinung nicht belegen :-)

Damit disqualifizierst du dich von einem seriösen Diskurs.

Weil deine nennen wir es ,,Erkenntnis" wiederlegbar ist mit wissenschaftlichen Befunden (dem Kern vom Verständnis von Natur anders als deine fehlgeleitete Subjektivität) und einfacher Logik.

Du machst dich einfach die Welt wie sie dir passt.
Nur leider wird dadurch 2+2=10 nicht minder richtiger, nur weil du fanatischerweise daran glauben magst.

Im Endeffekt ist es eine einfache Frage: Woher weißt du das?

Da man nicht universell alles wissen kann, beruft man sich auf Quellen von Menschen, die sich mit dem Fach wissenschaftlich und seriös auseinandergesetzt haben (etwas was vor dem du dich verweigerst).
Es bedeutet dein Wissen basiert lediglich und ausschließlich auf deinem eigenen Wissensstand (der paradoxerweise ja auch irgendwo herstammen muss, seis nun aus Büchern, Dokus etc.).
Nur fällt es mir, auch dank deiner sinnleeren Beleidigung von einer Bevölkerungsschicht, die dir primär nicht feindselig eingestellt ist, viel einfacher deine Argumentation auf ihren Gehalt hin zu untersuchen (anstatt respektierte und anerkannte Wissenschaft komplett zu hinterfragen).

So komm ich zu dem Entschluss wie auch viele Menschen neben mir, dass du so tust, als ob du etwas wissen würdest, es aber in Wirklichkeit nicht tust.

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27.07.2013 16:30 Uhr von Patreo
 
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Quelle: http://www.duden.de/...
Zum Paaren
Wenn Männlein und Weiblein sich paaren ist das nur ein Aspekt von Sexualität.

Sich Paaren bedeutet laut Duden:



(in Bezug auf Tiere) sich begatten
(bei der Tierzucht) zur Begattung zusammenbringen

(Zoologie) sich zu einem Paar verbinden, ein Paar bilden
paarweise zusammenstellen

eine Verbindung, Vereinigung (von Verhaltensweisen, Eigenschaften usw.) zeigen, an den Tag legen
sich [zu einem Paar von Dingen, Eigenschaften usw.] verbinden



Von diesem Aspekt ist das Verständnis von BEGATTUNG am ehesten der Fortpflanzung der Menschen dienlich:

Wikipedia sagt daher:

Die Begattung beim Menschen wird üblicherweise Geschlechtsverkehr (im engeren Sinne) oder Vaginalverkehr genannt
Quelle: http://de.wikipedia.org/...

Wenn Männlein und Weiblein sich paaren bedeutet es somit auch dass Männlein Kondom hat oder die Frau Spirale oder Pille einsetzt


Wenn Männlein und Männlein Homosexuell sind ist, ist der Verkehr nur ein Aspekt der Partnerschaft also der Paarung :-)
Und sich Paaren würde dann unter alle Aspekte der Dudendefinition fallen, nur halt nicht dem der Fortpflanzung :-)

Fazit: Paaren bedeutet neben Eingehen einer Beziehung bei Menschen zunächst den Akt des Geschlechtsverkehrs.
Also relevant für Homo -als auch Heterosexuelle.

Homosexuelle nutzen Partnerschaft nicht ausschließlich für Sex, sondern auch unter Konzept der Liebe.

Heterosexuelle nutzen Sex häufiger zwecks Befriedigung der Lust

Beides Aspekt, die dem Prinzip deiner Natürlichkeit widersprechen würden, also das Gegenteil von ,,wenns gut läuft" und ein Kind die Welt erblickt.
Also laut deiner Argumentation ist Sex mit Kondom gleich doppelt anormal da es eine artifizielle Verhütung darstellt und vor Krankheiten schützt, die eine natürliche Selektion der menschlichen Rasse bedeuten würde.
Die Pille, die aktiv in den Hormonhaushalt der Frau eingreift wäre dann nicht minder wider der Natur.
Das sind schon fundamentalistische Ansichten stark an den konservativen Katholizismus erinnernd

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27.07.2013 18:01 Uhr von Patreo
 
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Die Tatsache vom Darkroom hast du erwähnt nicht ich.
Diese ist ein Aspekt der Auslebung der wiederum von einem Aspekt der Homosexualität ausgeht

Deine Quelle sagt sogar selbst, dass es auch Darkrooms für Heterosexuelle gibt

Ein Darkroom (engl., eigentlich für Photographische Dunkelkammer für die Bearbeitung von lichtempfindlichen Materialien, im englischsprachigen Raum allerdings backroom/back room („Hinterzimmer“) genannt, im Beamtendeutsch auch als beruhigter Gastraum bezeichnet) ist ein spärlichst beleuchteter Raum für Sexualkontakte (fast ausschließlich zwischen homosexuellen Männern) in einem einschlägigen Lokal. Seit den 1990er Jahren gibt es Darkrooms auch in einigen Swingerclubs in Mitteleuropa.


Swingerclub ist wiederum

ein Club, in dem sich Swinger treffen. Der Ausdruck Swinger leitet sich vom englischen to swing (= schwingen, pendeln, hin- und herbewegen, sich frei bewegen) ab. Swingen ist eine in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts populär gewordene Bezeichnung für Menschen, die ihre Sexualität frei und ohne Einschränkungen mit verschiedenen Partnern ausleben, jenseits konventioneller Moralvorstellungen und gesellschaftlicher Tabus, die bestimmten Bedürfnissen im Weg stehen könnten. In einem Swingerclub wird Menschen unter anderem die Möglichkeit geboten, Fantasien und Sexpraktiken in Form von Partnertausch, Voyeurismus, Exhibitionismus und Gruppensex auszuleben.



Perversion wie du sie nennst ist eine Eigenschaft die sowohl für Homo -als auch für Heterosexualität zutreffen kann.
(Ich weiß ja nicht wie erotisch du Snuff oder Vergewaltigungs verherrlichende japanische Pornograpfien findest)

Deine Argumentation beschränkt sich auf das Ausleben von Lust, welche EIN Aspekt der Homosexualität ist.
Davon ist der Darkroom EIN Mittel.

Weder ist die Homosexualität über den Einsatz von Darkooms hinreichen definiert noch durch den Akt des Geschlechtsverkehrs erklärt.

Das wäre so als wenn du Heterosexualität nur über
Swingerclubs oder Sadomasotreffen definieren würdest.



Du kannst zu keinem Zeitpunkt beweisen, das Homosexualität als Ganzes eine Krankheit ist, zudem wie du andeutest ansteckenden.

Weswegen man sich eventuell schämen könnte wäre Intoleranz bar jeden Wissens wie bei dir :-)

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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27.07.2013 18:26 Uhr von Patreo
 
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Also kommen wir zu dem Ergebnis, dass es das was du unter sexueller Perversion verstehst sowohl bei Homo als auch Heterosexualität vorkommt.

Wenn Heterosexuelle daran beteiligt sind können es keine ,,Homoschuppen" per se sein.

Nur ist der Geschlechtsakt ebenso wie bei heterosexuellen Paaren kein ausreichendes Kriterium für eine Partnerschaft.
Homosexualität hat auch was mit Liebe und Zuneigung zu tun.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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27.07.2013 19:09 Uhr von Patreo
 
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Ich finde Leute, die in Schwingerclubs gehen, können im legalen Rahmen machen was sie wollen.
Homosexuelle per se finde ich weder pervers noch krank.

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