25.07.13 06:43 Uhr
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Die Anzahl neuer "Sternengeburten" wird an ihre Grenzen stoßen

Astronomen des Max-Planck-Instituts für Astronomie untersuchten gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern die Sculptor-Galaxie (NGC 253) und berechneten die Mengen an Wasserstoffgas, die in den intergalaktischen Leerraum geschleudert werden.

Molekulares Wasserstoffgas wird als Rohmaterial für die Entstehung neuer Sterne benötigt. Die Wissenschaftler stellten fest, dass NGC 253 jedes Jahr das Gas mit einer Gesamtmasse von neun Sonnenmassen aus seiner Galaxie herauswirft.

Dass die Sculptor-Galaxie mehr Gas unwiederbringlich "ausspuckt" als sie aufnimmt, lässt die Forscher zu dem Schluss kommen, dass sich die Geburtenrate von neuen Himmelskörpern in ähnlichen Sternensystemen im Laufe von Jahrmillionen immer weiter bis auf Null reduzieren wird.