24.07.13 21:30 Uhr
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Deutschlands Arbeitslosenquote ist halb so hoch wie die Frankreichs

Frankreich leidet weiterhin unter der Wirtschaftskrise. Die Arbeitslosigkeit bleibt auf einem Höchststand.

Gegen Ende Juni waren in Frankreich 3.279.400 Menschen arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Arbeitslosenzahl erneut um 14.900. Gegenüber 2012 ist die Zahl der Arbeitslosen damit um 11,2 Prozent gestiegen.

Die Arbeitslosenquote Frankreichs ist damit nun mit 10,9 Prozent mehr als doppelt so hoch wie die Quote Deutschlands, die derzeit mit 5,3 Prozent beziffert wird.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Frankreich, Wirtschaftskrise, Arbeitslosenquote
Quelle: www.focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2013 21:47 Uhr von RainerLenz
 
+7 | -0
 
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schwachsinn, es wird in den statistiken hin und her gerechnet und geschoben und ausgegliedert bis es besser aussieht
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24.07.2013 21:51 Uhr von quade34
 
+0 | -0
 
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Ist es die Regierung in F?
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24.07.2013 21:53 Uhr von Allmightyrandom
 
+12 | -0
 
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Genau. Denn wer in einer "Vermittlungs- oder Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ist" gilt doch z.B. gar nicht als arbeitslos!

So könnten z.B. alle "Arbeitslosen" mit der Nagelschere die Grünflächen in den Parks pflegen und mit Fingerhüten bewässern.

Und ZACK. Vollbeschäftigung!
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24.07.2013 22:15 Uhr von Hugh
 
+3 | -2
 
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Zunächst mal vorweg genommen:

Statistiken rechnen sich in dem Bereich alle schön. Oder glaubt Ihr, dass die Franzosen da anders sind? Darüber hinaus kommt man auch gar nicht umhin, die Kriterien, die die Klassifikation "arbeitslos" verdienen, anzupassen. Es ist eine naiv-realistische Vorstellung, dass man diese Frage trivial beantworten kann.
"Arbeitslosigkeit" ist unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten ein Konstrukt, das operationalisiert werden muss. D.h., es müssen empirische Indikatoren gefunden werden. Demnach ist nicht jeder, der keine Arbeit hat, arbeitslos: Kinder, kranke, Rentner und ein kleiner Teil "freiwillig" nicht arbeitender Menschen ebenso wie Studenten gehen zwar keiner Tätigkeit nach - können aber wohl kaum als arbeitslos bezeichnet werden.
Daher sprechen wir im Vergleich vielleicht von ein paar Prozent Verschiebung. Ich halte den hier postulierten Unterschied zwischen Deutschland und Frankreich daher dennoch im großen und ganzen für plausibel.

Und mein Fazit dazu: Das haben die Franzosen von ihren sozialistischen Experimenten. Wohlstand kann eben nicht aus dem nichts entstehen. Frankreich ist in den Augen vieler Wutbürger eine Art Traumland: Die werfen noch brennende Reifen auf die Straße und ziehen Generalstreiks durch. Nur: Die Quittung ist dafür gekommen. Eine solche Nation ist international einfach nicht wettbewerbsfähig. Insbesondere, wenn man auch vom Export lebt. Frankreich ist demnach in gewisser Weise ein Schreck-Szenario eines Deutschlands, in dem die allgegenwärtige Ambivalenz von "Gegen alles, für nichts"-Sein und Forderungen an den Staat ihren Höhepunkt erreicht haben. Es hat den Franzosen im Endeffekt also nichts als Ärger eingehandelt. Die anstehenden Reformen werden Frankreich vermutlich weitaus härter treffen als Deutschland, das seine Hausaufgaben im großen und ganzen schon gemacht hat. Ganz einfach, weil die Fallhöhe noch größer sein dürfte. Auch, wenn Maurice Taylor sich in sehr deutlichen Worten geäußert hat (http://www.zeit.de/...), so denke ich, dass er den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Oder wie unser Englisch-Genie Öttinger kürzlich sagte: Frankreich ist "null" auf das vorbereitet, was noch bevorsteht.
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24.07.2013 22:42 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+1 | -2
 
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Und? Frankreich ist für mich kein Maßstab.

Meldet euch mal wieder wenn die Arbeitslosenquote unter die von Kanada oder Australien ist.

Danke
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25.07.2013 02:00 Uhr von HelgaMaria
 
+0 | -0
 
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Hört doch bitte auf, Zahlen zu vergleichen, bei denen beide Werte völlig neben der Spur laufen und der Vergleich im Grunde für den Arsch ist, weil er total sinnlos ist.
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25.07.2013 04:58 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -1
 
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Ja ja ..... die nette Statistik ....

in der ehemaligen DDR gab es NULL Arbeitslosigkeit ..... vieleicht sollten wir dahin zurück ??

und rechnet man mal die H4 Auftocker, Geringverdiener und Minijobber aus der Statistik heraus und zählt die dazu ... ist Deutschland wieder dabei beim "Arbeitslosenkarusell in Europa" !

Ein 40h Job der den Lebensunterhalt nicht aufbringt - ist auch kein richtiger Job !! Genaugenommen ist man finanziell hochgerechnet "arbeitslos"

Also mal ganz langsam mit dem Jobwunder Deutschland !!
Das hatten wir schon im 3ten Reich unter Hitler .... und wir wissen heute - das es ein FAKE war !
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25.07.2013 10:43 Uhr von quade34
 
+1 | -0
 
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In der DDR gab es Arbeitsuchende, die aber kein Geld bekamen. Wer länger als 3 Monate ohne Job war, bekam einen 70,- Ostmarkkredit, den er dann nach einer Arbeitsaufnahme zurück zu zahlen hatte. Offiziell gab es keine Arbeitslosigkeit. Die beschäftigungslosen Zeiten waren meist der schlampigen und langsamen Bearbeitung der Kaderakten geschuldet. Der Betrieb, bei dem man gekündigt hatte
rächte sich damit. Ein anderer Betrieb konnte ohne die Akte niemand einstellen. Außer man verzichtete auf 30 - 50% Einkommen und heuerte bei einen der letzten privaten Firmen an. Die einzigen, die sofort eine Arbeit zugewiesen bekamen, waren die nicht politischen Haftentlassenen. Das waren Arbeitsplätze für die noch nicht einmal die Gastarbeiter eingesetzt wurden.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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26.07.2013 11:41 Uhr von Marco Werner
 
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Schätzungen von 8,5 Mio Arbeitslosen sind gar nicht so weit hergeholt...und da sind noch nichtmal die Leute mit eingerechnet, die aufstocken. So gibt die Agentur für Arbeit die Zahl der Minijobber mit 7,511970 Mio an (Stand Dezember 2012...neuere Daten gibts noch nicht...wieso wohl?). Davon übten 5,3 Mio nach Angaben der BA den Minijob als einzige Tätigkeit neben dem Bezug von ALG2 aus. Da Minijobber aber nicht in die offizielle Arbeitslosenstatistik einberechnet werden, kann man diese 5,3 Mio zu den offiziellen 2,8 Mio hinzuaddieren und kommt so auf 8,1 Mio. Rund 350000 Leute befinden sich permanent in irgendwelchen Maßnahmen und 80000 Leute sind krank. Macht 8,53 Mio Leute. Rechnet man noch 1,4 Mio Aufstocker und 1,6 Mio Kinder im ALG2-Bezug dazu, sind wir bei 11,5 Mio Leuten,die Leistungen beziehen.

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