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Russland: Whistleblower Edward Snowden darf jetzt Flughafen verlassen

Der ehemalige CIA-Mitarbeiter Edward Snowden hat einen offiziellen Pass bekommen. Mit dem Dokument kann er nun den Sheremetyevo-Flughafen in Moskau verlassen, berichten russische Medien.

Der russische Migrationsdienst teilt mit, die Papiere für Snowden ausgestellt zu haben. Snowden sitzt schon seit dem 23. Juni im Transitbereich des Moskauer Flughafens fest.

Snowden wird von den US-Behörden gesucht, weil er Geheimnisse über das staatliche Überwachungsprogramm an die Öffentlichkeit brachte. Er hat vor Kurzem für befristetes Asyl in Russland gebeten.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Flughafen, Edward Snowden, Whistleblower
Quelle: www.bbc.co.uk

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2013 14:20 Uhr von yeah87
 
+15 | -4
 
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Freud mich ungemein für ihn....
Nach all der Schikane die er ertragen musste.
Ich kann nur hoffen das andere sich sowas auch trauen.

Und hoffentlich schaltet die Usa ihn nun nicht aus.

Julian Assange und Manning wünsche ich das sie auch wieder freier Leben können
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24.07.2013 14:24 Uhr von Fireproof999
 
+14 | -2
 
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Eine ecuadorianische Botschaft in London ist über eine so lange zeit leider auch nicht wirklich mehr als ein bequemes Gefängnis.

FREE JULIAN ASSANGE
FREE BRADLEY MANNING
FREE EDWARD SNOWDEN

Niemand sollte für die Wahrheit (zum Schutze des Volkes) und für die Aufdeckung von STRAFTATEN (den das ist nichts anderes was die NSA und konsoten da machen) belangt werden können!

[ nachträglich editiert von Fireproof999 ]
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24.07.2013 14:32 Uhr von HumancentiPad
 
+5 | -1
 
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!Ich würde mal sagen Jetzt wird es richtig spannend!
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24.07.2013 15:10 Uhr von Samsara
 
+3 | -25
 
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24.07.2013 16:09 Uhr von Fireproof999
 
+6 | -1
 
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@Samsara

Du bist einer von denen die nach dem kapitalistischen System am Galgen hängen werden. Denke nur das ich das leider nicht mehr mitbekomme
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24.07.2013 17:14 Uhr von Falap6
 
+4 | -0
 
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Samsara
Julian Assange hat mit seinen leaks gegen kein amerikanisches Gesetz verstoßen, er hat nichts gestohlen, er hat lediglich Informationen, die er nicht gestohlen hat, veröffentlicht.

Bradley Manning ist auf Dokumente gestoßen, die Beweise waren für schwere Verbrechen an der Menschlichkeit; diese wurden und werden systematisch nicht geahndet

Edward Snowden
siehe bradley Manning
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24.07.2013 21:33 Uhr von T.Eufel
 
+0 | -0
 
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Ich wünsche Edward Snowden viel Glück! Genauso Bradley Manning und auch Julian Assange. Hut ab vor so viel Mut!

Ich spende ab und zu an Wikileaks. http://wikileaks.org/... kann ich leider nicht tun. Aber was ich tun kann mache ich. Wer Wikileaks hilft, unterstützt auch Snowden, Manning und Assange.
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25.07.2013 00:00 Uhr von Samsara
 
+0 | -3
 
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@comic1
"denn wer ein Verbrechen aufdeckt oder strafrechtlich relevante Dinge aufdeckt und dabei selbst ein illegitimes Mittel einsetzt ist jedoch gemeinhin vom Gesetz geschützt"

Im Grunde hast du ja damit recht. Hier ist aber das Problem, dass er sich nicht auf den Schutz durch Gesetze verlassen kann, weil er nicht den gesetzlich korrekten Weg gegangen ist. Ich bin mir sicher, dass es in Amerika entsprechende Institutionen, Behörden o. ä. gibt, wo er diese Missstände "auf dem normalen Weg" hätte melden können. Doch dies tat er nicht. Und erzähl mir jetzt bitte nichts davon, dass alle Behörden unter einer Decke stecken und diese die Beweisstücke verschwinden lassen hätte. Das wäre nämlich mMn nur lächerliches Verschwörungsgerede.

Aktuell sehe ich sehr sogar relativ kritisch, dass er sogar beim "Erzfeind" Russland Unterschlupf gewonnen hat. Mir kann keiner erzählen, dass die Russen die Infos, die Snowden besitzt, nicht für sich nutzen werden.

@Fireproof999
Ja ja, das pöse, pöse kapitalistische System, ohne dem du höchstwahrscheinlich erst gar nicht die Möglichkeit hättest, hier und jetzt zu schreiben.

@Falap6
"Julian Assange hat mit seinen leaks gegen kein amerikanisches Gesetz verstoßen, er hat nichts gestohlen, er hat lediglich Informationen, die er nicht gestohlen hat, veröffentlicht."

War er nicht teilweise auch selbst bei den Hackangriffen beteiligt? Selbst wenn nicht, hat er trotzdem geheime Dokumente der Vereinigten Staaten von Amerika öffentlich gemacht. Und ich wette gegen so seine Tat gibt es auch in Amerika Gesetze.
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25.07.2013 00:40 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ Samsara

Die sog. Whistleblower-Gesetze sehen vor, dass man sich an den Dienstherren wenden muss. In Snowdens Fall wäre das der Kongress gewesen.

Er hat also nicht nur nicht den Gesetzesweg bestritten, er ist massiv von ihm abgewichen und hat ausdrücklich gegen Regelungen innerhalb dieser Gesetze verstoßen ("... darf nicht an die Presse gegeben werden...").


Snowden war - zum Glück - nur ein Systeminformatiker. Von der Arbeitsweise der NSA an sich weiß er also ähnlich viel wie der Hausmeister drei Straßen weiter. Aber Dokumente kopieren kann ja, prinzipiell, jeder Depp - siehe Manning, der ja nun auch nicht das schärfste Schwert im Waffenschrank ist.


Edit:
Assange hat nicht in den USA gegen Gesetze verstoßen, deshalb kann er dafür auch nicht wirklich haftbar gemacht werden.
Aus demselben Grund kann man ja auch der NSA nicht habhaft werden - abgesehen von der Staatsimmunität hat die NSA schlicht nicht auf deutschem Gebiet - im rechtlichen Sinne - operiert.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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25.07.2013 00:45 Uhr von Garstl
 
+0 | -0
 
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Auf was für einer Schiene bist du denn unterwegs Samsara?
"Ich bin mir sicher, höchstwahrscheinlich" und falls ich doch Unrecht habe mit meiner Borniertheit,verzeiht mir bitte,aber bis dahin ist es wahrscheinlich eh zu spät.
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25.07.2013 03:19 Uhr von Falap6
 
+1 | -0
 
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@samsara
"War er nicht teilweise auch selbst bei den Hackangriffen beteiligt?"
Nein, zumindest ist es nicht bekannt.

"Selbst wenn nicht, hat er trotzdem geheime Dokumente der Vereinigten Staaten von Amerika öffentlich gemacht. Und ich wette gegen so seine Tat gibt es auch in Amerika Gesetze."
Das wage ich zu bezweifeln und selbst wenn: Da er sich weder in den USA aufhält noch amerikanischer Staatsbürger gibt, würde er wohl sich wohl kaum strafbar machen.
Und was genau wirfst du ihm eigtl moralisch vor (das entnehme ich deiner Argumentationweise aus dem ersten Post) ?? Er hat Dokumente veröffentlicht, die er weder gestohlen noch gehackt hat, die Verbrechen an Menschen aufzeigen, die systematisch verschleiert werden.

@Perisecor
"Die sog. Whistleblower-Gesetze sehen vor, dass man sich an den Dienstherren wenden muss. In Snowdens Fall wäre das der Kongress gewesen.

Er hat also nicht nur nicht den Gesetzesweg bestritten, er ist massiv von ihm abgewichen und hat ausdrücklich gegen Regelungen innerhalb dieser Gesetze verstoßen ("... darf nicht an die Presse gegeben werden...")."

Deine vorherigen Aussagen zufolge nehme ich an, dass der whistle blower protection act ja schon deswegen nicht greift, da er ja anscheinend juristisch gesehen nichts illegales berichtet hat. Außerdem hätte er einen Congressabgeordneten finden müssen, der die nötige Sicherheitsfreigabe hat. Wäre er zu seinem Boss gegangen, der hätte ihn vermutlich ausgelacht. Ganz abgesehen davon, wer weiß, was ihm evtl zugestoßen wäre, hätte er die ganze Sache still und leise angezeigt.

Ich kann die Frage ja mal dir stellen. Was glaubst du, warum er diesen Weg gegangen ist? einen persönlichen Vorteil oder Bereicherung kann es ja kaum sein, wenn man bedenkt, in welcher furchtbaren Lage er sich jetzt befindet.
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25.07.2013 04:01 Uhr von Perisecor
 
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@ Falap6

"Deine vorherigen Aussagen zufolge nehme ich an, dass der whistle blower protection act ja schon deswegen nicht greift, da er ja anscheinend juristisch gesehen nichts illegales berichtet hat."

Das ist nicht relevant. Jegliche Meldung hat diesen Weg zu gehen, egal ob sie sich danach als begründet oder unbegründet herausstellt.

Der richtige Ansprechpartner wäre der Nachrichtendienstausschuss des Senats gewesen. Der hat sogar ein eigenes Büro, den kann man gar nicht verfehlen.



"Ganz abgesehen davon, wer weiß, was ihm evtl zugestoßen wäre, hätte er die ganze Sache still und leise angezeigt."

Das ist kein Argument.

Ich darf auch meine Nachbarin nicht einfach erschießen, nur weil sie laut herumschreit und ihre Kinder schlägt. Wer weiß denn, was passieren könnte, bis die deutsche Justiz mal reagiert?



"einen persönlichen Vorteil oder Bereicherung kann es ja kaum sein, wenn man bedenkt, in welcher furchtbaren Lage er sich jetzt befindet."

Keine Ahnung. Manche Leute stehen einfach sehr gerne in der Öffentlichkeit, manche wollen in die Geschichtsbücher eingehen. Vielleicht dachte er auch, die Konsequenzen wären nicht so hart.

Was auch immer sein Antrieb war - und selbst wenn er moralisch nachvollziehbare Gründe hatte - Landesverrat geht gar nicht. Gesetze sind keine Hinweise, die man nach Gutdünken zu befolgen hat. Und, so hart das auch klingt, so ein kleines Licht wie Snowden hat weder den Überblick, noch das Hintergrundwissen, noch die Befugnis, solche Entscheidungen alleine zu treffen.


Im Moment reden alle über PRISM und die NSA und es passiert nichts. Aber was ist, wenn nun ein Anschlag nicht verhindert wird, der die Botschaftsanschläge ´98 oder gar den 11. September noch übertrifft?

Aber nicht nur Terroristen können nun reagieren. Auch Dienste von Staaten wie Russland und der VR China können nun anders agieren, denn sicherlich hatten die ihre Vermutungen und Informationen, aber definitiv kein umfassendes Bild.


Snowden hat mittel- und langfristig massiven Schaden zugefügt - und nichts, aber auch gar nichts wird sich in Bezug auf Spionage und Nachrichtendienste ändern, denn letztlich machen die nur, wozu sie geschaffen sind: Informationen sammeln und auswerten.

Leidtragend werden am Ende also "die armen Frauen und Kinder" sein oder, für den deutschen Michel ja viel schlimmer, der deutsche Michel selbst. Aber vom Wohnzimmer aus kann man ja lässig über Verschwörungstheorien sprechen und Anschläge verharmlosen, als Quelle dient dann irgendein ehemaliger Luftwaffen-Angehöriger, der seit zwanzig Jahren aus dem Geschäft raus ist.

Fragt doch mal jemanden, der in Afghanistan, im Irak, in Mali oder in Libyen war. Anschläge sind kein theoretisches Ding, dass irgendwo am Arsch der Welt passiert. Anschläge sind real und die Folgen sind krass, denn sie beeinflussen jeden an jedem Ort.

Aber nein, statt mal Infos aus erster Hand einzuholen muss ich (und andere), die zumindest mal in dem Business gearbeitet haben, mir jeden Tag von irgendwelchen Maurern, Taxi-Fahrern und Industriekaufleuten anhören, wie Nachrichtendienste angeblich funktionieren und was die können und was nicht. Und je nach Tageslaune sind Nachrichtendienste mal perfekt (und haben angeblich den 11. September durchgeführt, obwohl sie ganz viele dumme Spuren hinterlassen haben), während gleichzeitig ein Snowden glaubwürdig ist, den die Dienste überhaupt nicht aufhalten konnten.


Das erinnert ein wenig an die 50 Millionen Fußball-Manager, die es jede Fußball-Saison in Deutschland gibt und die alles sowieso viel besser wissen. Nur geht es hier nicht um Sport und Spaß, sondern um das Leben.
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25.07.2013 14:52 Uhr von Falap6
 
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"Das ist nicht relevant. Jegliche Meldung hat diesen Weg zu gehen, egal ob sie sich danach als begründet oder unbegründet herausstellt."
"Das ist kein Argument."

Relevant ist es schon, wenn dieser Weg von vorneherein sinnlos gewesen wäre.



Ich finde es ist ein gutes Argument, ich finde deinen Vergleich nicht passend, seine Nachbarin erschießen weil sie ihre Kinder schlägt ist ungleich unverhältnismäßig und das meine ich nicht. Ich meine, falls er plötzlich von der Bildfläche verschwunden wäre oder einen Unfall gehabt hätte. Jetzt kann das kaum noch passieren, weil er den Schutz der Öffentlichkeit hat.

Ich finde es ja toll, wenn wir in der Lage sind solche Anschläge zu verhindern, aber erstens ist es fraglich wie effektiv das Ganze ist, die Boston Attentate konnten auch nicht verhindert werden und kein Wähler kann nachvollziehen wie viele Anschläge es ohne Prism gegeben hätte aber das ganze ist doch so:


Die Wähler haben ein ganz klaren Wahlauftrag gegeben, als Obama gewählt wurde. Er hat viel mehr Transparenz versprochen, weniger Geheimhaltung, weniger Überwachung, die er ja immer kritisiert hat und mehr Schutz für whistleblower.
Vllt wollen die Wähler einfach nicht mehr so viel Freiheit aufgeben für so wenig mehr Schutz.
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26.07.2013 01:29 Uhr von Falap6
 
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nochmalbla

generell hast du schon recht, aber wenn er jetzt einen tödlichen Unfall hätte, das wäre schon krass. Man muss das mal nüchtern betrachten, was hätten die davon? Insgesamt würde es vermutlich mehr Schaden anrichten...

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