24.07.13 13:50 Uhr
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Polizisten töten 62-jährigen Mann aus Notwehr - Freispruch

Im März erschossen Frankfurter Polizisten, die zu einem Nachbarschaftsstreit gerufen worden waren einen 62-jährigen stark alkoholisierten Mann, der mit einem 32 Zentimeter langem Messer auf Nachbar und Polizei los ging.

Zuerst griff er seinen Nachbarn mit dem Messer an und verletzte diesen am Arm. Nachdem die Polizei eintraf, lief er mit ausgestrecktem Arm und dem Messer in der Hand in Richtung der Polizisten. Diese versuchten ihn zunächst mit Warnungen und dann mit fünf Schüssen in die Beine zu stoppen, wovon drei trafen.

Als dies nicht gelang, der Mann weiterhin drohte und die Polizisten keine Möglichkeit mehr hatten zurück zu weichen, schossen sie ihm in die Brust. Sie wurden nun freigesprochen, weil dies durch Notwehr gedeckt sei.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Polizist, Freispruch, Notwehr
Quelle: www.fr-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2013 13:50 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -19
 
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24.07.2013 13:55 Uhr von FrankCostello
 
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24.07.2013 13:56 Uhr von NoPq
 
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Naja, ich bin normalerweise einer der ersten, der "Polizeigewalt" schreit und ähnliches. In diesem Fall haben die Beamten aber korrekt reagiert, meine ich.

Drei Schüsse in die Beine und dann steht der Kerl immer noch? Was ich mir aber in diesem und beim Fall des nackten Berliners denke: Würde ein Schuss in die Schulter eventuell helfen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man dann noch großartig ein Messer in der Hand halten kann, aber nun gut: in diesem Fall kann man den Polizisten, sofern es sich so zugetragen hat, absolut keinen Vorwurf machen.

Man geht nicht mit einem 32cm-Messer (oder Machete schon eher) auf Menschen los.. nicht mal auf Polizisten ;)
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24.07.2013 14:03 Uhr von nettgut
 
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Mit dem Messer auf Polizisten losgehen, ist nicht zu empfehlen.
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24.07.2013 14:09 Uhr von NoPq
 
+1 | -5
 
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@wok
Schön alle Aussagen über einen Kamm scheren.

Es kommt immer auf die Situation an. Es wurden Personen ja auch schon aus Notwehr regelrecht durchsiebt und ich meine damit keine US-Cops.

In Berlin war der Fall schon schwieriger als hier. Es war Notwehr - allerdings hat der Polizist diese Notwehrsituation selbst herbeigeführt. Man steigt nun mal nicht zu einem verrückten Kerl mit Messer in den Brunnen.
Ich möchte nicht in der Situation sein, den Fall in Berlin richterlich zu beurteilen, aber eine gewisse Mitschuld an dem Tod des Verrückten trägt er schon.

Aber hauptsache wieder alle Leute über einen Kamm geschert, gell? Brav. Weiter so - bloß nicht anfangen, über den Tellerrand hinauszublicken.
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24.07.2013 14:15 Uhr von PeterLustig2009
 
+5 | -0
 
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@NoPq
Die haben versucht ihn in die Schulter zu schießen. Aber wie das so ist. Streß, dunke, eng, Täter bewegt sich udn schwup trifft man nicht die Schulter sondern den Brustkorb.

Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um.

Und wenn sie Warnschüsse (halte ich für extrem gefährlich) und Schüsse ins Bein abgegeben haben und er sich nicht stoppen ließ dann haben sie alles richtig gemacht


Adrenalin und Schock machen vieles möglich, sogar dass man das gar nicht registriert dass man angeschossen wurde
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01.08.2013 20:57 Uhr von Johnny Cache
 
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Warum landet sowas überhaupt vor Gericht?
Daß es untersucht werden muß ist klar, aber vor Gericht verhandelt?

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