24.07.13 13:16 Uhr
 3.031
 

Nur ein Prozent ohne Job: Universitätsabschluss kommt Arbeitsplatzgarantie gleich

Laut einer aktuellen Studie des HIS-Instituts für Hochschulforschung ist ein Hochschulabschluss fast eine Jobgarantie.

Zehn Jahre nach dem Uniabschluss sei nur ein Prozent der Akademiker arbeitslos.

Zudem bekämen vier Fünftel der Hochschulabsolventen ein überdurchschnittlich hohes Einkommen in Deutschland.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Job, Studium, Abschluss, Garantie
Quelle: www.focus.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

American-Airlines-Angestellte bekommen Juckreiz und Kopfweh wegen neuer Uniform
Türkische Währung auf Talfahrt: Präsident ruft Landsleute zum Devisentausch auf!
Marktforschung: Menschen in Deutschland geben mehr Geld für Schokonikoläuse aus

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.07.2013 13:18 Uhr von Kanga
 
+15 | -42
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
24.07.2013 13:25 Uhr von no_trespassing
 
+28 | -4
 
ANZEIGEN
Fragt sich nur zu welchen Konditionen. Mehr als die Hälfte mit Zeitarbeitsverträgen und ich kenne sogar einen Doktor, der sich für 1700 EUR brutto hergeben muss.
Kommentar ansehen
24.07.2013 13:35 Uhr von Bildungsminister
 
+21 | -2
 
ANZEIGEN
Ganz früher, da konnte man sogar mit einem Hauptschulabschluss noch etwas erreichen. Zu meiner Zeit, das ist etwas über 20 Jahre her, da sagte man schon, dass ein Realschulabschluss Voraussetzung sei etwas erreichen zu können. Aber auch das reicht heute nicht mehr.

Wer zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit haben will einen einigermaßen vernünftigen Job zu bekommen, der muss heute Abi machen, und am Besten studieren. Und selbst das ist längst keine Garantie.

Wer heute auf die Hauptschule geht, der kann im Grunde schon fast das Abo auf H4 einreichen. Selbst mit einem schlechten Realschulabschluss hat man es schwer.

Und dieser Kampf wird in den nächsten Jahren gewiss noch härter werden, dann wenn man als "normaler" Arbeiter wirklich nur noch Hungerlöhne bekommt.
Kommentar ansehen
24.07.2013 13:58 Uhr von PeterLustig2009
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@Kanga
Schwachsinnige Aussage. So weltfremd kann man eigentlich nur sein wenn man noch in den Kindergarten geht

Zur News:
Sicherlich stehen die Jobchancen nicht schlecht allerdings würde ich nicht davon ausgehen dass ein Uni-Abschluss eine Jobgarantie darstellt
Kommentar ansehen
24.07.2013 14:18 Uhr von Rulfy
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@RealAcidArne
Das ist aber dann ein Problem der Schule und nicht der Schüler.Eine Freundin arbeitet an sozialen Projekte in Hauptschulen: die Schüler werden an Unternehmen herangeführt, ein Bewerbungstraining wird veranstaltet und schließlich werden Schüler an die Unternehmen vermittelt. Man mag kaum glauben wie Quer sich gewisse Lehrer stellen, wie wenig den Schülern mit dem "normalen" Schulstoff vermittelt wird und wie diese von vornherein von Lehrern gesagt bekommen, dass sie zu nichts taugen. Und da wundert man sich noch???
Zum Artikel: Überdurchschnittlich verdienen, Jobgarantie, ... ?! Haha, das ist wohl der Witz schlechthin. 1. Arbeiten viele Uniabsolventen inzwischen in Jobs, in denen sie völlig überqualifiziert sind, da jeder Arbeitnehmer heute erstmal nen Studium braucht bevor er fest angestellt wird. 2. Der allgemeine Lohn in Deutschland ins bodenlose gesunken ist und daher "Überdurchschnittlich" immer noch nicht dem Bildungsstand und der Arbeit angemessen sind. Aber das ist ein allgemeines Problem der deutschen Wirtschaft und es würde Lösungsansätze geben, Stichwort: Mindestlohn, aber dank unserer tollen Steinzeitpartei CDUFDPSPDGRÜNELINE wird sich dort auch nichts ändern.
Kommentar ansehen
24.07.2013 14:22 Uhr von Allmightyrandom
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Ich wollte während der Verfassung meiner Diplomarbeit nebenbei im Callcenter eines Internetshops in Berlin arbeiten. Naja, "wollte" ist relativ...

Dort sollte man 5x die Woche zu je 3 Stunden erscheinen, längere Schichten waren nicht gewünscht weil dann die "Effektivität" nachlässt. Hat bei 5,65€ / Stunde ja auch wirklich nicht ins Konzept gepasst...

Also wäre schonmal eine Stunde für An- und Abfahrt mit den Öffentlichen draufgegangen, 10€ pro Arbeitstag "rausbekommen" und 5 Stunden außer Haus dafür. Macht effektiv 2€ / Stunde für die "Angestellten".

Mensch war ich traurig dass ich den begehrten Job wegen der hohen Nachfrage nicht bekommen habe, sondern statt dessen in einem Computerladen und dem Kaufhof angefangen habe - mit doppeltem Lohn, besserem Job UND gescheiten Arbeitszeiten sowie kurzen Anfahrtswegen.

Die Massen sollten den Arsch in der Hose haben und sich nicht so weit unter Wert verkaufen - aber das geht eben nicht wenn man nichts zu essen hat und keine Miete zahlen kann.

Mit einer gescheiten Grundversorgung wären die Arbeitsmarktprobleme deutlich gemildert, das wäre viel effizienter als der direkte Eingriff via Mindestlohn, der dann wieder durch Werksverträge und Zeitarbeit ausgehebelt wird.

Aber Politiker die sowas umsetzen sind entweder unendlich dämlich oder kopulieren mit der Industrie!
Kommentar ansehen
24.07.2013 14:37 Uhr von DarkRoX
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Dann kenne ich vermutlich das gesamte eine Prozent.
Kommentar ansehen
24.07.2013 14:50 Uhr von perMagna
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Abschlüsse und Zeugnisse sind nicht wirklich aussagekräftig. Ich habe schon Abiturienten gesehen, die mit einem befriedigend in Mathe nicht in der Lage waren, 5% von 140 und 1/4 * 1/4 zu rechnen. Zudem können sie teilweise nicht mal den Betrieb, wo sie sich bewerben, korrekt benennen (das ist kein Witz).
Kommentar ansehen
24.07.2013 15:02 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -6
 
ANZEIGEN
@Allmighty
Ja ist echt ne Frechheit dass dein Arbeitgeber nur die Zeit bezahlt die du für das Unternehmen arbeitest und nicht noch die Zeit die du zur Arbeit hin und zurück brauchst.

LOL
Kommentar ansehen
24.07.2013 15:27 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@no_trespassing
Fragt sich natürlich, in was für einem Fach derjenige seinen Doktortitel hat.
Man kann heutzutage sich ja sogar einen Doktortitel kaufen.
Nützt zwar nix, aber sieht gut aus.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass Jemand mit einem Doktortitel selbst Schuld ist, wenn er sich mit 1700 € abspeissen lässt. Als was arbeitet dieser? Überqualifikation? Hirnschmalz? usw.

Kann ich kaum glauben.
Kommentar ansehen
24.07.2013 15:34 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Naja - reine Statistik.
Ich bleibe gerade auf Rechnungen sitzen, die so ein Uni-Absolvent nicht zahlen kann. Selbständig - deshalb nicht arbeitslos gemeldet - und vollkommen zahlungsunfähig.
Glaubt man einem Berater für Firmen und Existenzgründer - beileibe nicht der Einzige, der sich nach dem Abschluss selbständig macht, und die Beine nicht hochbekommt.
Diese Leute fehlen in der Statistik.
Kommentar ansehen
24.07.2013 16:46 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
ooooh das will hier keiner hören, hier gilt die "Alles ist Sinnlos Mentalität" und Akademiker machen doch angeblich nur unbezahlte Praktika!

Na Jungs, vielleicht wäre Schule doch mal ganz cool gewesen? ;-)
Kommentar ansehen
24.07.2013 16:50 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@newsleser54
"Ich wollte mal Regale auffüllen, wurde abgewiesen, da man Realschüler mit guter Note (Max 1,5) haben wollte."

Da ging es nicht um die Noten selbst sondern die Motivation die hinter den Noten stehen. Wer nur auf die Hauptschule geht und Intellektuell alle auf der Pfanne hat sollte lieber mehr für die Schule machen, als ein Job.
Kommentar ansehen
24.07.2013 16:53 Uhr von keakzzz
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
das gruseligste Beispiel über das ich mal in dieser Hinsicht gestolpert bin war eine Werbeagentur, die einen 400 Euro Jobber suchte.

Jetzt kommt das Lächerliche: Bedingung war allerdings ein abgeschlossenes Studium in dem Bereich.

da denkt man doch wirklich nur, daß die spinnen.

(und leider wird es immer noch irgendwen geben, der so doof ist und als Akademiker für diesen Lohn arbeitet)
Kommentar ansehen
24.07.2013 17:09 Uhr von Marco Werner
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Kanga
"wenn man arbeiten kann und will,dann hat man auch ohne Uniabschluß ne Jobgarantie".....schrieb er um 13:18 und damit zur schönsten Kernarbeitszeit. Nun könnte man sich ja so seine Gedanken machen,ne :-D

@Peter
Ich denke,Allmightyrandom ging es bei seiner Aussage weniger um die nicht bezahlten Arbeitswege,sondern eher um das Missverhältnis aus Arbeitszeit zu Wegezeit bzw um das Kosten/Nutzen-Verhältnis bei diesem Job.
Kommentar ansehen
24.07.2013 18:20 Uhr von Gorli
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Das Zauberwort heißt: Ausland. Noch ist der Deutsche Hochschulabschluss (vor allem MINT) in der Welt und vor allem in Fernost (Männer auch Mittlerer Osten) sehr begehrt und wird auch gemessen an den dortigen Lebenserhaltungskosten auch ca doppelt so gut vergütet.

Und wenn man erstmal 2 -5 Jahre in China, Brasilien, Singapur, Taiwan oder Emiraten gearbeitet hat, dann nehmen die hiesigen Arbeitgeber einen sowieso mit der Kusshand.
Kommentar ansehen
24.07.2013 19:20 Uhr von newsbulli
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
So ein Scheiß... Ich Hör immer nur wenn sie es nicht für 1700 brutto machen finden wir jemanden. Viele die solche Angebote angenommen habe kenne ich. Ich studier mir den Arsch ab( Hazard Control) und die Islam Wissenschaftler gehen ins gemachte Nest.
Kommentar ansehen
24.07.2013 22:18 Uhr von Allmightyrandom
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
"Die wirklich wichtige Frage ist: Wie finde ich nach dem Studium einen passenden Job?!"

Die Frage sollte aber AUCH heißen:

"Wenn ich nach dem Studium keinen Job finde - habe ich dann das richtige studiert?"

Ich habe mich bewusst gegen ein "Spezialisten-Studium" entschieden. Da sind die Chancen natürlich größer einen gut bezahlten Job zu finden der einem hoffentlich auch Spaß macht. Aber was macht man z.B. als hochqualifizierter Atomtechniker wenn in D. alle Kraftwerke abgeschaltet werden und man nicht ins Ausland will/kann?

Da wäre man dann vielleicht besser Maurer geworden im nachhinein.

Wenn es viele Akademiker ohne Job gibt sollte man EVENTUELL überdenken ob a) nicht zu viele Leute studieren (was ja bei dem "Fachkräftemangel" der überall propagandiert wird eigentlich gar nicht sein kann) oder ob b) das Bildungssystem dem aktuellen Wirtschaftswesen nicht gerecht wird?

Jahrelang gepaukt und gebüffelt um dann keinen Job zu finden weil man "überqualifiziert" ist...
Beileid an alle denen es so geht.

Andererseits muss man als arbeitssuchender auch durchaus mit offenen Augen durchs Leben gehen, Kontakte knüpfen und pflegen und sich für mehr als eines Sache interessieren.

Dann wird man auch einen Job finden! Wenn ich mal einen neuen Job brauche weiß ich dass ich ihn finde.
Kommentar ansehen
24.07.2013 22:33 Uhr von cvzone
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Hab zwar nur ein FH Diplom, aber auch beim ersten Bewerbungsgespräch nen Job gefunden.

Refresh |<-- <-   1-19/19   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Clickbait-falle Huffingtonpost
Flüchtlinge sollen sich mehr in die Politik einmischen
Mann attackiert Ehefrau und verletzt diese lebensgefährlich


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?