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Türkei: Tierrechte wurden bereits vor 500 Jahren kodifiziert

Während einer Podiumsdiskussion zu dem Thema "Standardisierung und Qualität in Vergangenheit und Gegenwart" hat Mustafa Tayar, Dozent an der Uludag Universität in Bursa, auf die Kodifizierung der heutigen Tierrechte vor 500 Jahren in der heutigen Türkei hingewiesen.

"Die Liebe zur Natur gab es hier schon vor 500 Jahren. Nur weil es die EU möchte, führen wir jetzt Tierschutzbestimmungen ein. Dabei hätten wir erkennen können, wenn wir uns den Ablauf der Geschichte genauer ansehen, dass eigentlich unsere Vorfahren diese bereits eingeführt hatten", so Tayar.

Laut Tayar wurden weltweit die ersten Tierrechtsgesetze im Osmanischen Reich unter der Bezeichnung "Kanunname-i Ihtisab-i Bursa" bestimmt.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Türkei, Tierrecht
Quelle: dtj-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2013 13:27 Uhr von grotesK
 
+11 | -1
 
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Ja, der glückliche Gesichtsausdruck der Tiere beim Schächten (z.B. beim Opferfest) zeugt von einem tiefgreifenden Tierschutz...
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24.07.2013 13:44 Uhr von Bildungsminister
 
+8 | -1
 
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Ich war nun vier Mal in der Türkei zum Urlauben und einmal beruflich, und ich habe selten ein Land erlebt, dass sich selbst als zivilisiert bezeichnet, und auf dessen Strassen es derart viele Straßenhunde und herrenlose Katzen gab.

Die Türkei ist da gewiss nicht allein damit, in Spanien z.B. ist das auch ein riesen Problem, aber in diesem Zusammenhang von "Liebe zur Natur" und Tierschutz zu sprechen ist blanker Hohn.

Es mag sogar sein, dass es dafür einen Kodex gibt, aber die besten Grundsätze und Gesetze bringen nichts, wenn es Staat und Bevölkerung einen Scheiß interessiert, ob sie umgesetzt werden.

Den Status einer Zivilgesellschaft kann man auch daran erkennen, wie sie mit ihren Tieren umgeht, gerade mit domestizierten Tieren. In dem Punkt hat die Türkei noch extremen Nachholbedarf.
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24.07.2013 15:25 Uhr von psycoman
 
+1 | -1
 
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"Prof. Dr. Erkan I????çok, Hochschullehrer an der Uluda?-Universität in Bursa, hingegen meint, dass die Erwartungen der Menschen abhängig von der Qualität seien: „Das Qualitätsniveau einer Organisation ist an den gegenüber dem Kunden angebotenen Waren und Dienstleistungen und an der Atmosphäre zu erkennen, in der die Mitarbeiter arbeiten. Heutzutage sind die Menschen auf der Suche nach Qualität. Aus diesem Grund müssen die Unternehmen und Institutionen sich täglich erneuern. Wer sich der Erneuerung weigert, ist zum Untergang verurteilt.“"

Wohl wahr.

Trotzdem sind Tierschutzgesetze gut, da sie eben Rechtssicherheit geben und Standards setzen.

Schächten ist auch kein Tierschutz, erst recht nicht, wenn es schlecht durchgeführt wird.

Wenn Tierrechte schon vorher festgelegt waren, sollte eine weitere Codifizierung auf Wunsch der EU kein Problem darstellen, da man das ja bereits hatte, oder?
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24.07.2013 16:55 Uhr von shane12627
 
+4 | -1
 
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Tierschutz, klar, und den Rindern bei lebendigem Leibe ohne Betäubung den Hals aufschneiden.

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