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US-Drohnen: Geheimbericht - In drei Jahren 94 Kinder in Pakistan getötet

Das "Bureau of Investigative Journalism" veröffentlichte einen bislang unter Verschluss gehaltenen Bericht der Pakistanischen Regierung. Laut offiziellen Statistiken der Verwaltungsbehörden sind hierbei allein von 2006 bis 2009 bei 746 Angriffen 94 Kinder und 147 Zivilisten getötet worden.

Diese Zahlen betreffen vor allem die Amtszeit von George W. Bush. Unter Obama stiegen die Angriffe dann sogar noch. Allein 2010 wurden bei 122 Angriffen 849 Menschen getötet. Insgesamt sind seit 2004 2.566 bis 3.570 Menschen durch Drohnen getötet worden. 411 bis 890 davon waren Zivilisten.

Aber auch auf amerikanischem Boden kann man sich nicht sicher sein. Selbst US-Bürger dürfen nach einem dreistufigen Verfahren - ohne Gerichtsbeschluss - von Drohnen getötet werden.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Pakistan, Bericht, US, Drohnenangriff, Geheimdokument
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2013 09:57 Uhr von Schmollschwund
 
+10 | -1
 
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"Land of the free" - drohne, die die Dir zwischendurch mal so ganz unverhofft die Rübe abballert. Unfassbar, ohne Gerichtsbeschluss!
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24.07.2013 10:09 Uhr von NoPq
 
+12 | -1
 
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O! say can you see
all the drones above me?
And the rockets’ red glare,
the bombs bursting in air,
O’er the land of the free
and the home of the brave?
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24.07.2013 10:24 Uhr von Granatstern
 
+8 | -2
 
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the land of the freaks.
und zwar gefährliche, blutrünstige freaks.
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24.07.2013 11:26 Uhr von yeah87
 
+1 | -1
 
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Na für die Amis schlachten sie ungewöhnlich wenige ab.
Is auch normal auf einer Beerdigung n Drohne reinzuschicken.

Oder die eigenen Bürgern zu bedrohen.
Die Macht hat Amerika nur weil viele Idioten für 2000 Dollar alles tun.

[ nachträglich editiert von yeah87 ]
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24.07.2013 11:30 Uhr von RickJames
 
+5 | -0
 
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Prinzipiell werden alle Männer in der Region ab einem Alter von 16 Jahren vom US Militär als Kämpfer eingestuft. Zu beweisen das jemand kein Terrorist war ist nur nach seinem Tod möglich und äußerst schwierig. Deswegen ist die Zahl der Zivilisten die hier Angegeben wird so niedrig.

Beweis für diese Behauptung:
http://www.nytimes.com/...

"It in effect counts all military-age males in a strike zone as combatants, according to several administration officials, unless there is explicit intelligence posthumously proving them innocent."
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25.05.2015 12:01 Uhr von AMB
 
+0 | -0
 
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Wenn man täglich die Kommandos zum Töten von Menschen geben muß, passieren logischerweise immer wieder Fehler und die Entscheidenden werden mit der Zeit etwas Resistent gegen das Mitgefühl in Bezug auf diese.

Ist doch völlig normal.

Daß man eine solche Methode wählt ist doch in zweierlei hinsicht super. Mann kann einen selbst als Feind aufgebauten nicht Feind eliminieren und so sämtliche Spuren des Betrugs mit beseitigen ohne daß jemand diesen noch interviewen kann.

Ich glaube, daß Menschen, die massenweise töten müssen mit der Zeit alle ein Problem mit dem Mitgefühl haben und all zu leicht die Probleme endgültig lösen. Das betrifft nicht nur die USA das betrifft alle.

Allerdings verkaufen nicht alle uns Deutsche für blöd und das Betrifft die USA, wobei wir dabei schon auch selbst schuld an dem Desaster sind.

Statt, daß unser Dienst BND stillschweigend die Richtung geändert hätte und man ausgeforscht hätte, wie weit das ganze mit der NSA geht, haben Deutsche Verräter den Fall an die Öffentlichkeit getragen, so daß man nicht mehr hintergründig die Informanten nutzen kann und die NSA dann noch nicht davon erfahren hätten, daß man die Zusammenarbeit inzwischen etwas reservierter betrachtet.

Selbst ein Untersuchungsausschuß ist für mich akzeptabel. Was jedoch nicht geht war die Offenlegung dieser Informationen. Sie schädigt uns weit mehr sowohl International als auch National und auch Dienstlich.

In meinen Augen hätte in einem solchen Untersuchungsauschuß nur jemand teilhaben dürfen, der Verschwiegen ist und niemand hätte je mit einer Kamera oder sonst irgend wie mit etwas ausgestattet werden dürfen, so daß er aus dem Kreis der Verschwiegenen Daten nach außen tragen kann, die sich belegen lassen. Wenn dann am Ende heraus gekommen wäre, daß man beschließt die Zusammenarbeit mit der USA einzuschränken, dann wäre das geschehen und zwar ohne groß zu Informieren, daß man nun nicht mehr der USA vertraut und eben die Informationen, die man erhält selbst noch mal überprüft.

Ich wäre sogar so weit gegangen, diesen Weg der Irreführung in der umgekehrten Richtung zu nutzen. Dummheit ist es wenn man solch eine Sache auf den Schultern der Öffentlichkeit austrägt. Schade ist es, daß wir heute so wenige vertrauenswürdige Personen im Parlament haben, daß es wohl schwierig wäre zu entscheiden wer denn in solch einen Ausschuß paßt und wem die jeweils zugehörige Partei so vertraut, daß sie ihn auch agieren läßt.

Den Verrätern kann man nur zu gute halten, daß sie an den Weltfrieden glauben und davon überzeugt sind, daß der Mensch kein Raubtier ist. Vermutlich sind sie alle Veganer. Als solche können sie nicht verstehen, daß man einen Dienst benötigt, der eben feststellt, wenn sich ein Freund gegen einen Wendet, der feststellt, wenn ein Feind etwas unternimmt und der einfach im Voraus die Informationen bereit hält, die man sonst erst Jahre später erfährt, wenn überhaupt. Eine solche Waffe macht bei absolutem Frieden natürlich keinen Sinn. Jedoch wer glaubt, daß Menschen von sich aus wirklich für den Frieden geschaffen sind, der täuscht sich einfach.

Wohin der Glaube an den Weltfrieden führt sehen wir in der Ukraine.


[ nachträglich editiert von AMB ]

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