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Hamburg: Polizeigewerkschaft wehrt sich gegen GPS-Überwachung von Einsatzfahrzeugen

Ab kommenden August sollen in Hamburg Fahrzeuge der Polizei mit GPS-Sendern versehen werden, um diese schneller orten zu können. Dagegen setzt sich die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) nun verbal zu Wehr und fordert die Einstellung der Pläne zum "digitalen Leinenzwang".

Insgesamt sollen 410 Einsatzfahrzeuge mit den GPS-Empfängern ausgestattet werden, da man bisher lediglich über Ortung der Funksprüche herausfinden konnte, wo sich die Fahrzeuge aktuell befinden. Die GPS-Daten würden auch nicht gespeichert werden, sondern überschrieben sich ständig selbst.

"Was kommt als nächstes? Der GPS-Chip an der Uniform oder der Barcode unter den Sohlen der Dienstschuhe?", so ein Mitglied der Gewerkschaft. Die Kritik an den Plänen mutet zuweilen etwas dubios an, da sich die Polizei ansonsten stets für "mehr Sicherheit durch Überwachung" einsetze.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hamburg, Kritik, Überwachung, GPS, Polizeigewerkschaft
Quelle: www.pocketnavigation.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2013 09:44 Uhr von Kanga
 
+38 | -1
 
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ich find die idee gut...
so weiß man schneller wer sich in der nähe eines gemeldeten falles befindet..
und falls mal was mit den beamten passiert..weiß man auch gleich wo die sind...

warum wollen die das denn nicht, was haben die zu verbergen??
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24.07.2013 10:18 Uhr von PeterLustig2009
 
+5 | -39
 
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24.07.2013 10:19 Uhr von sooma
 
+13 | -4
 
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"Die Kritik an den Plänen mutet zuweilen etwas dubios an, da sich die Polizei ansonsten stets für "mehr Sicherheit durch Überwachung" einsetze."

"Überwacht die Überwacher" - das gefällt wohl nicht?
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24.07.2013 10:24 Uhr von Johnny Cache
 
+8 | -3
 
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Komisch, beim Thema Überwachung am Arbeitsplatz drehen immer gleich alle durch.
Ich werd´ wohl nie vergessen wie bei uns im Büro mehrere Notebooks entwendet wurden und wir (die Mitarbeiter!) es Videoüberwachen wollten und es uns vom Betriebsrat untersagt wurde. Selbst die Einschränkung auf außerhalb der Dienstzeiten haben sie nicht zugelassen.
Damit weiß ich schon mal wer ganz oben auf der Liste der Verdächtigen steht... ;)
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24.07.2013 10:45 Uhr von c0dycode
 
+2 | -0
 
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@Johnny: Erinnert mich an meinen Arbeitsplatz. In Verbindung mit den Firmeninternen WM- / EM-Tippspielen.

Komischerweise gewinnt jedes mal derjenige, der immer die Auswertungen macht. Und bekommt dann natürlich den Preis.

Aber er hat wahrscheinlich nur Glück *hust*
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24.07.2013 10:47 Uhr von Yoshi_87
 
+9 | -0
 
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Was für lächerliche Vergleiche...

Ein Polizist setzt bei seiner Arbeit oft sein Leben aufs Spiel. Ein GPS Chip in der Uniform wäre also durchaus in ihrem eigenen Interesse. Wäre ich Polizist würde ich das ganze durchaus Befürworten. Natürlich nur für Polizisten die das Büro verlassen, alles andere verursacht nur unnötige Kosten.

Welche Gefahren hat ein Arbeiter im Büro oder ein Kassierer bei Lidl zu befürchten, die eine Überwachung rechtfertigen...?

[ nachträglich editiert von Yoshi_87 ]
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24.07.2013 11:05 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -7
 
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@Yoshi_87
Der Polizist ist jetzt auch zu orten, dafür brauch ich keine GPS-Überwachung nur mal so nebenbei
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24.07.2013 11:09 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -3
 
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So ? Wie denn, Peter ? Und fang jetzt nicht mit Peilung seines Diensthandys an...
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24.07.2013 11:53 Uhr von Marco Werner
 
+4 | -3
 
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@fuerdiedummen
"Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten."

Bei dir ist der Name Programm,was ? Aber was soll man von einem Forentroll auch anderes erwarten ?

[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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24.07.2013 11:59 Uhr von TimeyPizza
 
+14 | -2
 
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@PeterLustig2009
Wenn ein Mitarbeiter bei Penny überwacht wird, wird er persönlich überwacht. Per Video.

Hier soll lediglich die Position des Fahrzeugs bestimmt werden. Dabei wird keiner der Insassen persönlich überwacht.


Aus der Quelle:
"Auf die Frage, warum sich ausgerechnet die Polizeigewerkschaft, die sich ansonsten für die Videoüberwachung und Vorratsdatenspeicherung stark macht wehre, wenn es um die GPS-Überwachung von Polizeibeamten geht, erklärt Jungfer “Video- und Telefondatenüberwachung findet nur an Orten beziehungsweise in Situationen statt, in denen es um die Sicherheit der Menschen geht. Bei der GPS-Überwachung der Polizei geht es hingegen um eine dauerhafte und verdachtsunabhängige Überwachung. "

Die Gewerkschaft mag also keine verdachtsunabhängige Überwachung.... aber findet Vorratsdatenspeicherung super. Heuchler.


Nebenbei, die News ist falsch. Es sind keine GPS Sender, sondern GPS Empfänger die eingebaut werden sollen. Das Leute heutzutage immernoch nicht wissen wie GPS grob funktioniert....
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24.07.2013 12:16 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -0
 
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@TimeyPizza
Ne ne...es läuft schon auf einen Sender hinaus,hier irrt die Quelle. Denn es geht ja darum, die Fahrzeugstandorte permanent überwachen zu können, was nur mit einem "Rückkanal" der GPS-Daten zur Zentrale geht. Ein Empfänger wäre nur dann ausreichend,wenn die Datenübertragung dann z.B. per Mobilfunk etc durchgeführt würde.
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24.07.2013 12:23 Uhr von DerMaus
 
+14 | -1
 
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Der Blogger Fefe ( blog.fefe.de ) hat das sehr schön zusammengefasst:

Lacher des Tages: Die Deutsche Polizeigewerkschaft läuft Sturm gegen die anlasslose Vorratsdatenspeicherung — weil es um GPS-Daten von Polizeiautos geht. DAS ist natürlich was VÖLLIG anderes!1!! Völlig klar, hier werden Grundrechte mit Füßen getreten, das ist eine Verletzung der Privatsphäre!1!! Wie sollen Polizisten denn in Ruhe verdachtsunabhängig die Daten der Bevölkerung speichern, wenn sie befürchten müssen, das ihre eigenen Daten verdachtsunabhängig gespeichert werden?! Nein, so geht das nicht! Das ändert ja das ganze Verhalten der Beamten!
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24.07.2013 12:39 Uhr von tobsen2009
 
+7 | -1
 
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das die damit ein Problem haben wundert mich, hat es doch viele Vorteile wenn die Fahrzeuge durch die Leitestelle geortet werden können.

Ich habe mich in den USA mal mit einem Cop unterhalten der mir ein bisschen sein Fahrzeug gezeigt hat. Die haben dort ein System verbaut, welches aktiviert wird sobald das Blaulicht eingeschaltet ist. Also sobald das Blaulicht eingeschaltet wird, ist dort die Frontkamera am laufen, das Handfunkgerät im Aufzeichnungs- /Sendemodus, der GPS-Empfänger wird aktiv und die Kollegen sehen auf ihren in den Fahrzeugen verbauten Notebooks die genaue Position ihres Kollegen. Insbesondere ist das enorm hilfreich, wenn Polizisten z.B. angeschossen werden und nicht mehr um Hilfe rufen können. Deshalb sind auch in den USA immer gleich soviele Fahrzeuge zur Stelle, hier muss alles umständlich über die Leitstelle "organisiert" werden.

Deshalb, zur Sicherheit trägt es in jedem Fall bei, warum man sich dagegen wehrt ist für mich nicht nachvollziehbar. Scheinbar haben die Polizisten hier es lieber, sich die Dienstzeit frei Schnauze zugestalten, also auch mal hier und dort parken um in Ruhe im Sitz zuversinken.
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24.07.2013 12:39 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -2
 
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@Marco
Die Funksprüche lassen sich auch jetzt schon orten (wie in der News auch geschrieben)
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24.07.2013 12:39 Uhr von quade34
 
+0 | -0
 
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Warum entscheidet bei der Polizei nicht auch die Mehrheit? Es sind doch nicht so viele in der Gewerkschaft. Und Betriebsräte werden meist auch nur von wenigen gewählt.
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24.07.2013 12:40 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -6
 
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@Johnny_Speed
Denk dir doch nicht immer so abstuse Geschichten aus.

In Wirklichkeit hast du den Bullen doch was verkauft :D

Aber wie immer eine Geschichte "Ich hab da was gesehen hab aber keine Beweise" Sehr sehr glaubhaft :D
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24.07.2013 12:42 Uhr von TimeyPizza
 
+0 | -0
 
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@Marco Werner
Aus Wikipedia:
"Der Aufenthaltsort des Trägers eines GPS-Empfängers lässt sich, da die Geräte momentan nur passiv arbeiten und keine Signale senden, nicht verfolgen. Für eine GPS-Überwachung benötigt man eine Kombination aus einem passiven GPS-Empfänger mit einem aktiven Sender, der die ermittelten Positionsdaten an Dritte weitergibt."

Wenn das Auto also so oder so was senden muss, kann es ja auch ein relativ biliges GPS Modul nehmen und die Daten per Bordfunk senden. Wie soll das denn auch sons gehen.... auf dem GPS kanal zurück zum Satelliten, und dann für die Gesamte Welt nochmal runter zur Erde?
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24.07.2013 12:54 Uhr von quade34
 
+2 | -1
 
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Warum sollen Einsatzfahrzeuge nicht verortbar sein? Bei der Bahn weiß man doch auch wo sich welcher Zug gerade befindet und die Flugzeuge und Schiffe werden auch permanent überwacht. Stört das die Zugführer, Piloten oder Kapitäne? Bei denen sind die Gewerkschaften wohl schlauer.
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24.07.2013 16:47 Uhr von Endgegner
 
+4 | -2
 
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SO! Haben die wohl was zu verbergen. Bei Bullen sehe ich bei der GPS-Überwachung kein Problem:

1. sie sind sowieso im Dienst
2. sie müssen überall erreichbar sein
3. Einsatzzentrale weiß besser/schneller wohin sie müssen
4. es dient ihrer eigenen Sicherheit
5. Überwachung der Bullen möglich

Einzigster Nachteil den ich sehe: die Bullen können nicht mehr machen was sie wollen. Das heißt keine 3x pro Schicht zum McD fahren und es würden endlich die Gründe bekannt werden wieso die Cops immer 30 Minuten zu spät am Einsatzort eintreffen. Sie sind ja im Dienste des Staates mit mehr Rechten als Ottonormalbürger, man will ja nicht ihr Privatleben überwachen.

Dass sich der Herr Jungfer so vehement dagegen wehrt kann ich nicht nachvollziehen:

"Auf die Frage, warum sich ausgerechnet die Polizeigewerkschaft, die sich ansonsten für die Videoüberwachung und Vorratsdatenspeicherung stark macht wehre, wenn es um die GPS-Überwachung von Polizeibeamten geht, erklärt Jungfer “Video- und Telefondatenüberwachung findet nur an Orten beziehungsweise in Situationen statt, in denen es um die Sicherheit der Menschen geht. Bei der GPS-Überwachung der Polizei geht es hingegen um eine dauerhafte und verdachtsunabhängige Überwachung. Der Polizeipräsident scheint seinen eigenen Mitarbeitern nicht zu vertrauen.“"
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24.07.2013 21:04 Uhr von jens Hagen
 
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****Ironie on*** verkaufe für 100€ die aktuellen Live-GPS Daten der Polizei Einsatzfahrzeuge. Laufzeit 60 Minuten.. Bestens geeignet für Straßenrennen, Blitzerkontrollen, oder Entwendung von fremdem Eigentum. Du bist auf der Flucht.... buche die Gps-Live Daten als Abo für nur 1000 je Woche. *** Ironie off **. Was für ein Traumjob für Hacker
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26.07.2013 09:12 Uhr von tafkad
 
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Wenn es nun aber darum ginge den Bürger mit GPS zu überwachen, dann wäre das ganze wahrscheinlich alternativlos in den Augen der DPolG
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26.07.2013 10:59 Uhr von jo-28
 
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Fast jeder LKW Fahrer wird bereits so "überwacht" so what? Die Bullen wollen doch nur nicht, daß in der Zentrale jemand merkt, daß sie jeden Tag Punkt 10:00 Uhr ne Stunde vorm lokalen Metzger beim Leberkässemmeln futtern erwischt werden.
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01.08.2013 13:02 Uhr von Gimling
 
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Ein Schenkelklopfer. Die Polizei möchte die Überwachung jedes Bundesbürger, hat aber Probleme damit das sie selber überwacht werden.

[ nachträglich editiert von Gimling ]
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02.08.2013 16:51 Uhr von Guruns
 
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Gibt es doch bei Werttransporter schon ewig und soll doch auch nur der Sicherheit der Beamten dienen. Das sie das nicht wollen wundert einen sehr. Haben die Angst das irgendwas rauskommt was man nicht wissen soll?

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