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Trotz EZB- und Rettungsmilliarden: Spanien versinkt in Rekordschulden

Trotz Rettungsmilliarden der Euro-Länder und der direkten Geldinfusion in seine maroden Banken versinkt Spanien immer tiefer im Schuldensumpf.

Die Madrider Zentralbank teilt mit, dass sich die Verbindlichkeiten im Mai während nur eines Monats um 23,3 Milliarden auf 937,3 Milliarden Euro erhöht haben.

Damit hat erstmals jeder Einwohner in Spanien mehr als 20.000 Euro Auslandsschulden zu verzinsen und abzutragen.


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WebReporter: niederntudorf
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Spanien, Schulden, EZB
Quelle: www.eu-infothek.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2013 14:21 Uhr von niederntudorf
 
+12 | -1
 
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Man sieht recht elegant, wohin die Rettungsgelder geflossen sind: Ins Nichts. Ob sie aus diesem Nichts wieder rückgezahlt werden, darf sich jeder selbst fragen.
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23.07.2013 15:15 Uhr von mardnx
 
+3 | -0
 
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wunderbar, alles läuft nach plan. bald gehts los, dann werden die dummen unschuldigen für ihre arbeit nur noch so viel bekommen wie sie zum überleben brauchen und nebenbei 10 mal soviel erwirtschaften um "schulden" abzubauen und dass alles mit dem positiven gefühl seine pflicht zu erfüllen...

[ nachträglich editiert von mardnx ]
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23.07.2013 16:05 Uhr von Jason31
 
+1 | -3
 
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@Ming-Ming

Dafür benötigt es aber immerhin Energie, oder es ist eine rechnerische Nullnummer (Quantenwelt) ;)

Ansonsten tim Thema: Wer hat denn auch damit gerechnet, das nur weil Spanien Geld zugesteckt bekommt, mit einem mal alle strukturellen Probleme gelöst sind!? Diese Denkweise ist einfach zu binär.

@niederntudorf
Wieder unterschwellige AfD Propagander zum EU sticheln, ja? ... fein gemacht! Allerdings warte ich nach wie vor auf eine sachliche antwort in so manchem anderen News-Thread...


[ nachträglich editiert von Jason31 ]
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23.07.2013 17:25 Uhr von Jason31
 
+0 | -1
 
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@Ming-Ming

Genau. Fängt aber im noch viel kleineren an: Banken nehmen Geld dafür, das man sich bei ihnen Geld leiht. Dieses Geld wiederum könnte jemand anders wiederum verleihen, und seiner seits wiederum Geld dafür nehmen. Drehst du diese Spirale endlos weiter, kannst du aus einem Euro fiktiv unendlich viel Geld machen. Willkommen in der Finanzwelt. Wer da am Ende die Rechnung begleicht, interessiert da niemanden. ;)

Und da das ja noch nicht reicht, investiert man in Immobilien, saniert sie nicht und macht ja dann auf dem Papier Gewinn. Oder man baut unzählige Container-Schiffe und sucht dafür private Investoren - nennt es dann ganz solide "Schiffsfond" - ignoriert dabei die Tatsache das so viele Schiffe garkeinen Gewinn einfahren, die Banken greifen ihre Investition plus zinsen ab und lassen die Privatinvestoren auf ihren Verlusten sitzen.
Klingt nach Spanien? Nein, ist Stand der Dinge in Deutschland :)

Spanien mag hier und da weniger gut gewirtschaftet haben, hat mit allen anderen Staaten - inklusive Deutschland - aber das selbe Problem: Sie sind Geiseln ihrer Banken. Wir zahlen tendenziell mehr für die Zinsen unserer Schulden, als dass wir die Schulden selbst abbauen. Wo geht das Geld hin? Es wandert an die Banken, wo sich immer mehr Reichtum anhäuft, den sie wiederum an andere Verleihen und umsomehr Geld antürmen, hinter dem letztlich kein realer Wert steckt.

Für dieses Spiralsystem gibt es auch einen Begriff, ich glaube zinskapitalisierung und einen Prozent-Index der aussagt wieviel Geld "virtuell" so ins System geschaufelt wird. Das wird ein Finanz-Spezi aber genauer wissen...
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24.07.2013 08:34 Uhr von Nothung
 
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Spanien ischt auf einem guten Weg, so wie alle PFIGSZ.

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