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Ohne es zu wissen kauft Blanvalet Verlag die Rechte an "The Cuckoo´s Calling"

Dem Münchner Blanvalet Verlag ist, ohne es zu wissen, ein Coup geglückt. So erwarb der Verlag bereits im Februar die deutschen Rechte an dem vermeintlichen Debütroman "The Cuckoo´s Calling" von Robert Galbraith. Nun wurde bekannt, dass hinter Galbraith in Wahrheit J.K. Rowling steckt.

Die "Sunday Times" hatte vergangene Woche darüber berichtet, dass die Harry-Potter-Erfinderin Rowling hinter dem angeblichem ehemaligen Soldaten Robert Galbraith steckt. Auch ShortNews berichtete bereits hierüber. Die Bestsellerautorin zeigte sich sehr enttäuscht über diese Enthüllung.

Verraten wurde das Geheimnis von einem Mitarbeiter der Kanzlei, welche für die Buchrechte Rowlings verantwortlich ist. Dieser erzählte einer Freundin seiner Frau dieses Geheimnis, welche dies sofort per Twitter verbreitete.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Verlag, Rechte, Joanne K. Rowling
Quelle: www.tageblatt.lu
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2013 13:56 Uhr von blonx
 
+3 | -1
 
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Die verantwortliche Lektorin Anja Franzen erklärte in einem Interview, dass sie nicht geahnt hatte, dass J.K. Rowling das Buch geschrieben hatte. Sie fand die Figuren und die Geschichte spannend. Der Verlag hatte für die deutschen Rechte einen vierstelligen Betrag gezahlt.
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22.07.2013 14:27 Uhr von bigJJ
 
+18 | -1
 
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...
Die Überschrift ist dumm!

Ohne es zu wissen kauft Blanvalet Verlag die Rechte an "The Cuckoo´s Calling"

Doch die wussen genau, dass sie die Rechte an dem Buch kaufen. Was sie nicht wussten ist, dass der Autor nicht existiert und in Wirklichkeit die Rowling ist.

Zuvor hatte das Buch schlechte Bewertungen, kaum Absatz. Dann hat sich die JKR geoutet und der Umsatz schoß um mehrere 10000% hoch, die positiven Rezensionen ebenfalls stark angestiegen. Damit hat der Verlag nun natürlich ein paar Euro unerwartet eingenommen.
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22.07.2013 15:11 Uhr von Trolltech
 
+6 | -1
 
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So etwas wird natürlich immer "aus Versehen" enthüllt... ist klar!
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22.07.2013 17:43 Uhr von El_Caron
 
+0 | -2
 
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"Die verantwortliche Lektorin Anja Franzen erklärte in einem Interview, dass sie nicht geahnt hatte, dass J.K. Rowling das Buch geschrieben hatte. Sie fand die Figuren und die Geschichte spannend."

Dann hätte ich das auch nicht geahnt. Die Story von HP ist wirr, strotzt vor "deus ex machina"-Verwendung ohne einen Gedanken an die Implikationen zu verschwenden und die Figuren sind schmerzhaft stereotyp bis hin zum Rassismus ... (die Gnome in den Filmen könnten direkt aus dem Stürmer entsprungen sein).

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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22.07.2013 17:45 Uhr von El_Caron
 
+0 | -1
 
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-Gnom +Kobold
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22.07.2013 18:03 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -0
 
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Wie bigJJ, schon schrieb, wenn mit Ghostwriter nicht genug verkauft, outet man sich eben als Autor, dann klappt das schon...
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23.07.2013 05:40 Uhr von Trallala2
 
+2 | -0
 
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@bigJJ

"Zuvor hatte das Buch schlechte Bewertungen, kaum Absatz."

Sieh mal, Kritiker sind auch nur Menschen, und oft überbewerten wir sie. Wenn sich ein Kritiker einen großen Namen vornimmt, dann muss alles schon Hand und Fuß haben. Dann wird eher gelobt oder sich zurückgehalten als verrissen.

Das Buch an sich ist nicht schlecht, aber als Debütroman brauchte man auf den Namen eines Neulings keine Rücksicht zu nehmen. Und Kritiker kritisieren lieber als das sie loben.

Das der Roman kaum Absatz hatte, muss kaum was bedeuten. Das sagt nichts über die Qualität aus.
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23.07.2013 07:53 Uhr von perMagna
 
+1 | -1
 
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Das war für mich der Beweis, dass Literaturkritiken ungefähr genauso aussagekräftig wie Parker-Punkte sind.
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23.07.2013 12:40 Uhr von dashandwerk
 
+1 | -0
 
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Ich komme noch nicht hinter den Sinn, warum eine Bestsellerautorin unter einem Pseudonym schreibt.

Wegen dem Verdienst kann es ja nicht sein.

Erklärlich wäre es eigentlich nur wenn sie mit dem Buch eine ganz andere Richtung einschlägt.
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13.09.2013 02:34 Uhr von chaoskraehe
 
+0 | -0
 
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@perMagna
Kommt darauf an, ob eine Rezension oder eine Meinung geschrieben wurde.
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12.06.2014 11:36 Uhr von PakToh
 
+0 | -0
 
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@dashandwerk Da gibt es mehrere Gründe, zudem war sie keine Erfolgsautorin zu dem Zeitpunkt, da es ihr Erstlingserk war.
Zudem gibt es mehrere Gründe:
1. Man will sich als autor versuchen, aber seinen Namen noch nicht kaputt machen, da jeder bei den ersten "Gehversuchen" schlechter ist, als später mit Erfahrung, daher werden Erstlingswerke gerne mal unter Pseudnym veröffentlicht.

2. Haben viele Autoren, u.a. auch Stephen King, eine gewisse Reputation und wie du schon sagtest, wenn sie mal was anderes machen soll das erst einmal "geschützt" sein und eben nciht in den Sog der sonstigen Arbeit geraten.

3. Ein ähnlicher Grund: Sie wollen mal wieder ehrliche Kritik. Oftmals gibt es von den selben Kritikern immer die selbe Rezension. Da jammern welche man sei nicht kreativ und neu, würden aber bei einem NoName Autor sagen das Buch sei großartig und toll. Oder eben umgekehrt, dass man die Arschkriecher, welche einem Honig ums Maul schmieren auffliegen lassen will und mal hören will, was die wirklich denken...

Es gibt sicher noch mehr Gründe, aber ich denke die hier sind schon recht gut und aussagekräftig genug.

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