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Das teutonische Joch: Ex-EZB-Chef Otmar Issing warnt vor Stigmatisierung Deutschlands

Der ehemalige Chef der Europäischen Zentralbank Otmar Issing hat davor gewarnt, Deutschland das Stigma des Sündenbocks in der Euro-Krise zu verpassen. Dass die Notenbank unabhängig und der Euro stabil sein sollen, sei keine Idee aus Deutschland.

"Das mit Abstand größte Risiko - zumindest politisch - ist der Eindruck, das Regime eines stabilen Euros und einer unabhängigen Notenbank sei eine deutsche Erfindung", so Issing gegenüber dem Handelsblatt. Die Meinung, dass man unter einem teutonischen Joch leiden würde, verbreite sich, so Issing weiter.

Dass nun die EZB mit der Bankenaufsicht in Europa betraut worden ist, sei ebenso ein Fehler. So würden Konflikte in Sachen Geldpolitik entstehen und es käme zu einer weiteren Politisierung der Notenbank.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, EZB, Euro-Krise, Sündenbock, Stigmatisierung
Quelle: www.handelsblatt.com

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22.07.2013 07:10 Uhr von montolui
 
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...erst Sündenbock, dann ärmer dran als alle Anderern...

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