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Brasilien: Indigene Völker erhoffen sich viel durch den Papstbesuch

Gut 60 junge Ureinwohner des Amazonas-Gebietes haben sich anlässlich des katholischen Weltjugendtages auf den Weg nach Rio de Janeiro gemacht, um dort Papst Franziskus zu treffen. Bischof Erwin Kräutler erklärte, dass die Jugendlichen seit Monaten diese Reise vorbereiten und das Geld dafür sparen.

Die Ureinwohner (Indigenas) kommen aus dem Gebiet der Xingu, welches durch das Großbauprojekt des Staudamms Belo Monte bedroht ist. Bischof Kräutler lebt seit 1980 in dem Amazonas-Gebiet und kämpft für die Rechte der Ureinwohner. 2010 erhielt er den alternativen Nobelpreis für seine Arbeit.

Aktuell versuchen einflussreiche Großgrundbesitzer und die Agrarlobby die Rechte der Ureinwohner massiv zu beschneiden, um die Amazonas-Flachen landwirtschaftlich nutzen zu können. Nach einem verhinderten Mordanschlag steht Kräutler unter permanenten Polizeischutz.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Brasilien, Hoffnung, Papst Franziskus, Ureinwohner, Papstbesuch
Quelle: de.radiovaticana.va

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22.07.2013 06:46 Uhr von blonx
 
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Wer mehr über die Xingu erfahren möchte, findet hier erste Informationen:

http://de.wikipedia.org/...

Das Projekt Belo Monte wird hier näher erläutert:

http://de.wikipedia.org/...

Noch interessanter ist dieser Link:

http://www.3sat.de/...

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