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Schwarzer Tod: Erster Schnelltest für Pest entwickelt

Über 200 Millionen Menschen sind im Mittelalter der Pest zum Opfer gefallen und auch heute gilt das Bakterium, welches die Erkrankung auslöst, noch nicht als besiegt. Potsdamer Forschern ist es nun gelungen, einen Schnelltest zu entwickeln. Damit sollen Infektionen schneller diagnostiziert werden.

Nur durch eine möglichst frühzeitige Behandlung mit Antibiotika lässt sich die Erkrankung stoppen und heilen. Dabei geht es nicht um Tage, sondern viel mehr um Stunden. Wer die Pest hat, stirbt daran, sollte diese nicht erkannt und behandelt werden.

Der entwickelt Test ist nicht nur schnell, sondern auch zuverlässig und günstig. Mit einem Verfahren auf Zuckerbasis lässt sich das Bakterium im Blut des Menschen oder in infiziertem Gewebe nachweisen. Die Forscher erwarten eine signifikante Erhöhung der Überlebenschancen erkrankter Personen.


WebReporter: braincontrol
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tod, Test, Pest, Schnelltest
Quelle: www.pnn.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2013 13:25 Uhr von braincontrol
 
+3 | -0
 
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@fuerdiedummen: Du musst den Satz schon vollständig zitieren! Nicht umsonst gibt es ein Komma. Danach kommt der für die Aussage entscheidende Teil!
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21.07.2013 13:31 Uhr von yeah87
 
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Es gibt verschiedene Arten der Pest in Lübeck starben sehr viele Leute daran als Stadt mit dem ersten Pest ausbrüchen Deutschlands und mit den meisten erkrankten verbreitung.
Tatsache ist die Lungenpest ist die dich seh wahrscheinlich tötet aber es gab aber auch Leute dir dies überlebten von den stärksten aber auch nur wenige
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21.07.2013 13:32 Uhr von yeah87
 
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Haha das Bild ist cool mit den Kräutern die die Pest abhalten sollte vor Infektion
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21.07.2013 14:31 Uhr von Nebelfrost
 
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@yeah87
zitat: "das Bild ist cool mit den Kräutern die die Pest abhalten sollte vor Infektion"

da denkst du nicht ganz richtig. die pestmasken waren nicht dazu da, um infektionen zu verhindern, sondern in erster linie um den fürchterlichen gestank zu übertünchen. in der schnabelspitze waren wohlriechende kräutermischungen eingefüllt. wenn diese masken hätten bewusst eine infektion verhindern sollen, hätte dies vorausgesetzt, dass man die infektionswege und den mechanismus von infektionskrankheiten kennt (z.b. tröpfcheninfektion), was jedoch zum damaligen zeitpunkt nicht der fall war. im mittelalter wusste man noch nicht einmal, dass es überhaupt sowas wie bakterien gibt. das wurde erst durch die erfindung des mikroskops möglich. bei der pest glaubten die meisten menschen an eine strafe gottes und auch, dass selbstgeiselung und aderlass heilen könnten.
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21.07.2013 18:41 Uhr von sevenofnine1
 
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Es könnte auch helfen sich von Ratten fern zu halten, denn die Krankheit wurde weitaus häufiger über Rattenflöhe als über Tröpfcheninfektion übertragen. Alle Menschen in gläserne Käfige stecken, dann wird sich keiner mehr an Infektionskrankheiten anstecken. -Bis jemand mit Steinen kommt und diese um sich wirft.
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22.07.2013 11:15 Uhr von Nebelfrost
 
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@sevenofnine1

der übertragungsweg von tier zu mensch war der rattenfloh. durch dessen biss wurde das bakterium übertragen. der hauptinfektionsweg von mensch zu mensch ist die schmierinfektion. bei der lungenpest ist jedoch auch eine ansteckung durch die luft, also per tröpfcheninfektion möglich. auf alle infektionsfälle gerechnet, spielt die tröpfcheninfektion jedoch eine eher untergeordnete rolle, da die beulenpest und die pestsepsis deutlich häufiger auftraten als die lungenpest.

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