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Frau ist empört: Spenden für Flutopfer landeten in Second-Hand-Laden

Als Ulrike Busch aus Brake im Juni die Hochwasserkatastrophe im Osten Deutschlands sah, zögerte sie nicht lange: Sie sammelte mit Freunden und Bekannten jede Menge Möbel, Hausrat und Ähnliches.

Das sollte denen zu Gute kommen, die alles verloren hatten. Insgesamt kamen stolze 85 Tonnen an Sachspenden zusammen, welche mit LKW in den Osten geschafft wurden. Dort sollte alles verteilt und darüber Buch geführt werden.

Doch dann der Schock: Kurz darauf meldete sich eine der Betroffenen aus dem Katastrophengebiet bei Ulrike. Die hatte etliche Teile der Spenden in einem Second-Hand-Laden entdeckt. Nun ermittelt die Polizei.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Laden, Spenden, Flutopfer, Second Hand
Quelle: www.bild.de
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2013 13:09 Uhr von Samsara
 
+98 | -6
 
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Es gibt echt noch Naive, die glauben, dass Spenden auch die Bedürftigen erreichen X-D
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21.07.2013 13:13 Uhr von Volkwin
 
+41 | -3
 
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ganz toll was sie mit ihren freunden und bekannten da gemacht hat meine hoch­ach­tung hoffendlich kommen die sachen da noch an wo sie hin sollten
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21.07.2013 13:50 Uhr von cantstopfapping
 
+35 | -2
 
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Deswegen werfe ich auch nichts in diese Sammelkontainer. Davon landet nämlich GAR NICHTS bei den Armen, sondern nur von raffgierigen Händlern auf Flohmärkten. Da werfe ich es lieber weg bevor ich diese Aasgeiern mitfinanziere.
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21.07.2013 13:54 Uhr von Hallominator
 
+10 | -0
 
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Dann müssen das aber Bekannte gewesen sein oder woher weiß die Betroffene so genau, was Ulrike Busch mit ihren Freunden alles gespendet hat?
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21.07.2013 14:14 Uhr von Nebelfrost
 
+12 | -0
 
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mich würde mal interessieren wie groß der prozentsatz an weltweiten spenden ist, die wirklich am ziel ankommen. ich denke, der ist sehr klein.
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21.07.2013 15:22 Uhr von Astardis666
 
+17 | -1
 
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@ Mister-L: Das war jetzt aber eine Beleidigung für den Feldweg. Entschuldige Dich sofort dafür... :-)
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21.07.2013 15:28 Uhr von blaupunkt123
 
+9 | -0
 
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Tja leider nichts neues.

Darum werfe ich auch keine Kleidung in solche Container.

Ich versuche lieber der Umwelt was gutes zu tun und Kleidung 100 % aufzubrauchen

Erst trage ich die schöne Kleidung in der Arbeit und zum Weggehen, wenn die dann nicht mehr schön ist, trage ich sie zuhause und zum Beispiel im Garten zum Arbeiten.

Wenn durch die Gartenarbeit dann Löcher etc in der Kleidung sind, dann schneide ich sie noch zu Putzlumpen zusammen.
Und alte weiche Kleidungsstücke geht auch gut für Fahrzeuge zum Wachs auftragen und polieren
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21.07.2013 18:28 Uhr von keakzzz
 
+2 | -8
 
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diese Skepsis gegenüber Spenden ist lächerlich und bei vielen doch nur Ausrede. denn ich könnte wetten, daß selbst bei den renommiertesten Ausrichten/Sammlern immer noch unzählige "Kritiker" aus ihren Löchern gekrochen kämen, die bezweifeln, daß die Spenden auch ankommen.

(warum es Ausrede ist? ich könnte ebenfalls wetten, daß der Kommentarschreiber oben, der quasi aus Prinzip nichts in Textilcontainer wirft im Gegenzug aber eben auch nicht seine alten Sachen zum örtlichen Obdachlosenheim o.ä. bringt. eigentlich gehts Leuten wie immer eher darum, die eigene Passivität zu rechtfertigen. frei nach dem Motto "bringt ja sowieso alles nichts")
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21.07.2013 18:32 Uhr von keineahnung13
 
+3 | -1
 
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das Rote Kreuz kann man knicken... fahren ja z.B. Maserati und so weiter...

einzigste was ich vertrauen eigentlich tue ist z.B. RTL Spendenmarathon bzw wenn die bei der Flut auch Geld sammeln, die bringen wenigstens was daraus geworden ist...

Einzigst was bringt im Inet vielleicht die Leute finden die Hilfe brauchen und das Zeug persöhnlich Anliefern oder halt direkt zu denen Anliefern lassen...
dem Roten Kreuz und Co kann man leider nicht vertrauen.... schon allein wie viele Millionen nach Afrika gespendet wurden... nachdem dürfte da kein Mensch mehr verhungern und so weiter...
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21.07.2013 20:27 Uhr von grandmasterchef
 
+4 | -0
 
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Hier vor Ort leeren 1€ Jobber mit nem Ford Transit die ganzen Rote Kreuz Dinger leer und sammeln die bei einem "Träger" in 2 Garagen. Dann kommt alle 3-4 Wochen ein LKW der mit 5-6 Leuten beladen wird. Dieser bringt den nach Holland von dort aus nach Afrika...
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21.07.2013 20:33 Uhr von XX-treme
 
+2 | -0
 
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@ Hallominator:

Tage später der Schock. Hochwasseropfer, die Busch in Sachsen kennengelernt hatte, riefen an: „Einige Spenden sind in einem Second-Hand-Laden gelandet und werden verkauft!“ Ulrike Busch: „Ich fuhr sofort hin, konnte viele Sachen identifizieren.“ Aus der gut gemeinten Hilfsaktion ist jetzt ein Fall für die Kripo geworden! Ein Polizeisprecher: „Wir ermitteln wegen Betruges, stehen aber ganz am Anfang.“
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21.07.2013 20:37 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -1
 
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@keakzzz

Hast du überhaupt mal Berichte drüber gesehen, was diese Organisationen für ein Millionengeschäft draus machen ?

Die guten Sachen werden sogar aufgetrennt, um es der Industrie zu verkaufen, damit kostengünstiger wieder neue Sachen genäht werden können....
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21.07.2013 22:34 Uhr von CharlyHB
 
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Ne RiesenSchweinerei so etwas dabei sind die Leute aus der wesermarsch ein richtiges tolles Völkchen.Spendengüter in Geschäfte zu veräussern ist ne riesen frechheit.Lasst euch in Brake nicht entmutigen helft weiter
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22.07.2013 00:29 Uhr von horus1024
 
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ich spende doch schon jeden Monat meine Steuern!
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22.07.2013 00:47 Uhr von horus1024
 
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ich vergas noch das wir ja auch alle Mehrwersteur auf alles Benzinsteuer, Alcoholsteur usw. bezahlen. Damit bezahlen wir für die die kein Einkommen haben auch noch mal Steuern doppelt, mit unseren Steuern. Weil H4ler zahlen ja auch die Mehrwertsteuer usw.

[ nachträglich editiert von horus1024 ]
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22.07.2013 02:20 Uhr von Hallominator
 
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@ XX-treme

Ich hatte die Quelle nicht gelesen, weil es ja hier eigentlich zusammengefasst werden soll. Leider is das offenbar nicht so gut geglückt.^^

Ich hatte das eher so verstanden, dass die Betroffene an einem Laden vorbeikommt und denkt "Moment mal, dieser Schrank sollte mir doch gespendet werden, ich muss nochmal bei Ulrike anrufen"... Oder so ähnlich.

Dass Ulrike schon vor Ort war und viele Sachen identifiziert hat, fehlt hier vollkommen.

Danke für die Aufklärung.
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19.10.2013 12:05 Uhr von quade34
 
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Manche Spendenempfänger brauchen aber Geld, deshalb verhökern sie dann lieber die Sachen.
Und manche Spender wollen einfach nur ihren Sperrmüll loswerden.

[ nachträglich editiert von quade34 ]

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