21.07.13 12:42 Uhr
 188
 

Euskirchen: Rehkitz nach Mähunfall schwer verletzt liegen gelassen

Im nordrhein-westfälischen Landkreis Euskirchen muss sich die Polizei derzeit mit einem Fall mutmaßlicher Tierquälerei auseinandersetzen. Einem Landwirt wird vorgeworfen, ein Rehkitz beim Mähen verletzt und es danach schwer verletzt liegen gelassen zu haben.

Augenzeugen berichten, dass er mit hoher Geschwindigkeit über die Wiese gefahren sei und das Tier, welches sich im Gras versteckt habe, erwischte. Er habe noch einen Blick auf das verstümmelte Rehkitz geworfen, sei dann aber weiter gefahren. Bereits vor zwei Monaten hatte er, laut Zeugen, zwei Kitze getötet.

Erst ein herbeigerufener Jagdaufseher konnte das Tier dann erlösen. Nach Angaben des Polizeisprechers erfüllt der Vorwurf den Tatbestand der Tierquälerei. Eine Pflicht zur Kontrolle der Wiesen und Felder vor dem Mähen gibt es nicht, allerdings wird dies unter anderem vom Jagdverband empfohlen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: braincontrol
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Landwirt, Tierquälerei, Reh, Mähen
Quelle: www.rundschau-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Tirol/Österreich: Flüchtlinge sterben im Güterzug
Freiburg: Fall der getöteten Studentin - Vermutlich Tatverdächtiger gefasst
Freising: Asylbewerber bedroht Personal und geht auf Polizisten los

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.07.2013 12:42 Uhr von braincontrol
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
Gut, dafür, dass sich das Tier nun im Gras versteckt hat, kann der Landwirt nichts. Ich frage mich trotzdem, wie man ein offensichtlich schwer verletztes Lebewesen einfach so zum sterben liegen lassen kann?! Wenigstens einen Jäger oder die Polizei hätte er schon rufen können.
Kommentar ansehen
21.07.2013 12:50 Uhr von braincontrol
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Ich denke es geht hier nicht um die Tatsache, dass das Tier getötet wurde. Dafür kann er nichts, wenn sich das Reh versteckt. Zumindest verstehe ich die Quelle so, dass er für das "schwer verletzt liegen lassen" belangt werden soll.
Kommentar ansehen
21.07.2013 12:54 Uhr von fuxxa
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Am besten wäre, wenn die nen Knüppel dabei haben und dem Tier das Ende setzen. Bis Polizei kommt, vergehen teilweise 3-4 Stunden, es sei denn man sagt, man hätte ne Waffe und kümmert sich selbst drum. Dann ist die gesammte Mannschaft in 10 Minuten da
Kommentar ansehen
21.07.2013 14:38 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn man den Hof komplett alleine schmeisst, ist es wirklich verdammt schwer, vorzusorgen.

Aber wenn man bekannte hat, die mal helfen, ist es tatsächlich problemlos möglich, alles Wild aus dem bewirtschafteten Fläche zu verjagen.

Alleine schon aus dem Grund, weil schon ein einzelner Hase, welcher ins Heu miteingepresst wurde, dafür sorgt, dass man den ganzen Ballen wegwerfen darf.

Als ich noch an meinem alten Wohnort geholfen hab, hatte ich meist den Job, wobei ich in einem Aufwasch auch noch verschiedene Pflanzen ausgerissen hab, welche nicht unbedingt mit ins Heu geraten sollten. Und man glaubt gar nicht, was da manchmal schon bei ner wenige Hektar grossen Fkäche aufgescheucht wird.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Tirol/Österreich: Flüchtlinge sterben im Güterzug
Offene Stellen beim Bundeskriminalamt: Bewerber fallen bei Deutsch-Tests durch
"Pokémon Go" ist das beste Android-Spiel des Jahres


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?