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Gedenken an den 20. Juli 1944 - Attentat misslang, war aber nicht sinnlos

In Berlin wurden traditionell am Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944, Rekruten der Bundeswehr vereidigt. Bei der Operation Walküre hatten Wehrmachtsoffiziere eine Bombe in der Wolfsschanze gezündet, die Hitler hätte töten sollen. Der Anschlag misslang jedoch.

Bundespräsident Joachim Gauck sagte zu dem Anlass: "Der 20. Juli erinnert uns an jene Soldaten, die nicht nur Befehl und Gehorsam kannten, sondern letztlich ihrem Gewissen den Vorrang gaben". Der Versuch Hitler zu stoppen sei zwar nicht erfolgreich gewesen, aber er sei auch nicht sinnlos gewesen.

Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière äußerte, dass die Widerstandskämpfer zwar wenige gewesen seien, diese aber für demokratische Werte gekämpft hätten.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Attentat, Joachim Gauck, Gedenken
Quelle: www.n-tv.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2013 09:10 Uhr von montolui
 
+0 | -5
 
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Bravo...
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21.07.2013 09:17 Uhr von One of three
 
+15 | -3
 
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Die Männer um Stauffenberg hatten einige Gründe Hitler zu stoppen - "Demokratie" war keiner davon ...
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21.07.2013 09:28 Uhr von Suffkopp
 
+8 | -3
 
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Schade das es damals daneben ging.
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21.07.2013 09:44 Uhr von ydnilber70
 
+4 | -2
 
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ich finde schon,das es sinnlos war.....schlecht geplant ,der tyrann überlebte und köpfe guter männer rollten.
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21.07.2013 09:49 Uhr von Johnny Cache
 
+14 | -3
 
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Sehr geschmacklos. Letztendlich war Stauffenberg genau das was heute mit aller Macht verfolgt wird, nämlich ein Terrorist. Lediglich die Geschichte macht ihn heute zu einem Freiheitskämpfer der für seine Sache gestorben ist.
Aber nicht nur daß er einen Bombenanschlag verübt hat, er ist auch noch gescheitert.

Komisch daß Widerstandskämpfer wie Snowden nicht genau so gepriesen werden, aber hey, der ist ja auch nur ein übler Verräter und Regierungsfeind... gell, Herr Gauck?!
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21.07.2013 10:16 Uhr von ElChefo
 
+0 | -8
 
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johnny cache

Also... von Stauffenberg zu Snowden eine Linie ziehen zu wollen ist doch schon sehr vermessen.

Solschenizyn, Nawalny, Sandino, Jahn.... okay. Aber Snowden? Oh bitte.
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21.07.2013 10:27 Uhr von RickJames
 
+9 | -1
 
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@ElChefo
Beide haben sich gegen das System in dem sie dienten aufgelehnt weil es ihren moralischen Grundsätzen widersprach. Der einzige moralische Unterschied den ich ausmachen kann sind die Wahl der Mittel. Insgesamt ein sehr passender Vergleich wie ich Finde.
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21.07.2013 10:40 Uhr von ElChefo
 
+1 | -3
 
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Rick

Allein schon die grundlegenden Unterschiede in den Systemen, in denen die genannten dienten und ihre Entscheidung fällten lässt diesen Vergleich doch recht populistisch und allerhöchstens oberflächlich wirken.
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21.07.2013 10:56 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -1
 
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@ ElChefo
Da hast du natürlich vollkommen recht, der eine stammt aus einem Land welches füchterliche Angriffskriege führt, Leute auf nimmerwiedersehen in Lagern verschwinden läßt und mit übler Propaganda das Volk für dumm verkauft... und der andere hatte es mit den Nazis zu tun.
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21.07.2013 11:19 Uhr von Frudd85
 
+2 | -4
 
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@Johnny Cache:
Rhetorisch sehr geschickt, aber inhaltlich kann ich Dir nicht zustimmen. Man kann die USA von heute - trotz aller Verfehlungen - nicht mit dem NS-System vergleichen und Stauffenberg als reinen Terroristen abzuurteilen, ist doch allzu positivistisch.
Ich finde Deine Denkanstöße durchaus reizvoll, sofern sie darauf abzielen, die moralische Integrität der politischen Führung der USA zu hinterfragen bzw. deren Heuchelei aufzudecken. Aber mehr auch nicht.
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21.07.2013 16:25 Uhr von ElChefo
 
+0 | -1
 
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Johnny Cache

Lese ich da ein kleines bischen impliziten Geschichtsrevisionismus raus?
Mehr als ne rhetorische Luftblase kann man in diesem Post sonst nicht erkennen.


Ghost-Rider

"Heute Terrorist, morgen Freiheitskämpfer, übermorgen wieder Terrorist immer gerade so wie die politische Lage ist."

Korrekt. Am wahren Charakter der Freiheitskämpfer hat sich allerdings selten etwas geändert, es war immer nur eine Frage, wer sich durchsetzt und welche Werte vertreten werden.
...auf genau dieser Basis werden Michael Collins und William Wallace immer Freiheitskämpfer sein, die Hamas und die Hisbollah immer Terroristen. Stauffenberg wird immer Widerständler gegen den prototypischen Diktator sein und AlQaida immer ein Haufen feiger Mörder. Oder Solschenizyn ein verfolgter Systemkritiker vs. Pierre Vogel als simpler Volksverhetzer.


fuerdiedummen

Wenn du die Unterschiede nicht selbstständig erkennen kannst, hilft auch keine noch so einfache Erklärung an dieser Stelle. Da ist Hopfen und Malz verloren.
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21.07.2013 22:49 Uhr von Frudd85
 
+1 | -0
 
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@Ghost-Rider:
Wenn Du das in meinem Post gelesen hast, desavouierst Du Dich für jedes weitere Gespräch.

@fuerdiedummen:
Da kann ich mich eigentlich nur ElChefo anschließen, das ist Geschichts- und Sozialkundeunterricht 6. Schuljahr.
Wer ernsthaft behauptet, die politischen Systeme des "Dritten Reichs" und der USA unterschieden sich nicht... na ja, der Satz kann so enden.

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